Waldzeit statt Uhrzeit!
Genussmomente im Bayerischen Wald
Das Grüne Dach Europas: Zusammen mit dem böhmischen „Šumava“ ist der Bayerische Wald das größte zusammenhängende Waldgebirge Mitteleuropas. Der Wald prägt die Region wie nirgends sonst. Das Arberland und der Nationalpark Bayerischer Wald sind die waldreichsten Gebiete Bayerns. Eintauchen, abtauchen und einfach mal Wald genießen, ist ein gutes Rezept für freie Tage. Dabei ist es egal, ob man beim Wellnessurlaub auf die sich ausbreitende Waldlandschaft mit ihren markanten Bergkuppen schaut oder selbst Teil davon wird. Wandern und Radfahren sind die Klassiker für aktive Menschen. Mountainbiker oder Downhillfahrer sind noch etwas sportlicher unterwegs. Eines eint sie alle: Sie wollen gut essen und sich verwöhnen lassen.
Freiraum für Freigeister und Genießer
Die regionale Küche des Bayerischen Waldes hält für Genussmenschen ein paar Besonderheiten bereit. Restaurants, die der Slow Food Genusskultur angehören, sind an der roten Schnecke an der Gasthaustür zu erkennen. Über dreißig Berggasthöfe und Hütten laden zu Kulinarik mit Aussicht ein. Auf Wochen- und Bauernmärkten oder in Hofläden erhält man Produkte, die frischer nicht sein können. Acht Restaurants wurden vom Guide Michelin als Sterneküchen ausgezeichnet. Der Bayerische Wald ist ein Freiraum für Freigeister, das zeigt sich auch in mancher Kreativküche. Ob gebratener Auerer Saibling oder Nose to Tail-Platte, Mangold vom eigenen Feld oder Geräucherte Biersuppe. Ausprobieren lohnt sich!
Im Gleichgewicht
Das weiche Wasser des Bayerischen Waldes schmeichelt der Haut und macht die Haare weich. Das liegt daran, dass das heimische Trinkwasser des Bayerischen Waldes eine ganz besondere Qualität hat. Die Höhenlagen des Bayerischen Waldes genießen als Trinkwassereinzugsgebiete besonderen Schutz, so entsteht hochwertiges Waldwasser. Überhaupt achtet man im Bayerischen Wald auf ein Gleichgewicht aus naturbelassenen und kultivierten Flächen. Viele Betriebe haben sich der Regionalität und der Nachhaltigkeit verschrieben, so beispielsweise die Nationalparkpartner-Betriebe. Sie leben die Philosophie des Nationalparks Bayerischer Wald. Und die kann man so beschreiben: Lieber mal nicht eingreifen, lieber mal nur sein.
Wellness, Shopping und Genussmomente
Wer Wellnessurlaub sucht, findet im Bayerischen Wald 28 Premiumhotels, die sich ausschließlich dem Wohlfühlbedürfnis ihrer Gäste verschrieben haben. Wünscht man sich Urlaub in Zweisamkeit oder als Familie mit Kind, jedes Hotel der Premiumpartner ist einzigartig und hält sein Versprechen im Highend-Segment. Die Gastgeber sind selbst im Betrieb und sorgen für ihre Gäste. Dieses persönliche Ambiente und die Sorgfalt, mit der eine rundum entspannte Atmosphäre entsteht, lässt eine tiefe Erholung zu. Spezialisierte Angebote wie Personal Training, Detox oder Medial Wellness ergänzen das pure Wohlfühl- und Entspannungsangebot. Ein bisschen Zeit bleibt immer noch für Unternehmungen. Dafür gibt es die zwölf Premiumerlebnisse. Einkaufswelten wie für Trachten, Mode, Glas oder Dekorationen, aber auch eine Spielbank, der Große Arber und Freizeiteinrichtungen sorgen für Waldzeit mit Ichzeit vom Feinsten.
Weitere Infos unter: www.bayerischer-wald.de
Flow im Bayerischen Wald
Bikeparks, MTB-Touren und Trans Bayerwald
Bischofsmais/Regen/Lam. Bikeparks am Großen Arber und am Geißkopf lassen Downhill-Herzen höherschlagen. Trails, Slopes, Jumpline, Singletrack, Race-Ride und noch vieles mehr: In diesen beiden Bikeparks findet jeder die ideale Line für sich. Mountainbikekurse, ob für Einsteiger oder Profis, zu Fahrtechnik oder Sicherheit, für Jung und für Alt, sind selbstverständlich. Auf Chickenways kann man schwierige Elemente auch mal umfahren, so dass auch Familien und Freunde mit unterschiedlichen Levels jederzeit gemeinsam Spaß haben können.
Wer lieber außerhalb der Parks fährt, bleibt auf ausgewiesenen Bikestrecken. Sie sind optimal für Mountainbiker angelegt. Die Trans Bayerwald ist ein mehrtägiges Mountainbike-Abenteuer mit 700 Kilometern Länge und 17.000 Höhenmetern. Sie führt auf einer Nord- und einer Südroute quer durch den Bayerischen Wald. Es geht auch standorttreu, wie im Lamer Winkel. Die Gemeinden Arrach, Lam und Lohberg sind von Bergen entlang der bayerisch-böhmischen Grenze umgeben. Auf MTB-Touren erreicht man abgelegene Bauernhöfe, alte Gletscherseen oder man unternimmt eine grenzüberschreitende Tour nach Tschechien. Der knapp 50 Kilometer lange Lamer-Winkel-Arber-Radweg ist ein Tipp für konditionsstarke Gipfelstürmer. Knackige 1.038 Meter Höhenunterschied gilt es zu bewältigen. Atemberaubende Panoramablicke und Naturwunder wie Moorlandschaften, plätschernde Bäche und uralter Baumbestand entschädigen für den einen oder anderen „Wadlbeißer“.







