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Lifestyle im Blut. Olympia im Blick.

Der positive „Spagat“ der Nadine Rieder

Sie ist Sport-Model, Social-Media-Influencerin und eine echte Allgäuer Ausnahmeerscheinung. Sie stammt aus und lebt in Sonthofen. Und nicht nebenbei, sondern hauptberuflich, ist Sie eine der schnellsten Mountainbikerinnen Deutschlands. Sie – das ist Nadine Rieder. Erfolgreich, höflich, angenehm „aufgeräumt“ und bei allen positiven inneren und äußeren Eigenschaften ist die 29-Jährige vor allem auf dem Boden geblieben. Ein Aspekt – und das ist meine ganz persönliche Meinung – der Nadine auch so interessant für (Welt-)Marken aus Lifestyle und Sport macht. Dazu aber später mehr.

Nadine Rieders Radsport-Karriere ist gespickt mit vielen kleinen Geschichten. Beginnen wir mit der ersten und gleichzeitig lustigsten Kurz-Story. Die kleine Nadine war fasziniert von Pokalen. Unter anderem auch von jenen, die ihr zwei Jahre älterer Bruder Marcel mit nach Hause brachte. Da ihre Eltern keinen Pokal im ortsansässigen Geschäft kaufen wollten, musste Nadine wohl oder übel bei einem Rennen mitfahren. Sie entschied sich für den Alpen-Kidscup in Wildpoldsried. Mit ihrem zweiten Platz beim ersten Rennen hatte Nadine ihren Pokal im Schrank. Vor allem aber war Sie vom Mountainbike-Fieber fortan eingenommen und eine tolle Karriere nahm ihren Lauf.

Parallel startete die Sonthofenerin noch bei Langlauf-Wettbewerben. Als aber die Erfolge auf dem Rad und damit auch die Trainingsumfänge größer wurden, entschied sie sich für die Stollenreifen und nicht für die zwei schmalen Latten. In der Jugend sehr erfolgreich führte Nadine Rieders Weg in die Eliteschule des Sports in Kaiserslautern. Mit 17 Jahren dann der Schock. „Die Ärzte meinten, ich könne – nachdem ich über ein Jahr extreme Rückenprobleme hatte – keinen Leistungssport mehr machen“, erzählt die deutsche Olympiahoffnung. Eine weitere der kleinen Geschichten nimmt hier ihren Lauf. Nadine steckte nämlich nicht auf, sondern kämpfte sich zurück ins Renngeschehen. Sie fährt im Nachwuchsteam der beiden deutschen Ausnahmefahrer Lado und Manuel Fumic. Später für das Top-Team Topeak-Ergon.

Seit nunmehr fünf Jahren ist die Allgäuerin auf Rotwild Bikes unterwegs. Das Team Rotwild-AMG war bzw. ist bis Ende 2018 die Heimat von Nadine. In 2019 geht es mit bewährten Partnern, aber als Einzelstarterin, im Rennzirkus weiter. „Die Kooperation von Rotwild und Mercedes AMG hat mir viele Türen geöffnet. Die beiden Marken denken rennorientiert, aber sie vergessen auch den besonderen Lifestyle nicht, den unsere Sportart ausmacht. Hier ist enormes Potenzial, was meine Partner längst erkannt haben“, erzählt die 29-Jährige, die früh mit eigener Website und Social-Media-Aktivitäten begann. Heute ist Nadine Influencerin mit 28.000 Followern bei Instagram.

Der Traum von den Olympischen Spielen ist also in realistische Nähe gerückt.

Mode, tolle Autos, schöne Uhren. Ein Leben ohne einen gewissen Lifestyle kann sich Nadine Rieder nicht vorstellen. Das beginnt im Alltag und endet damit, dass Sie die teils weiten Reisen um die halbe Welt beispielsweise zu Weltcup-Rennen als eine Kombination aus Profisport und Urlaubsfeeling sieht. „Meine Eltern begleiten mich zu den Rennen. Wir sind ein eingespieltes Team und ich fühle mich einfach wohler, wenn wir dann auch eine tolle Unterkunft haben und ich mich in einem angenehmen Umfeld auf die Rennen vorbereiten kann“, erzählt Nadine. Diese Kombination scheint für Sie perfekt. Sportlich blickt die Sonthofenerin nämlich auf sehr erfolgreiche Jahre zurück. Drei Deutsche Meistertitel holte Nadine in der Jugend, zwei Sprint-DMs in der Elite gehen aber aus den vergangenen Saisons auf Ihr Konto. Zudem wären da noch ein dritter Rang beim Mountainbike-Weltcup im ShortRace im schwäbischen Albstadt aus 2013, und die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft im Cross-Country in 2018. Der Traum von den Olympischen Spielen ist also in realistische Nähe gerückt. „Es bleibt mein großes Ziel, mich für Olympia 2020 in Tokio zu qualifizieren“, sagt Nadine. Sie klingt dabei entschlossen aber gleichzeitig bringt Sie auch die nötige Lockerheit für diese ambitionierte Aufgabe mit.

Die großen Marken aus Sport und Lifestyle haben den Trend erkannt: Authentische, sympathische Gesichter wie Nadine Rieder sind nachhaltig, perfekte Werbeträger.

Zurück zum Rieder´schen Lifestyle. Bei ihren Partnern ist Nadine nicht nur extrem gefragt, sondern bekommt auch die ein oder andere ganz besondere Möglichkeit. Über IWC Schaffhausen durfte Sie beispielsweise bei den Laureus World Sports Awards – der international bedeutendsten Auszeichnung im Bereich des Sports – mit dabei sein. Über ein Rennrad-Shooting kam die Region Bormio als neuer Partner mit hinzu. „Ich trainiere wie alle Profis bis zu drei Einheiten am Tag. Allerdings lehne ich aufgrund einer Trainingseinheit nicht gleich ein Lifestyle-Shooting oder einen Sponsorentermin ab. Für mich ist solch ein Tag einfach ein cooles Ereignis, das ich genieße. Mein Trainer Toni Uecker und ich stimmen alles wunderbar ab. Im Gegensatz zu früher passt das perfekt“, erklärt Nadine, wie Sie an die Dinge herangeht. Oftmals würden Kolleginnen oder Kollegen von Ihr zu verbissen an den Sport bzw. das Training herangehen. „Ich bekomme durch mein zweites Standbein – wenn man das so sagen darf – einen freien Kopf und habe eine gute Balance gefunden. Ich denke meine Entwicklung zeigt, dass man nicht auf alles verzichten muss“, sagt die Sonthofenerin. 

Sicherlich hat Nadines gesamte Karriere mit Rückschlägen und dem immer wieder Herankämpfen einen großen Teil dazu beigetragen, dass Sie heute fokussiert, gleichzeitig aber mit der nötigen Lockerheit den Weg an die Spitze nimmt. Als Partner begrüßt Nadine im kommenden Jahr neben den erwähnten AMG, Rotwild, Bormio und IWC Schaffhausen auch Allgäuer Alpenwasser. Zudem werden ihre selbst designten Trikots von der italienschien Top-Marke Alé Cycling gestellt.

Eine weitere Steigerung in Nadines Karriere und ein weiteres Signal, dass die großen Marken aus Sport und Lifestyle den Trend erkannt haben. Authentische, sympathische Gesichter wie Nadine Rieder sind nachhaltig, perfekte Werbeträger. Und: Sie vereinen sportlich und vermarktungstechnisch die Bedürfnisse auf extrem hohem Niveau. 

Nicht nur seit dem Aufstieg der E-Bikes vor einigen Jahren ist Mountainbike zur absoluten Volkssportart geworden. In Sachen TV-Präsenz natürlich noch als Randsportart abgestempelt, zeigen die Verkaufszahlen doch klar, dass immer mehr Menschen, speziell auch bei uns in Süddeutschland ein Rad mit Stollenreifen kaufen und die Trails ihrer Heimatreviere erkunden. Mountainbike ist Lifestyle und eine Mode-Sportart, denn Mountainbiken ist cool und Mountainbiken spricht vor allem auch die Frauen an.

„Gerade durch spezielle MTB-Camps für Frauen sieht man die enorme Begeisterung der Mountainbikerinnen für unseren Sport. Mir kommt es oftmals vor, als wenn Jungs mit in der Gruppe fahren, sich die Frauen z.B. nicht so viel zutrauen, wie sie eigentlich könnten. Deshalb sind solche speziellen Angebote für Mädels super. Ich für meinen Teil möchte Tipps weitergeben und freue mich, wenn die ganze MTB-Szene auch weiblicher wird“, freut sich Nadine über die Begeisterungsfähigkeit, die unter den Frauen herrscht. Und als „Modeexpertin“ freut sich Nadine natürlich auch darüber, dass seit geraumer Zeit auch die Bike-Bekleidungslinien für Frauen qualitativ und vor allem optisch zugelegt haben.

Mercedes AMG ist bei Frauen - wie das Mountainbiken – übrigens nicht erst seit Nadine Rieder und dem Hashtag „#shesmercedes“ – „in“. Worüber man sicherlich noch weitere, kleine Geschichten stricken könnte. Wir verlassen Nadine an dieser Stelle aber. Erstaunlich, was aus einem jungen Mädchen, das nur einen Pokal haben wollte, geworden ist. 

Nadine Rieder verkörpert aus unserer Sicht den tollen Lifestyle des Mountainbikens wie wenige andere. Schön, dass eine Athletin aus der wd-Region sich – in ihrer ruhigen und ausdauernden - Art sportlich bis in Richtung Olympia vorgearbeitet hat. Und das mit dem positiven „Spagat“ von Lifestyle und Spitzensport.

DAS IST NADINE RIEDER:

Website: www.nadinerieder.com

Nadine bei Instagram und Facebook: @riedernadine / Nadine Rieder

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