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Wintertipp: Leutasch – das etwas andere Seefeld

- Anzeige - | Von Hans-Martin Haller

„Olympiaregion Seefeld“: unter diesem Werbebanner haben sich die Orte Seefeld, Leutasch, Scharnitz, Mösern, Reith und Buchen zusammengefunden. Seefeld gilt als Leuchtturm in Erinnerung als Austragung der Olympiaden 1964 und 1976, von Weltmeisterschaften und Ausrichter attraktiver Events.

Aktuell sind dies die Nordischen Skiweltmeisterschaften, welche gemeinsam mit der Landeshauptstadt Innsbruck ausgetragen werden. Seefeld als Genussregion mit einer Vielzahl sportlicher Einrichtungen und Attraktionen, einem breiten Veranstaltungsprogramm, vielen Sterne-Hotels und der attraktiven Shopping- und Flaniermeile mit zumeist familiär geführten Geschäften, Boutiquen, Feinkost und Spezialläden hat sich zum internationalen Treffpunkt entwickelt. Seefeld als ein der Tradition und Moderne verpflichteter Tourismusort ist eine der alpinen Top Destinationen „Best of the Alps –The Classic Mountain Resorts“ und Treffpunkt der „Tiroler Adabeis“.

Leutasch – im Hochtal unweit von Seefeld gelegen - geht da einen anderen Weg, um im alpinen Wettbewerb um Touristen ein Alleinstellungsmerkmal zu kreieren. Ich würde es mal als „Sanfter Tourismus“ beschreiben, was in Leutasch passiert. Natürlich im positivsten Sinne. 

Die Streusiedlung mit zahlreichen Landwirtschaftsbetrieben, wenigen, aber hochwertigen Hotels und vielen Ferienwohnungen, zwei Sportgeschäften und einer Vielzahl an Hofläden mit heimischen Produkten steht für Naturtourismus pur. 

Wer wie ich an der Leutascher Ache im Winter urlaubt, der hat die Langlaufskier schon mit ins Auto gepackt. Das Hochplateau ist breit ausladend, 20 Kilometer lang und markiert mit geringfügigen Höhenunterschieden das ideale Langlaufgebiet. Bestens gepflegt für die klassische und freie Technik durchziehen die Loipen, in Rundkursen aneinandergeknüpft, die Hochebene. 

Ich war bereits in vielen schönen Langlauf-Destinationen. Leutasch gehört dabei aber ab sofort zu meinen Lieblingsgebieten. Die Verbindung zu den Loipen von Seefeld oder Buchen und Mösern hoch oben über dem Inntal schaffen ein Verbundgebiet der Superlative, laut ADAC das größte Loipengebiet der Alpen. Ein Traum von Winterlandschaft lässt Beine und Arme die Anstrengungen teilweise fast vergessen.

Skitour und Kulinarik? Die Rauthhütte.

Abgebaut wurde der Skilift zur 1600 m hoch, am Fuße der Hohen Munde, gelegenen Rauthhütte bereits im Jahr 2003. Die Hütte ist seit Generationen im Besitz der Familie Rauth und bietet abwechslungsreiche kulinarische Kost. Familie Rauth hat es verstanden durch ein breites Serviceangebot zum Besuchermagnet zu werden, die Rückkehr zum naturverbundenen Tourismus wird hier zum Highlight. Der Hüttenwirt pflegt die alte Piste, aber nur soweit, dass Skitouren- und Schneeschuhgänger der Aufstieg ermöglicht wird.

Auf einem Rodel- und Wanderweg, auch der vom Hüttenwirt gepflegt, kann auf einer anderen Route der schweißtreibende Aufstieg zur Hütte angegangen werden. Die Hütte ist Anlauf- und Ausgangspunkt für Skitourengänger. Das neue Potential nutzend hat Hüttenwirt Rauth für Leutasch ein Aushängeschild geschaffen. Bis 22.00 Uhr ist die Hütte geöffnet, um allen einen unbeschwerten Hüttenaufenthalt und den Reiz einer nächtlichen Abfahrt zu ermöglichen. Rodelausleihe inclusive.

Wer den Aufstieg mit eigener Kraft meistert ist hungriger, durstiger als der lifterprobte, hektische Abfahrer. Nimmt sich Zeit, um sich in Ruhe zu stärken, ganz zu schweigen vom Gruppenerlebnis in einsamer Berglandschaft. Wanderungen in der Winterlandschaft auf gewalzten Wegen hinein ins Gailtal zu anderen Hütten oder auf die 1700m hoch gelegene, urige Wettersteinhütte bescheren unvergessliche Urlaubstage.

Unser Fazit:

Winterwandern, Schneeschuhtouren, Skitouren, Langlauf: dies sind die Optionen für den naturverbundenen Touristen in Leutasch und daraus leitet sich auch das Publikum ab. Die jüngere Generation skatet oder begibt sich auf Skitour, die Mehrzahl der Gäste sucht Ruhe und Entspannung beim Wandern und klassischem Langlauf. Ein Eldorado für die Generation Silverstar. (oder besser natürlich „Generation Edelstahl“ ha ha.). Leutasch als das etwas andere Seefeld bietet schlicht gute Luft, Wechsel von Wald, Baumgruppen und Wiese, Ruhe, Sonne und die atemberaubende Kulisse der Wettersteinkette.

Die wenigen, aber hochwertigen Hotels in Leutasch sind übrigens auch bei den „Ski-Promis“ beliebt. Aus gutem Grund hat sich die norwegische Skinationalmannschaft zur WM im Biohotel Leutascher Hof einquartiert. Beste Ernährung, Ruhe, Entspannung - eine Grundvoraussetzung für die Medaillenanwärter. 

>> Wer doch lieber in Seefeld nächtigen mag ist zum Beispiel im Krumers Alpin & Spa genau richtig! <<

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