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(Gastro-) Liebe. (Ad.)

- Advertorial - | written by MARCEL REISER | Bilder: © Aileen Melucci I Pia Kraus Fotografie I Centro

Ein Mittwoch im April 2021. Fußgängerzone Kempten. Gähnende Leere. Lockdown. Die gefühlt „200ste“. Sven Menzel empfängt mich trotz allem gut gelaunt im Centro. Sein Cafe, Bar, Proseccheria darf natürlich auch nur ‚to go‘ anbieten und er selbst hat sich und seinem Team einen Brückenlockdown von Montag bis Mittwoch verabreicht. Da bleibt nicht nur Zeit für einen neuen Look im Centro, der durch kleine Umbaumaßnahmen gerade am Entstehen ist. Sondern auch, um sich mit mir am Tisch zu unterhalten. Thema: Sven Menzel. Wer ist dieser in Kempten allseits bekannte und vor allem beliebte Gastronom eigentlich? Wie wird man Centro-Inhaber? Und was für ein kreativer Kopf steckt hinter Ideen wie den Alpenwolke-Appartements, die Menzel seit April nur unweit vom Café betreibt? Bei einem Illy-Cappuccino erzählt mir Menzel von seinen Anfängen. Der in der Nähe von Hannover geborene und mit sechs Jahren ins Kleinwalsertal gezogene Sven, bezeichnet sich gern als „Gastronomie- und Hotellerie Kind“. Seine Eltern besaßen im Kleinwalsertal ein Hotel, als Sven 12 Jahre alt war, zog Familie Menzel aber nach Kempten. „Gott sei Dank“, wie Menzel sagt: „Wir haben hier in Kempten eine tolle Lage, eine perfekte Infrastruktur. Das beginnt man sehr schnell zu schätzen“.

Menzel Weg führte zunächst über die Bundeswehr. Als Zeitsoldat verpflichtete er sich für vier Jahre und war dann fünf Jahre lang als Autoverkäufer in Memmingen tätig. Eines Tages wurde er dort von einem früheren Bekannten seiner Eltern und Außdendienstler einer Brauerei aufgesucht, welcher – anstatt ein Auto zu kaufen – Menzel das Angebot unterbreitete, ein Kemptener Gastronomie-Objekt zu übernehmen. „Ich hatte mir bis dato keinen Gedanken zu einer Selbstständigkeit in der Gastronomie gemacht. Wenn man wie ich aber mal Berührung mit der Gastronomie hatte, kommt man davon auch nicht mehr so leicht los. Wie auch immer, wir haben innerhalb weniger Wochen das Konzept stehen gehabt und ich war plötzlich mit 29 Jahren Besitzer eines Restaurants – Café – Club – Bar. Den Namen ‚Die Lobby‘ hat tatsächlich das Los entschieden“, erzählt Menzel von seinen Anfängen. Kurios: Menzel machte den Laden quasi ohne großes Budget auf. Den ersten Einkauf finanzierte und tätigte er im Großmarkt aus dem eigenen Geldbeutel, da für Gastronomiekonzepte damals wenig Unterstützung von Seiten der Hausbanken zu erwarten war. Der damalige Fußballer und „nette Hund“ Sven war anscheinend mit seiner Art so bekannt und geschätzt, dass sein Laden am Tag vor der offiziellen Eröffnung bereits nach zehn Minuten voll belegt war. Ein echter Einstand nach Maß für den Wahl-Allgäuer, der die Einnahmen sogleich für den Tag der Eröffnung reinvestierte und sich schon bald als Inhaber einer „Szene-Kneipe“ verstehen durfte, denn die folgenden sechs Jahre waren ein voller Erfolg. Ein Erfolg, den Menzel und seine damalige Frau aber auch körperlich zu spüren bekamen: „Rein wirtschaftlich hätte man den Betrieb nicht verkaufen dürfen. Wir waren aber mit den Kräften irgendwann am Ende“, fasst es Menzel zusammen, der 2005 das Angebot bekam, das heutige Centro in Kemptens Fußgängerzone zu übernehmen. Seine damalige Frau baute das Café zum erfolgreichen Treffpunkt auf, 2008 entschieden beide dann, endgültig aus der Nachtgastronomie auszusteigen. Die „Lavazza Café Bar“ wurde später zur „Die Espressobar“ umbenannt, was sich aber leider nicht durchsetzte. Seit der Vergrößerung 2009 fasst der Treffpunkt innen 50qm und hat auch außen deutlich mehr Fläche zur Verfügung. Für Menzel war die Vergrößerung ein echter „Sechser im Lotto“, wie er sagt. Seit 2012 kennen Kemptener und viele Auswärtige das Café als „Centro – Café. Bar. Proseccheria.“ Die Premium-Kaffeemarke Illy stieg mit ein und mit ihr ein noch höherer Qualitätsanspruch beim Inhaber. „Mit meinem Prinzip, anstatt Billigprodukte auf Qualität zu achten und nach dem Credo ‚Lieber trinkt der Gast einen mehr‘ meine Preise trotzdem human anzusiedeln, bin ich bis heute sehr gut gefahren. Mit Illy, die eine eigene Universität haben, kam auch für uns nochmals ein ganz anderer Spirit ins Café“, so Menzel, der selbst geprüfter ‚Maestro dell Espresso + Latte Art` ist. Schnell, qualitativ hochwertig, ehrlich, freundlich, zuverlässig – so kann man Menzel und sein Team kurz und knapp beschreiben. Natürlich spielt dem Centro-Team dabei die Lage in die Karten. „Sehen und gesehen werden“ heißt es dort, gekoppelt mit dem Anspruch Menzels ergibt sich eine tolle „Maschinerie“, welche in den vergangenen Jahren immer weiter optimiert wurde. Im Lockdown wurden mit Umbaumaßnahmen hinter der Theke die Abläufe nochmals verbessert, im Gastraum hat das Centro einen neuen Look. Zudem hat Menzel mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Alina Wiedemann eine Geschäftsführerin in Kemptens Café-Hotspot installiert.

Man sieht: der rührige Menzel blickt immer voraus. Innovativ. Mit Lust auf Neues. So verwundert es auch nicht, dass er gemeinsam mit einem Freund von 2014 bis 2020 mit der Goldenen Steig ein traditionsreiches Stadthotel führte und jetzt ein neues Projekt gleich in der Nachbarschaft angeht: die Alpenwolke. Mit Freundin Joana beginnt mit den aktuell acht exklusiven Appartements direkt in der Fußgängerzone von Kempten ein neuer Abschnitt, in welchem die Beiden auch ihre Zukunft sehen. „Wir haben noch Erweiterungsmöglichkeiten, zudem bin ich mittlerweile 48 Jahre alt. Deshalb freuen wir uns auf die neue Herausforderung“, so Menzel, der aber natürlich weiterhin auch in seinem Centro vor Ort sein wird. Das mache ihm weiter viel zu viel Spaß. Und da spüre ich sie dann wieder: die Liebe. Zur Gastro. Zum Café. Zu den Produkten. Und zu seinen Gästen. Mehr Informationen finden Sie übrigens unter: www.alpenwolke.de

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