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Herzblut für den Schutz der Umwelt (Ad.)

KSK-Kompostierungs-Service Käßmeyer GmbH im Portrait

- Advertorial - 

180601 KSK Erkheim Vogelperspektive 1Die Idee des Generationenvertrags ist in unserem Gesellschaftssystem seit vielen Jahrzehnten fest verankert. Die erwerbstätige Generation sorgt dabei nicht nur für Erziehung und Unterhalt der Kinder, sondern finanziert auch die laufenden Renten der älteren Generation durch Beiträge. Alexander Eberhardinger wurde bereits zu Studienzeiten von der Idee dieses Systems geprägt und kann in seiner jetzigen Funktion als Geschäftsführer der KSK Kompostierungs-Service Käßmeyer GmbH viele Stellschrauben aus dieser Prägung für die Ausrichtung des Unternehmens adaptieren.

Wem bekannt ist, dass der Begriff der Nachhaltigkeit ursprünglich aus der Forstwirtschaft stammt, den wird nicht verwundern, dass der promovierte Förster Eberhardinger einen ganz besonderen Bezug rund um dieses Thema pflegt. Für ihn und damit auch für das Unternehmen Käßmeyer, ist der nachhaltige Gedanke tief in der Firmenphilosophie verwurzelt. Das gilt sowohl für die soziale, als auch die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit.

Ein Blick in die Geschichte der Erkheimer macht die ökologische Dimension besonders deutlich. 1987 gründete Peter Käßmeyer die KSK-Kompostierungs-Service Käßmeyer GmbH, um in Erwartung eines Deponierungsverbots von Grünabfällen in Bayern eine alternative Behandlung von Grün- und Gartenabfällen anzubieten. Zunächst nur in Babenhausen und auf einigen kommunalen Sammelplätzen mobil aktiv, eröffnet Käßmeyer 1998 das Biomassezentrum in Erkheim und errichtet dort eine Kompostierungsanlage und die erste Biovergärungsanlage für organische Abfälle in Schwaben. „Das Natürliche bewahren und die Lebenskreisläufe mit technischen Unterstützungen zum Vorteil der Menschen optimieren“ – dieser Grundgedanke von Firmengründer Peter Käßmeyer ist bis heute fest in der DNA verankert. Der Grundsatz des Firmengründers gilt bis heute. Das Team aus mittlerweile 100 Mitarbeitenden leistet alles technisch Mögliche, damit organische Stoffe wieder zurück in den Naturkreislauf gelangen.Gleichzeitig nimmt das Familienunternehmen im Sinne der sozialen Nachhaltigkeit die Einbeziehung und Entwicklung der Mitarbeiter sehr ernst. Gleiches gilt für den Umgang mit Kunden – bei Käßmeyer lebt man langfristige, regionale Geschäftsbeziehungen auf Augenhöhe. „Die Corona-Krise hat gezeigt, dass wir mit unserem Geschäftsfeld krisensicher und damit auch langfristig ein zuverlässiger Arbeitgeber sein werden“, fasst es Eberhardinger zusammen.   

Kreislaufwirtschaft.

Wie genau aber funktioniert die Kreislaufwirtschaft bei Käßmeyer? Hierfür lohnt ein Blick in die hier im Artikel eingefügte Grafik. Grundsätzlich werden unterschiedlichste Arten von Reststoffen durch passende Recycling-Prozesse wiederaufbereitet. Es entstehen am Ende sechs verschiedene Arten von Endprodukten.

210816 Profilbild Alexander Eberhardinger 1Dr. Alexander Eberhardinger, Geschäftsführer der KSK-Kompostierungs-Service Käßmeyer GmbH

Beispiel Grüngut: Auf dem Betriebsgelände wandeln Mikroorganismen pflanzliche Grüngutabfälle der Region auf natürliche Weise in Kompost um. Dazu braucht es keine Zusatzstoffe, nur etwas Zeit und das notwendige KnowHow in der Behandlung der Rohstoffe und Kompostmieten. Unter kontrollierten Bedingungen entsteht aus den gemischten Abfällen Qualitätskompost mit RAL- Güteabzeichen. Rund 30.000 Kubikmeter Kompost liefert Käßmeyer jährlich an diverse, regionale Erdenhersteller. Der ökologische Landbau nimmt weitere 30 Prozent des Komposts ab – als organischen Dünger und zur Bodenverbesserung trägt die Ausbringung zum Humusaufbau bei. „Ob privater Gemüsegarten oder professioneller Ackerbau, wir haben ein Humusdefizit. Ohne Ausgleich verliert unsere Nutzschicht rund 250 kg/ha pro Jahr an Humus, durch Pflanzenanbau, Erosion und Starkregen“, spricht Gerhard Weiß, gemeinsam mit Eberhardinger Geschäftsführer des Unternehmens, deutliche Worte. „In etlichen Jahren hätten wir hier eine Steppe“, warnt er. Umso wichtiger sind die Arbeitsvorgänge bei Käßmeyer für die gesamte Region.

„Verwerten statt entsorgen“

Ganz nach dem Motto „Verwerten statt entsorgen“ reicht die Dienstleistungspalette bei Käßmeyer aber noch viel weiter. Das flüssige Gärsubstrat der Biovergärungsanlage wird beispielsweise ebenfalls als RAL zertifiziertes Düngemittel u.a. auf den 150 Hektar selbst bewirtschafteten Ackerflächen der KSK zurück in die Kulturlandschaft gebracht und trägt zum energieschonenden organischen Düngekreislauf bei. „Grundsätzlich beschreiten Abfälle bei uns keinen linearen Entsorgungsweg. Viel mehr verstehen wir sie als Sekundärrohstoffe, die wir durch technische Aufbereitung – im Idealfall bis zur Entstehung eines Produktes – wieder durch eine sinnvolle Nutzung zurückführen.

Das bedeutet unter anderem:

  • Durch Kompostierung wird aus Gartenabfall neue Erde hergestellt.
  • Durch Vergärung wird aus Bioabfall Strom, Wärme und wertvoller Dünger produziert.
  • Rest- und Abfallhölzer werden durch technische Bearbeitung als Brennstoff, Rindenmulch, Fallschutz oder Tier-Einstreuprodukt genutzt. Selbst die Asche aus den von Käßmeyer belieferten Heizwerken wird zurückgenommen und in die Kreisläufe integriert.

Strom aus Bioabfall

Übrigens: aus Bioabfall und Speiseresten wird darüber hinaus auch Strom und Wärme produziert. Das Biomassezentrum ist hinsichtlich seines Wärme- und Strombedarf seither und bis heute energieautark und speist etwa 7,5 Millionen Kilowattstunden grünen Strom ins Netz ein. Zum Vergleich: Das entspricht dem Strom-Bedarf von ca. 2.000 Familien-Haushalten. Holzbrennstoffe als wichtiger Geschäftszweig. Kompostierung und Biovergärung sind eine wichtige Säule im Unternehmen, daneben stellen die Holzbrennstoffe einen wesentlichen Geschäftszweig der Kompostierungs-Service Käßmeyer GmbH dar. Durch die Nutzung von Wärme aus Biomasse wurden in den letzten beiden Jahren in Deutschland rund 60 Millionen Tonnen an CO2 eingespart“, erklärt Eberhardinger. Den Löwenanteil dabei leisten aktuell holzbasierte Anlagen, beispielsweise über Hackschnitzel.

Wie aber entsteht solch nachhaltiges Brennmaterial? Im Wald, in Sägewerken und bei der Holzbearbeitung fallen immer Resthölzer an. Diese werden bei Käßmeyer zu Brennmaterial verarbeitet. Das hört sich im ersten Schritt recht einfach an, allerdings trennt auch hier die Qualität die Spreu vom Weizen. Durch einen sehr hohen Erfahrungsschatz in der Herstellung der Brennstoffmischungen, liefern die Erkheimer mittlerweile an zahlreiche Branchen, unter anderem auch an Hotels, Schwimmbäder, Kliniken oder Schulen. "Wichtig ist, dass die Qualität der Hackschnitzel zum Heizkessel passt", erklärt Alexander Eberhardinger. Er lässt verschiedene Sortimente produzieren, bis hin zur definierten individuellen Zusammensetzung. Das Volumen respektive der Energiegehalt der Brennstoffe, welcher jährlich an Heizwerke wie Kunden geliefert wird, entspricht der Wärmeversorgung von 12.500 Haushalten. Das entspricht bei diesen Betrieben einer Einsparung von 75.000 Tonnen CO2 jährlich. Zum Service gehört für den Brennstoffversorger nicht nur das Einpumpen ins Lager. Optional werden über Videokameras Lieferungen automatisiert ausgelöst und knappe Lagerflächen zusätzlich per Radlader optimal befüllt. „Solche Anlagen müssen reibungslos laufen“, bestätigt Eberhardinger die Anforderungen seiner Kunden an einen zuverlässigen Dienstleister. Ganzjährige Verfügbarkeit, konstante Brenneigenschaften und gesicherte Belieferung eingeschlossen.

Bündnis Klimaneutrales Allgäu

Wie nachhaltig und ressourcenbewusst man bei Käßmeyer unterwegs ist, das dürfte spätestens nach den vorangegangenen Ausführungen nun jedem bewusst sein. Und wenn im Allgäu ein Bündnis aufgebaut wird, deren Partner sich unter anderem verpflichten freiwillig bis spätestens zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden, dann ist es nahezu eine Selbstverständlichkeit, dass auch die Kompostierungs-Service Käßmeyer Gmbh hier dabei ist. „Schon heute leisten wir wichtige Beiträge, beispielsweise durch die Ausbringung von Komposten in die Landwirtschaft. Hier sorgen wir aktiv für einen Humusaufbau und die langfristige Speicherung von Kohlenstoff. Wir nutzen die Abwärme unseres Blockheizkraftwerks (BHKW) für die Trocknung von Hackschnitzelsortimenten. Diese wiederum dienen zahlreichen Kunden wie z.B. Kliniken, Gärtnereien, Hotels und Schulen für eine regenerative Deckung ihres Prozesswärme- oder Heizbedarfs. Seit 2006 betreiben wir zudem auf den Gebäuden unseres Stammsitzes Photovoltaik-Anlagen und haben seit kurzem drei neue Ladesäulen für Elektroautos installiert, um so die Privat- und Firmenfahrzeuge unserer Mitarbeiter mit erneuerbarem Strom aus unserer Eigenproduktion zu versorgen“, erzählt Eberhardinger, dem wichtig ist, dass die Teilnahme am Bündnis für sein Unternehmen keine Marketingmaßnahme darstellt, sondern ein Herzensanliegen. „Natürlich wollen wir Wege finden, unseren bestehenden Einsatz an fossiler Primärenergie – bei uns ist dies der benötigte Kraftstoff für Fuhrpark und Aufbereitungstechnik – stufenweise zu reduzieren. Das wäre noch ein weiterer Schritt zu allen Maßnahmen, die wir ohnehin schon alltäglich im Sinne von mehr Klimaschutz tun“, so der Geschäftsführer. Dr. Alexander Eberhardinger, Geschäftsführer der KSK-Kompostierungs-Service Käßmeyer GmbH

Das Unternehmen expandiert

Wobei wir am Ende wieder bei der Idee des Generationenvertrages angelangt wären. Respektive beim Dreiklang der Nachhaltigkeit, in welchem die ökonomische Nachhaltigkeit noch aussteht. Diese hat man in Erkheim natürlich ebenfalls im Blick. Gleichwohl ein kurzfristiges Umsatzwachstum nicht entscheidend ist. Vielmehr geht es um eine nachhaltige und solide Entwicklung der regionalen Marktdurchdringung sowohl im Eingang der Reststoffe als auch im Ausgang der Produkte. Einerseits erfährt das Unternehmen aus der aktuellen energiepolitischen Entwicklung Rückenwind. Andererseits steigen die Anforderungen in der Behandlung in vielfältiger Weise:

  1. Gesetzliche Regelungen wie die „TA Luft“ und die „BImschV“ erhöhen die Auflagen und technischen Anforderungen in der Behandlung z.B. Ablufterfassung und -reinigung, Emissionsgrenzwerte verschärfen sich.
  2. Die „BioAbfall Verordnung“ setzt strengere Grenzwerte für Plastik im Endprodukt. Dies erfordert Mehrfachbehandlungen und intensive Sortierung und Störstoffabscheidung.
  3. Kommunale Grüngutplätze mit der Möglichkeit zur Kompostierung vor Ort werden aufgrund des verursachten Kostenmehraufwandes nicht weiter instand gesetzt und künftig nicht mehr zur Verfügung stehen.
  4. Dies wird auf eine Zentralisierung in der Behandlung von organischen Abfällen hinaus laufen. Für diesen Prozess muss und wird sich die KSK aufstellen und damit eine langfristige Sicherung des Unternehmens gewährleisten.
  5. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, Qualitäten zu verbessern und sich neuen Herausforderungen wie z.B. dem Thema „Torfersatz“ zu widmen.

Dies alles funktioniert unter anderem nur mit mehr Platz. Geplant ist deshalb eine Erweiterung am unmittelbar angrenzenden Gelände bei Käßmeyer, die Vergrößerung der Kompostierungsanlage sowie der Umzug der Altholzaufbereitung von Babenhausen nach Erkheim. Viel zu tun also, für die Käßmeyer Familie. Im Sinne der Kunden. Im Sinne der Nachhaltigkeit. Im Sinne des Umweltschutzes – mit Herzblut.

KSK Kompostierungs-Service Käßmeyer GmbH
Eidlerholzstraße 100
87746 Erkheim
Tel.: +49(0)8336 8055-0
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www.biomassezentrum.de

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