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Verliebt in das Landleben: Der Hof am Berg. (Ad.)

- Advertorial -

Ein Paar aus Oberfranken und der Oberpfalz kauft einen leerstehenden Hof im Ostallgäu und saniert ihn Stück für Stück für eigenen Wohnraum. „Auf dem Berg“ gibt es Freiraum für viele Ideen, Gemeinschaft, Do-it-yourself-Projekte und Hof-Office.

Der 101-jährige Hof

Ramona und Paul wohnen bereits seit einigen Jahren im Allgäu. Zuvor in einer Mietwohnung einer paar Dörfer weiter. Ein gemeinsamer Traum war es aber schon immer, einen alten Hof im Ostallgäu zu kaufen und sich hier nieder zu lassen. Denn beide sind auf dem Land groß geworden, Paul selbst stammt aus einem Milchviehbetrieb. Dank der großen Unterstützung der vorherigen Eigentümer sowie der Nachbarn konnten sie sich diesen Traum erfüllen: Seit Ende des Jahres 2020 gehören sie nun der Kategorie „Althofbesitzer“ an.

Zuvor lebte im alten, nicht denkmalgeschützten Hof ein älteres Ehepaar. Danach stand der Hof für 1,5 Jahre leer bis ihn die Erben verkauften. Eine aktive Landwirtschaft gibt es dort schon seit den 90iger Jahren nicht mehr. Das Baujahr des Hofes ist datiert auf das Jahr 1920, alte erhaltene Bauunterlagen sind hier Zeitzeugen, die über wichtige Details Aufschluss geben.

Freiraum für Wohnen und Selbstversorgung

Insgesamt gibt es das Wohnhaus, einen Carport, den Stall, einen später angebauten Jungviehstall, die zweigeteilte Scheune und Tenne. Die Wohnfläche im Erdgeschoss sowie im Obergeschoss beträgt insgesamt ca. 170m², der unausgebaute Dachboden birgt Potenzial für mehr. Ein großer Garten um das Haus herum mit Zirbe, Birke und Lärche, Johannisbeer-, Holundersträucher und Co. gehört zum Althof dazu, auf dem Grundstück gegenüber dürfen Paul und Ramona die Beete zur weiteren Selbstversorgung nutzen. Ganz so, wie es die frühere Hofdame getan hat.

Geplant ist auch ein Hühnerstall und vielleicht ziehen, neben den beiden Katzen, auch mal wieder weitere Tiere ein. Vor dem Verkauf wurden die bestehenden Grundstücke übrigens aufgeteilt. Im Grundbuch des Hofes von Paul und Ramona zeigen sich interessante Aspekte, das ein Althof so mit sich bringt: Zum Beispiel Triebrechte von Weidetieren des Nachbarhofes. Aber auch Wegrechte, Wasser- und Stromleitungsrechte.

Lage und Versorgung gehen Hand in Hand

Der Althof bildet gemeinsam mit drei weiteren Höfen eine sogenannte Einöde und befindet sich somit im Außenbereich – in direkter Nachbarschaft zum Weichsberg und Auerberg. Er ist umgeben von grünen Hügeln, auf der die Rinder des Nachbarhofes im Sommer friedlich grasen. Die Nahversorgung für Dinge des alltäglichen Bedarfs wird über die umliegenden Gemeinden abgedeckt, wie z.B. Rettenbach und Bidingen. Die nächsten größeren Städte sind Marktoberdorf und das oberbayerische Schongau.

Diese Lage im Außenbereich bringt viele Vorteile, aber auch Herausforderungen mit sich, die man kennen muss: Die Einöde ist nicht mit Glasfaser versorgt, Internet gibt es aber trotzdem – bei Paul und Ramona über eine Mobilfunk-Lösung. Ein wichtiger Aspekt für das Hof-Office der beiden, das die beiden vorher weniger bedacht hatten.

Für die Bewohner des Bergs gibt es eine eigene Quelle, die die Haushalte mit frischem Wasser versorgt. Eine öffentliche Versorgung gibt es nicht - um das Wasser wird sich daher gemeinsam gekümmert, mit allem was dazugehört.

Stück für Stück den Hof zu neuem Leben erwecken

In den vergangenen Jahrzehnten wurde der Hof vereinzelt bereits energetisch saniert, eine Ölheizung wurde beispielsweise eingebaut und die ursprünglichen Fenster ersetzt. Eine grundsolide Basis also für Ramona und Paul und Ihre Ideen. Sie nutzen für die energetische Sanierung z.B. Zuschüsse bzw. Förderungen über die Bafa und die Kfw. Auch setzen sie auf natürliche Baustoffe wie z.B. Lehmputz, Holzwolle sowie Echtholz und werden dabei von lokal ansässigen Handwerksbetrieben und Raumgestaltern unterstützt.

Ziel ist es, den Hof Stück für Stück in seinen alten und neueren Bestandteilen zu sanieren und zu renovieren, in viel Eigentleistung. Raum für Raum, von Idee zu Idee. Dabei soll der Hof wieder in seine alte Struktur zurückfinden. Begonnen im Bad, mit Fliesen nach Art des Baujahres, über neue Holz-Fenster mit Wiener Sprossen bis hin zum Schlafzimmer, in dem unter all den Tapeten die ursprüngliche Wandbemalung zum Vorschein kam und vom Fachmann konserviert wurde.

Über eine Inventarliste wurde vor dem Verkauf vermerkt, welche Gegenstände im Hof verbleiben. Alte Fundstücke werden so von den beiden liebevoll zu neuem Leben erweckt – das alte Ochsengeschirr wird zur Wohnzimmerlampe, der alte Heukran wird zur Lackierstraße und alte Fendt-Bauteile dienen Pauls Oldtimerflotte aus Geräteträger, Ladewagen und Co.

Würden die beiden diesen Schritt wieder wagen? Ein klares Ja. Oft werden die beiden gefragt, ob Ihnen der Hof als ein junges Paar nicht zu abgeschieden liegt. Diese Befürchtung können sie nicht teilen: Die Gemeinschaft mit den anderen Bewohner:innen auf dem Berg erinnert an ein kleines Dorf. Man hilft sich hier gegenseitig mit Rat und Tat. Und das ein oder andere gemeinsame Grillfest gab es schon und wird es auf dem Berg noch oft geben.

Bautagebuch
Unter @hof.am.berg kann man Ramona und Paul auf Instagram während ihrer Reise begleiten.

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