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DER GEGEN DIE MASSE SCHWIMMT (Ad.)

Chefredakteur trifft…Andreas Zettel

- Advertorial - | Text: Marcel Reiser

Warum ist ein Unternehmer eigentlich Unternehmer geworden? Eine Frage, die teilweise extrem spannende Geschichten liefert. Geschichten, wie jene von Andreas Zettel. Dieser bringt von Hause aus gewisse „Must Haves“ für einen Unternehmer mit: Mut, Leidenschaft und Durchhaltevermögen.

Andreas Zettel ist ein Mann mit Charisma. Immer ein Lächeln auf den Lippen, zuvorkommend, intelligent und – im Allgäu würde man sagen: umtriebig. Der heutige Inhaber des Franchise-Unternehmen ISOTEC Allgäu ist ein echter Macher, das spürt man relativ schnell, wenn man sich mit ihm unterhält. 

Auf die plumpe Frage, warum er eigentlich Unternehmer geworden ist, bekommt man eine ganz einfache Antwort: „Ich bin schon immer ein Querulant gewesen. Das begann in der Schule, als man meine Eltern in der 12. Klasse zum Gespräch bat und mich dann von der Schule nahm. Und es hat sich fortgesetzt im Angestelltenverhältnis“, erzählt Andreas Zettel. Er sei nie mit der Masse mitgeschwommen, sondern immer dagegen, führt er noch aus.

Nun könnte man es bei dieser Info belassen. Aber die Geschichte – es ist quasi eine Karriereleiter mit Hindernissen – des gebürtigen Schwaben ist viel zu spannend, um sie Ihnen vorzuenthalten. Beginnen wir ganz vorne: nach dem unrühmlichen Schulabgang.

Nach einigen Nebenjobs geht es für Zettel zur Bundeswehr. „Das hat mich auf jeden Fall weitergebracht. Ich habe verstanden, um was es geht im Leben und dann sehr erfolgreich eine Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht. Es war mir aber auch schnell klar: das kann nicht alles sein“, beginnt der Vorzeigeunternehmer zu erzählen.

‚Nicht alles‘ bedeutete für ihn: Studium. Nebenberuflich. 3,5 Jahre. Zettel zieht diese Phase mit Leichtigkeit und Erfolg durch und bringt sich im Großhandel für Kachelofenbau intensiv mit ein. „Als Angestellter ist man nicht immer beliebt, wenn man ständig Dinge hinterfragt, Verbesserungsvorschläge bringt und seine Meinung kundtut“, resümiert Zettel. Deshalb war der nächste Schritt nach 14 guten Jahren im beruflichen Leben auch logisch: Selbstständigkeit! Photovoltaikanlagen!

„Es war quasi ein extremer Cut. Von traditionell zu modern. Von klassisch zu dynamisch. Von nahezu Beamtenstatus zur Selbstständigkeit. Von Produktentwicklung in den Vertrieb. Damals war das Thema Photovoltaik extrem im Kommen. Das tagesaktuelle Geschäft war der komplette Gegensatz zum Handwerk“, erzählt Andreas Zettel und er sagt dann einen Satz, der mir im Gedächtnis bleibt: er habe zum ersten Mal in seiner beruflichen Laufbahn gemerkt, wie viel Erfolg man haben könne, wenn man eigene Entscheidungen treffe und verantworten dürfe. 

Den „Pseudo-Sicherheitsgedanken“ als Arbeitnehmer, wie Zettel ihn nennt, verstehe er eh nicht so recht. „Maximale Sicherheit hat man aus meiner Sicht in der Selbstständigkeit. Hier habe ich alles selbst in der Hand, kann selbst Entscheidungen treffen, Herausforderungen und Entwicklungen einschätzen und dementsprechend handeln“ – ein interessanter Gedanke, den wohl auch nur ein echter Unternehmer so hat. 

Was da wiederum verwundert ist die Tatsache, dass Zettel wieder zurück in ein Angestelltenverhältnis geht. Zunächst als Kaufmännischer Leiter, später ging es nochmals in den Vertriebsaufbau eines Start-Ups mit sehr vielen B2B-Kontakten. „Ich habe hier nochmals viel dazugelernt. Beispielsweise, dass der Verkauf und die Präsentation – von welchem Produkt auch immer – entscheidend ist. Und, das man mit Glaubwürdigkeit sehr weit kommt“, erzählt der heute erfolgreiche Geschäftsmann. 

Zettel hatte danach dann die privilegierte Situation, sich aus drei Optionen für den weiteren Werdegang entscheiden zu können. Die Wahl fiel am Ende auf ein Franchise-Produkt: ISOTEC. ISOTEC ist der Spezialist für die Sanierung von Feuchte- und Schimmelschäden an Gebäuden. Die Unternehmensgruppe besteht aus über 85 Fachbetrieben, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca vertreten sind. Bereits 1983 wurde der erste Fachbetrieb gegründet. Die Abdichtungsverfahren der Gruppe schützen bis heute Gebäude sicher vor Feuchtigkeitsschäden. ISOTEC Allgäu von Andreas Zettel ist einer von über 150 Standorten mit rund 800 Mitarbeitern im deutschsprachigen Raum.

Warum aber dann genau ISOTEC, frage ich Andreas Zettel? „Ich bin einerseits gerne Heimschläfer, lebe hier im Allgäu in einer fantastischen Region und ich brauche auch in der Selbstständigkeit eine gewisse Sicherheit. Durch das funktionierende Konzept von ISOTEC habe ich diese, kann aber die Stärken selbst ausbauen und mein Können verwirklichen“, antwortet er mir. Das klingt überzeugend. Der eigene Kopf im funktionierenden Konzept scheint also perfekt zu passen.

Trotzdem will Zettel seine „Schleife“ in ein weiteres Angestelltenverhältnis und auch seine vielen Stationen heute nicht missen. Dadurch, dass er in der beruflichen Vergangenheit vom Lager räumen bis in den B2B-Vertrieb alles durchlaufen habe, sei er extrem breit aufgestellt, das helfe enorm als Unternehmer. Heute sei es entscheidend, Verantwortung abzugeben. „Ich habe – um es in der Fußballersprache zu sagen – das Team als Spielertrainer aufgebaut. Mein Glück ist, dass ich nun kompetente Menschen im Team habe, die Teile des Ganzen übernehmen. Ich bin quasi Trainer eines Champions-League-Betriebs. Dadurch schaffe ich mir die Freiheit, am Unternehmen als Ganzes zu arbeiten. Das bringt am Ende den Erfolg“, erklärt er. Er müsse nicht alles selbst machen, aber überall Bescheid wissen.

Zurück zur Frage, warum und wie man Unternehmer wird? „Ich glaube es kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo du deine unternehmerischen Fähigkeiten entdeckst. Für mich spielt die emotionale Schiene da auch eine wichtige Rolle. Man muss in dem Moment, wo man sich selbstständig macht, zu 100% dahinter stehen und die Begeisterung mitbringen. Dann gelingt es auch, die Mitarbeiter mitzureißen“, stellt Zettel fest. Für ihn sei die Auszeichnung zum Great Place to Work 2019 die Krönung gewesen. 

Wenn Zettel von Emotionen spricht, kommt er automatisch irgendwann zum Thema Coaching, das mittlerweile einen großen Platz beim Wahlallgäuer eingenommen hat. Er habe sich viel mit sich selbst beschäftigt. Das Thema Persönlichkeitsentwicklung sei schon über 15 Jahre bei ihm präsent. Warum wird eine Person laut? Warum reagieren Menschen über? Fragen, die Zettel unter anderem auch auf Blockaden in der Vergangenheit zurückführt. Es sei wichtig, gewisse Dinge wirklich anzunehmen, damit abzuschließen und dankbar für jede Erfahrung zu sein. Das – und die Konzepte dahinter – habe er sich angesehen und spezielle Ausbildungen dafür absolviert. Heute ist Zettel unter anderem „NLP Master“, „Neuroresonanz Master“, „Wing Wave Coach“, hat eine Ausbildung in Facereading und macht Energiearbeit. Warum das alles? – frage ich ihn. „Einerseits interessiert mich das einfach, andererseits ist jeder Unternehmer auch Coach. Du musst deine Mitarbeiter verstehen, auf sie eingehen, einschätzen wer Hilfe braucht und wen man stärker fördern müsste“, bekomme ich als Antwort. Als Unternehmer sei dies für ihn elementar gewesen. Dass da was dran ist, zeigt die Auszeichnung zum Great Place to Work, denn hier entscheiden die eigenen Mitarbeiter, was der Chef für einen Job macht. Heute bietet Zettel die Coachings und Mentoring übrigens nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern als eigenständigen Zweig an.

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