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Lifestyle. Business. Allgäu. Alpenraum.

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Der Tüftler. (Ad.)

- Advertorial - | Autor: Marcel Reiser

Ich habe Jahre lang gewöhnliche Laptoptragetaschen von der „Stange“ und Portemonnaies – mal Echtleder, mal Kunstleder – genutzt. Vor ungefähr 1,5 Jahren habe ich auf einen Business-Rucksack und ein Portemonnaie der Marke Alpenleder umgestellt. Sie fragen sich nun sicher – weshalb erzählt er das? Die Antwort ist einfach. Ich habe beim täglichen Gebrauch festgestellt, was der Unterschied zwischen echter Handarbeit und echtem Leder im Vergleich zu den Lederimitaten ist. Und: schaut man sich Funktion sowie vor allem die Verarbeitung der beiden Alpenleder-Produkte an, grenzt das schon fast an Perfektion.

Memmingen-Ungerhausen. Bahnhofstraße. Total unscheinbar gelegen treffe ich bei Alpenleder ein. Inhaber Claus Steinbeck – welcher das Unternehmen gemeinsam mit Tochter Lina führt – empfängt mich quasi in der Schaltzentrale. Seit über 25 Jahren produziert Alpenleder hochwertigste Ledertaschen und Accessoires. Im Grunde genommen ist jedes Teil ein echtes Leder-Unikat, das die REACH-Vorgaben der Europäischen Union erfüllt. Aus ganzen Büffelhäuten entstehen – in rein pflanzlicher Gerbung und mit Naturfetten veredelt – Einzelteile, die komplett von Hand gearbeitet sind. Um uns herum präsentiert sich das vermutlich nahezu gesamte Sortiment – Taschen aller Art, Rucksäcke, Schreibtischunterlagen, Kulturbeutel, Grillhandschuhe, Taschenentleerer und vieles mehr.

Heute vertrauen Big Player wie Land Rover, Porsche, 1&1 oder SAP auf Alpenleder. Deshalb lohnt sich allemal ein Blick in die Vergangenheit. Claus Steinbeck war Vertriebsleiter in einer Memminger Firma. Strukturierter Job, sehr gute Bezahlung – trotz allem kündigte Steinbeck von einem Tag auf den anderen. „Ich hatte einfach keinen Bock mehr“, erzählt er mir. Nach einiger Zeit tritt der Bolivianer Ramiro in sein Leben. Gemeinsam mit ihm startet er die Firma Chompas, die bis heute existiert. Chompas produziert Strickbekleidung aus 100% Alpaca-Wolle. Daraus entstehen Pullover, Jacken, Westen, Schals, Mützen und Handschuhe. „Wir haben in Südamerika immer noch eine Stammmannschaft von 30 bis 40 Personen. Für mich hat die Firma mittlerweile eine soziale Komponente, die Mitarbeiter verlassen sich auf uns als Arbeitgeber und ernähren mit dem Lohn ihre Familien. Solange es mich gibt, wird es auch Chompas geben“, sagt Steinbeck, wobei diese in einem Nebensatz erwähnte soziale Komponente viel mehr ist, als sie Steinbeck darstellt. Sozialverträgliche Produktion und eine gerechte Entlohnung sind sozusagen die DNA Steinbecks – und sie zeigt das Wesen eines Unternehmers, der – im Gegensatz zur Industrie, welche den Bezug zu den Artikeln oft komplett verloren hat – den absoluten „Main Focus“ auf das Produkt selbst legt. Hier geht nichts raus, was aus Steinbecks Sicht nicht zu 100% passt. Zudem sind Steinbeck die Menschen, mit welchen er arbeitet und welche für ihn arbeiten, wichtig.

Mit einer Blondine – Britta - beginnt die Geschichte von Alpenleder. „Britta hatte einen milliardenschweren Kolumbianer geheiratet, von welchem sie Hals über Kopf flüchtete. Von ihr habe ich die kleine No-Name-Firma dann abgekauft, um zum Halbjahres-Geschäft mit der Strickware noch etwas Passendes mit dazu zu nehmen.“ Mit der besagten Britta ist Steinbeck noch heute befreundet, war Taufpate ihres Kindes.

Die Liebe zum Material Leder entwickelte sich schnell. „Es ist faszinierend, was man aus rohem Leder alles machen kann. Es gibt milliardenfach unterschiedliche Oberflächenstrukturen und Farben. Gleichzeitig kann man nichts verstecken. Eigentlich bin ich ein Tüftler. Das ist auch das, was mir Freude bereitet. Sich reinzudenken in ein neues Produkt, Details zu 100% auszuarbeiten, das Material verstehen und das Produkt darauf auszurichten“, so der Memminger, der von Tag eins an auf „Full Grain“ setzte. Nur 10% aller mit „Im Obermaterial Echtleder“ bezeichneten Produkte werden heute so hergestellt. Als „Full Grain“ wird die hochwertigste Lederqualität aus ganzen Büffelhäuten bezeichnet, welche sich an oberster Stelle direkt unter dem Fell befindet. Die Verarbeitung: zeitintensiv, schwierig.

Auch aus diesem Grund arbeiten für Alpenleder nur hochqualifizierte, ausgebildete Täschner. Es ist eine echte Handwerkskunst, die viel Erfahrung, Übung und Liebe zum Detail abverlangt. Teils wird bei Alpenleder für einen Kunden nur eine, einzige Tasche gefertigt. Ein unvorstellbarer Aufwand, bis alleine mit Schere, Messer, Nadel und Faden ein solches Unikat entsteht. „Natürlich sind unsere Produkte generell teurer. Unser Maschinenpark und vor allem das Know-How sind unbezahlbar. Selbst die Asiaten können unsere Produkte nicht kopieren, denn mit einer Lederstärke von 3,5-4mm muss man umgehen können. Deshalb kaufen wir teils auch Maschinen aus der Gründerzeit auf, denn nur diese halten das Rohmaterial, welches wir verarbeiten aus“, sagt Steinbeck, der heute rund 400 Personen mit Produktionsstätten in Ostdeutschland, Kolumbien und Indien beschäftigt.

Übrigens: die Umfirmierung aus der ursprünglichen No-Name-Firma als reiner Lieferant zu Alpenleder war einerseits der Einführung des „Warenkennzeichnungsgesetz“ geschuldet, andererseits war es eine reine Weinlaune, die zum jetzigen Firmennamen führte. „Wir dachten ursprünglich, Waren mit unserem Label kauft uns keiner ab. Allerdings war das Gegenteil der Fall. Alpenleder steht für die Region und gleichzeitig für das Erdige, Handfeste und Robuste. Wir sind Old-School und zeitlos – und das ist gut so.“

Old-School – und gerade deshalb voll im Trend – ist auch der Kundenservice bei Alpenleder. Hier wird alles repariert. Mit Originalbeschlägen und Lifetime Warranty. Steinbeck erzählt mir von einem Radio-Spot des E-Commerce-Riesen Zalando, der seinen Reparaturservice bewirbt. „Wenn Zalando solch ein Fass aufmacht, um auf den hauseigenen Reperaturservice aufmerksam zu machen, dann ist das auch dem Thema Nachhaltigkeit geschuldet, das in der Gesellschaft immer mehr seinen Platz einnimmt“, meint Steinbeck. Mir wiederum zeigt die Aussage, dass es den Allgäuer Unternehmer einfach freut, mit seinem Business – obwohl es so bodenständig und natürlich ist – am Puls der Zeit zu sein und sich nicht verstecken zu müssen. Das zeigt seine Referenzliste deutlich. Und ich weiß nach meinem Besuch nun auch, weshalb ich meinen Laptoptaschen und Geldbeuteln von der „Stange“ so gar nicht nachtrauere.

Mehr dazu: www.alpenleder.de

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