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Niklas Zötler und die Handschrift auf die Zukunft (Ad.)

WD YOUNG GENERATION: Ein Besuch in der ältesten Familienbrauerei der Welt

- Advertorial - | Text: Marcel Reiser | Bilder: Wertvollfotografie

Freitagmorgen. Rettenberg im Allgäu. 9.00 Uhr. Niklas Zötler – Geschäftsführer der Brauerei Zötler – empfängt mich in angenehmer Atmosphäre im Eingangsbereich der Brauerei. Nun wäre der Fakt, dass ich hier gerade in der ältesten Familienbrauerei der Welt stehe, schon genug Stoff für eine Story. Allerdings wollen wir in der neuen wd Reihe „young generation“ vor allem auch ein Hauptaugenmerk auf junge Unternehmer legen, welche traditionelle Familienbetriebe in nächster Generation weiterführen. 

Es fällt dem neutralen Betrachter ja auf, dass wir hier im Allgäu eine Konzentration an vielen regionalen Brauereien haben. „Warum sich das so entwickelt hat, kann ich nicht genau sagen. Ich denke, man ist entweder Bier- oder Weinregion. Ich bin auf jeden Fall froh, dass wir hier in einer Bierregion leben dürfen. Wir haben viele, sehr gute Brauereien im Allgäu. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei“, beginnt Niklas Zötler zu erzählen. 

Eine dieser „sehr guten“ Brauereien – die Brauerei Zötler – hat ihre Geschichte erst nach und nach rekonstruieren können. Der Grund: die frühere Adlerbrauerei war in ihrer Historie dreimal abgebrannt und viele wichtige Dokumente wurden dabei Opfer des Feuers. Den Rettenberger Dorfpfarrer Manfred Gohl hielt diese Tatsache aber nicht davon ab, immer ältere Schriftstücke und Erwähnungen zu finden. Bis ein Foto der Gründungsurkunde auftauchte, was klar belegte: die Brauerei Zötler wurde im Jahr 1447 gegründet. Das bedeutet, dass das Traditionsunternehmen, welches Niklas Zötler in 21. Generation führt, nunmehr über 570 Jahre alt ist. Die Brauerei Zötler ist unter den Top 10 der weltweit noch existierenden Familien-Unternehmen und die älteste Familienbrauerei der Welt. 

Hört man von 11,5 Millionen Umsatz, 75 Mitarbeitern und 95.000 Hektoliter Getränkeabsatz – davon 70.000 Hektoliter Bier -, dann kann man die Dimensionen erahnen, mit welchen Niklas Zötler seit der Übergabe der Geschäftsführung durch seinen Vater Herbert konfrontiert ist. Grundsätzlich kommt er mir aber nicht so vor, wie wenn ihn diese Tatsache aus der Ruhe bringen würde: „Die Nachfrage nach regionalen Brauereien war noch nie so gut wie aktuell. Regionale Lebensmittel sind gefragt und deshalb blicken wir auch positiv in die Zukunft“, erklärt der Allgäuer Jungunternehmer, der für die Zötler Brauerei den USP (unique selling point) darin sieht, eine herausragende Qualität über das gesamte Sortiment hinweg zu bieten. „Wir versuchen alles gut zu machen und jedem Bier einen eigenen Charakter geben“. Die Bodenständigkeit sei ein gutes Fundament für die Zukunft. Gepaart mit Innovationen am Markt und einer vorausblickenden Produkt- und Geschäftspolitik sieht Niklas Zötler das Unternehmen gut aufgestellt. 

Wie wächst man nun als „Brauerei-Kind“ zum Geschäftsführer heran? Aus den zwei Gesellschafterfamilien Müller und Zötler heraus ist Niklas der erste männliche Nachfolger. „Für meinen Vater oder mich war dies kein Grund, dass ich die Brauerei irgendwann hätte übernehmen müssen. Ich denke aber, dass mein Großvater schon eher dieses Denken verinnerlicht hatte. Als junger Mensch arbeitet man einfach automatisch im Betrieb mit und verdient ein Taschengeld. So habe ich das auch gemacht. Später in den Semesterferien habe ich die Mitarbeit weiter ausgebaut. Ich habe da aber keinerlei Druck verspürt. Im Gegenteil. Mein Vater meinte immer, ich dürfe den Weg nur einschlagen, wenn ich die Fähigkeit und die Leidenschaft mitbringe, die es braucht, um eine Brauerei zu führen. Anders funktioniert das auch aus meiner Sicht nicht“, gibt Niklas Zötler Einblicke in die Zeit vor der offiziellen Übergabe im Jahr 2018. Eine nette Anekdote am Rande: Niklas‘ bereits verstorbener Ur-Großvater sowie Großvater trugen den Namen Herbert. Sein Vater ebenfalls. Dass Niklas am Namenstag von Herbert geboren wurde, mag natürlich kompletter Zufall sein. Vielleicht war es aber auch eine kleine Vorsehung. 

Wie auch immer. Niklas Zötler brachte auf jeden Fall die Leidenschaft mit, die es für seine heutige Position absolut braucht. „Mein Vater hat mir vorgelebt, wie schön es ist, Unternehmer zu sein. Gepaart mit der schönsten Branche der Welt bin ich sehr glücklich über die aktuelle Situation“, so Niklas Zötler weiter. 

Nach seinem Studium zur Betriebswirtschaftslehre und anschließenden Ausbildung zum Braumeister und Biersommelier, trat er im Jahr 2013 mit 27 Jahren in das Familienunternehmen ein und arbeitete fünf Jahre an der Seite seines Vaters als Produktmana- ger und Assistent der Geschäftsführung. „Wir haben dann einen harten Cut gemacht“, erzählt Niklas zur Übergabe am 01.01.2018. Das sei aber aus seiner Sicht auch richtig so. Jeder habe Klarheit und es gäbe keine Umwege. „Man muss ja auch mal unpopuläre Entscheidungen fällen. Wenn dann klar ist, wer das Sagen hat, macht das vieles auch leichter“. 

Seine Ideen eingebracht und seinen Vater Herbert von ‚Können und Wollen‘ überzeugt hat Niklas aber deutlich früher als erst zum Start der Geschäftsübernahme. Er war maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der Zukunftsvision der Brauerei Zötler. Mit Führungskräften des Betriebs sowie einem Coach wurde da alles genau beleuchtet und die Ziele für die Zukunft gesteckt. „Ich konnte da meine Handschrift auf die Zukunft aufsetzen. Dass mein Vater eher Kopf- und ich der Bauchmensch bin, das kann auch neue Reize setzen. Unser Ziel ist, die richtigen Antworten zur richtigen Zeit zu geben. Heute gibt mein Vater mir Rat bei wichtigen Entscheidungen. Ich denke aber, wir sind für die Zukunft gut aufgestellt. Wir wissen, wo wir hin wollen“, erzählt Niklas Zötler weiter. 

Wie sieht sie nun aus, diese Zukunftsvision? Zunächst muss man wissen, dass das Thema Brauereibesichtigung bereits aktuell schon sehr gut läuft. 8500 Besucher im Jahr – alles Botschafter für die Brauerei Zötler – sprechen eine deutliche Sprache. Dies soll aber nur der Anfang sein. Die Zukunftsvision heißt ‚Zötler heile Welt 2027‘. „Unser Ziel ist eine Brauereierlebniswelt, in welcher sich alles etwas langsamer dreht, als in der Realität bzw. im Alltag. Wir wollen Auszeit mit Genuss und Entschleunigung schaffen“, fasst es Niklas Zötler zusammen. 40-50.000 Besucher pro Jahr sind angepeilt. Aus meiner Sicht dürfte dies auch realistisch sein. 

Bereits heute bieten die Führungen eine tolle Grundlage. Wenn ich dann von dem geplanten „Bräustüble“ und einem exklusiven Genussmarkt mit regionalem Metzger, Bäcker und Käseangebot höre, dürfte das nicht nur mich selbst überzeugen, dass dies der richtige Weg in die Zukunft ist. Natürlich kombiniert mit weiteren Ideen und Innovationen – auch im Produktsortiment. 

Dort hat sich die Brauerei Zötler in den vergangenen Jahren sehr breit aufgestellt und eine „gute Pace hingelegt“ – wie es Niklas Zötler nennt. Ein Naturtrübes, drei Berglimos, vier Craft-Biere oder das naturtrübe, alkoholfreie Radler untermauern die Aussage. „Es ist spannend, wie super beispielsweise das Feedback auf die alkoholfreien Biere ist. Da ist auch ein deutlicher Trend zu erken- nen. Hin zu leichten oder alkoholfreien Bieren, die schmecken“, erklärt der Geschäftsführer. Dass die Brauerei Zötler dem Trend wieder auch hier voraus war, brauche ich an dieser Stelle nicht unbedingt nochmals zu erwähnen. 

Apropos Trends: „Es ist traurig zu beobachten, wie schlecht es dem Biermarkt insgesamt geht. Wir performen eigentlich immer deutlich über dem Markt. Trotzdem müssen auch wir uns extrem anstrengen. Die Wellenbewegung des Marktes von der ‚Pils- Welle‘ vor 30 Jahren, über die ‚Weizen-Welle‘ bis zur aktuellen ‚Hell- Welle‘ kommt uns natürlich mit dem Zötler-Hell aktuell entgegen“, gibt Niklas Zötler einen Einblick. 

Zum Abschluss meines Besuches darf ich noch in den neuen Kinosaal der Brauerei. Der dort abgespielte Imagefilm der Brauerei Zötler lässt mich innehalten und staunen. Er bringt in acht Minuten genau das rüber, was die Brauerei für mich selbst auch ausmacht: Heimatgefühl, Entschleunigung, Genuss – und: Passion zum Beruf. 

Ich verköstige dann noch eines der neuen Produkte und merke schnell: Da war Niklas Zötler wohl am Ende doch ein wenig zu bescheiden. Denn alleine das naturtrübe, alkoholfreie Radler zeigt mir deutlich den USP der Zötler Brauerei: richtig gute Biere, deren Charakter im Kopf bleibt. 

Mehr unter: www.zoetler.de

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