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wd Portrait: STAEHLIN - Tradition VS Moderne (Ad.)

Wie aus einer Buchbinderei einer der Benchmarks in der Region wurde

- Advertorial - | Text: Marcel Reiser

Wenn man heute die Räume des Stammhauses der Firma Staehlin in der Kemptener Klostersteige betritt, spürt man neben aller Kompetenz und der Vielfalt an Produktsortimenten vor allem auch eine ganz eigene Atmosphäre, erzeugt durch ein stimmiges Bild aus altem Mauerwerk und einem gelungenen Spagat zur Moderne.

Diese besondere Atmosphäre kommt nicht von ungefähr. Über mehrere Generationen hinweg hat sich das Unternehmen zu einem der führenden Betriebe im Bereich der Bürowirtschaft im allgäu-schwäbischen Raum entwickelt. Das spürt man einfach. Der Ausgangpunkt: eine Buchbinderei mit Schreibwarengeschäft, eröffnet von Jakob Daniel Staehlin im Jahre 1855 an der Reichsstraße in Kempten.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Wenn ich mir aber bewusst mache, dass ein Unternehmen vor – in diesem Falle 165 – Jahren vermutlich durch eine Idee und eine Vision Staehlins in der Zeit, als maschinell gefertigte Verlagseinbände ihre Geburt feierten, entstanden ist, machen sich in mir Anerkennung und Respekt vor der Geschichte, aber auch eine gewisse Neugier darauf breit, wie sich das Unternehmen dahin entwickeln konnte, wo es heute steht. Ein Blick zurück lohnt also auch hier. Die Buchbinderei mit Schreibwarengeschäft florierte schnell, was zur Folge hatte, dass ein Wechsel in den Londoner Hof und später in die Fischerstraße unabdingbar war. Als Jakob Daniel Staehlin im Jahre 1890 starb, übernahm sein Sohn Heinrich eine gefestigte Unternehmung, die er in Folge in den Bereichen Schreibwaren und Bürobedarf zu einem Musterbetrieb formte.

Durchschreibe-Buchhaltungssysteme – das war das „Steckenpferd“ des Nachfolgers: Heinrich Staehlin junior. Unter anderem diese damals modernste Art der Buchhaltung führte zu blühenden Geschäften. Im Jahr 1939 wurden neue Räumlichkeiten in der Klostersteige bezogen – es sollten bis heute die Haupt-Geschäftsräume der Firma Staehlin bleiben. 1950 trat Oskar Zink, der Neffe von Heinrich Staehlin in die Firma ein und übernahm später mit seiner Frau Margarethe Zink die Geschicke. Die Ergänzung des Sortiments um Büromaschinen, Computer und Büromöbel hatte zur Folge, dass das Personal auf 60 Mitarbeiter anwuchs. Das Bürocenter in der Kemptener Brandstatt wurde durch die Bürowelt in der Gerberstraße abgelöst.

Den Komplettservice rund um das Büro bietet Staehlin schon seit dieser Zeit an. Heute findet sich die Papeterie als einer der drei Geschäftsbereiche in der Klostersteige. Die Einrichtungskultur in der Brandstatt, alles rund ums Thema Büroorganisation bekommen die Kunden in der Bürowelt in der Gerberstraße. Oskar Zink stand noch mit über 90 Jahren im Arbeitsleben und kümmerte sich täglich für drei Stunden um den Leasingbereich. Der „Feel-Good-Manager“ – wie er von den Mitarbeitern aufgrund seiner sich kümmernden Art bezeichnet wurde – verstarb vor wenigen Monaten und hinterließ mit Sicherheit eine Lücke. Diese Lücke füllen allerdings seine Enkel Christian und Michael Pickert nach und nach. Sie leiten heute gemeinsam mit ihrer Mutter Annette das Unternehmen Staehlin.

Die Kunden begeistern und die Erwartungen übertreffen: dieses Credo spürt man in jedem Bereich. „Als Fachhändler sehen wir unsere Aufgabe darin, zusammen mit dem Kunden nach seinen Wünschen und Bedürfnissen aus der Vielfalt der Angebote eine optimale Lösung zu erarbeiten“, sagt Christian Pickert. Eine tolle Rand-Anekdote: heute beraten die Staehlin-Mitarbeiter oftmals Kunden, welche vor vielen Jahren ihren ersten Füller hier gekauft haben. Diese Kunden wollen heute eben anstatt einem Füller ein Bürokonzept oder eine auf Sie passend abgestimmte Wohn-Einrichtung.

„Natürlich ist es auch spannend, große Einzelprojekte zu betreuen. Aber besonders wichtig sind uns schon langjährige Kundenbeziehungen, die auf Zufriedenheit und freundschaftlicher Atmosphäre beruhen“, betont Michael Pickert. Gerade auch mit der Staehlin Gestaltestelle trifft das Unternehmen absolut den Nerv der Zeit. Hier wurde ein kreatives Team installiert, das die Gestaltung und Konzeption von Raumkonzepten übernimmt und natürlich dann auch ausführt. Eine Innenarchitektin, ein Schreinermeister, Innenausbauer und Arbeitsplatzexperten bieten hier eine optimale Symbiose und machen Staehlin auch in diesem Bereich zu einem Benchmark in der Region.

Was liegt aktuell im Trend, frage ich die Gebrüder Pickert. „Die Digitalisierung macht auch vor dem Bereich der Bürowirtschaft nicht halt. Im Trend sind offene Büros mit Rückzugszonen und eine Steigerung der Ergonomie bei der Einrichtung“, sagt Christian Pickert. Das „papierlose Büro“ werde in den Unternehmen immer mehr umgesetzt, worauf man bei Staehlin natürlich auch reagiert habe und passende Lösungen anbiete. „Das Büro der Zukunft sieht also je nach Unternehmen und Anforderungen und dessen Identität sehr individuell aus. Heutzutage wird versucht, rationale Themen wie Flächenoptimierung und Produktivitätssteigerungen mit weicheren Faktoren wie Wohlfühlatmosphäre, Kommunikation und Identität im Raum zusammen zu bringen.“

„Im Einrichtungsbereich versuchen die Unternehmer immer mehr, die Themen Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter in den Fokus zu rücken. Daraus resultieren ansprechende Büros und beispielsweise elektrisch höhenverstellbare Tische und Bürodrehstühle“, ergänzt Michael Pickert. „Büro und Wohnen verschmelzen sozusagen, damit die Mitarbeiter sich bei der Arbeit wohl fühlen und so leistungsfähiger sind“, fasst Annette Pickert zusammen. Zudem werde auf Flexibilität geachtet. Damit beispielsweise Projektgruppen einfach arbeiten könnten, würden Tische und Stühle so ausgesucht, dass sie schnell zusammengestellt und die Sitzbereiche verändert werden könnten.

Zurück zum Gebäude in der Klostersteige. Fragt man in der Geschäftsleitung der Firma Staehlin nach, sind der angesprochene Umbau des Stammhauses vor knapp fünf Jahren und die Erweiterung des Teams in der Gestaltestelle die Grundsteine auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft: „Im Stammhaus können wir die Geschäftsbereiche Papeterie und Einrichtung wunderbar präsentieren und auch Veranstaltungen durchführen. Zudem haben wir unser Geschäftsmodell um verschiedene Produktgruppen, wie z.B. einem erweiterten Wohnmöbelbereich oder auch neuen Dienstleistungen, wie z.B. Interior Design, ergänzt. Den Weg hin zu Dienstleistungsangeboten neben unserem Kerngeschäft des Handels gehen wir übrigens in all unseren drei Häusern“, erzählt mir Christian Pickert.

Man spürt dabei den Enthusiasmus und die Leidenschaft, die es aus meiner Sicht auch unbedingt braucht, um solch ein Traditionsunternehmen in die nächste Generation zu führen. „Wir haben noch so einiges in der Schublade und es werden mit Sicherheit ein paar weitere Geschäftsbereiche in den nächsten Jahrzehnten dazukommen“, blickt Michael Pickert voraus. Dazu gehörten kleinere, bereits konkrete Geschäftsfelder wie Datenschutz & IT oder Büroversorgung sowie Prozesskostenoptimierung aber auch langfristige Strategien, Träume und Visionen.

Im Moment liegt der Schwerpunkt bei Staehlin auch auf der Bürowelt. Im Bereich Bürotechnik und IT wurde hier schon ein neues Geschäftsfeld ergänzt, das Thema der ganzheitlichen Büroversorgung soll noch weiter vergrößert werden. Es geht also etwas bei Staehlin. Für mich ist es toll zu sehen, wie ein Unternehmen auch oder gerade nach 165 Jahren schon fast wieder eine Generation weiterdenkt.

www.staehlin.de

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