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wd young generation: Aus Traumjob wird Berufung. (Ad.)

- Advertorial - | written by MARCEL REISER

Als Karl-Heinz Brunner gemeinsam mit Ulrich Müller im Jahr 1992 eine Arbeitsschutzfirma in Kempten gründete, war Sven Brunner – Sohn von Karl-Heinz – gerade einmal 10 Jahre alt. Die ersten Gehversuche der heute über die Regionalgrenzen hinaus bekannten secum GmbH erlebte Sven also hautnah mit. Als die gesetzlichen Auflagen des Arbeitsschutzes damals immer mehr Firmen erreichten, war die Gründung eines Beratungsunternehmens für Arbeitsschutz ein strategisch gelungener Schritt von Brunner und Müller. Knapp drei Jahre später hatte sich secum als einer der wenigen Beratungsunternehmen in dieser Branche einen Namen erarbeitet. Sven Brunner war damals 13 Jahre alt und nahm schon viel von zu Hause von seinem Vater mit: „Ich habe gesehen, dass mein Vater immer enorm fleißig war, längere Arbeitstage hatte als alle anderen und sich für den Aufbau einer neuen Firma nie auf den Lorbeeren ausruhen konnte“, erzählt mir Sven Brunner, der mich im Home Office zum Gespräch empfing.

Heute ist die secum GmbH als Dienstleistungsanbieter in den Bereichen Arbeitsschutz, Brandschutz, Baustellensicherheit, spezifischen Schulungen, Betriebsmittelprüfungen, Personalstrategie und Managementsysteme eines der führenden Beratungshäuser im süddeutschen Raum. Innovation, Qualität und Herzblut haben das Kemptener Start-Up von 1992 zur Topadresse reifen lassen. Sven Brunner trägt heute als gesellschaftender Geschäftsführer seinen Teil dazu bei. Der Weg Brunner Juniors dorthin war aber alles andere als vorbestimmt. „Ich wollte ursprünglich immer Schreiner werden. Dass sich aber schon beim Suchen und Finden einer Lehrstelle Schwierigkeiten abzeichnen könnten, konnte mir mein Vater damals verdeutlichen. Aufgrund seines Netzwerkes bot er mir an, über einen Kunden eine Schnupperlehre im Metallbereich zu organisieren. So landete ich in der Fa. Sondermaschinenbau Fischer in Durach.

Die Arbeit des Zerspanungsmechanikers ähnelte jener mit Holz und das machte mir damals mit meinen 15 Jahren enorm viel Spaß“, erzählt Sven Brunner, der daraufhin im Industriebereich seine Zukunft sah und dann am Ende einen Ausbildungsvertrag bei der Liebherr Verzahntechnik in Kempten als Industriemechaniker erhielt. „Ich durfte dann wirklich eine Weltklasse-Lehre bei Liebherr vollziehen und bin anschließend nach erfolgreichem Abschluss in meiner Lieblingsabteilung, dem Sonder- und Vorrichtungsbau, untergekommen“, fährt Brunner fort. Da war der Kemptener 20 Jahre alt und Vater Karl-Heinz stellte damals erstmals die Frage, ob er sich denn über seine weitere Zukunft schon mal Gedanken gemacht habe? Hier kam das Gespräch über einen Berufswechsel zur secum GmbH das erste Mal so richtig auf. Um bei secum einsteigen zu können, war als Voraussetzung die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit gegeben, die jedoch mindestens einen Meister-, Techniker- oder Ingenieursabschluss voraussetzt. „Ich habe dann berufsbegleitend nach Feierabend, an den Wochenenden und in meinem Urlaub, meinen Meister absolviert. Mit diesem Titel eröffneten sich nicht nur secum-seitig, sondern auch in dem Ausbildungsbetrieb neue Optionen. „Den Gedanken, die Fa. Liebherr aber wirklich zu verlassen, hatte ich hier noch nicht. Denn besser konnte es definitiv nicht mehr werden, dachte ich. Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, ob ich meinen tollen Job für etwas Ungewisses opfern möchte“, blickt Brunner zurück.

Trotzdem begann er im Anschluss an den erfolgreichem Meisterabschluss mit knapp 23 Jahren die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit. Mit Mitte 24 war Brunner dann soweit, dass ihn Vater Karl-Heinz und Ulrich Müller grundsätzlich bei secum hätten anstellen dürfen. Der Schritt weg von Liebherr war aber kein einfacher für Sven Brunner. Zu sehr mochte er den Job, die Firma, das Miteinander dort. „Hätte mich der damalige Betriebsleiter – mit dem ich im Übrigen heute immer noch ein tolles Verhältnis pflege – nicht motiviert, solch eine Chance und die Möglichkeiten für die Zukunft nicht einfach verstreichen zu lassen, hätte ich es mir vielleicht sogar nochmals überlegt“, stellt Brunner klar und zitiert seinen damaligen Vorgesetzten: „Wenn du mit 35 zurückblickst und es nicht versucht hast, bereust du es vielleicht und beißt dir in den Hintern“.

„Und so kündigte ich und begann 2007 meinen Dienst bei secum, nicht mehr als Industriemechaniker im Blaumann, sondern mit Hemd und feinen Schuhen als Fachkraft für Arbeitssicherheit.“ Die ersten Wochen liefen dann auch alles andere als glatt bei secum. „Ich bekam meinen eigenen Kundenstamm und war verantwortlich, diesen nun kompetent, nachhaltig und eigenständig zu beraten und betreuen. So frisch von der Schule weißt du da zwar theoretisch, wie es gehen müsste, dies unterscheidet sich jedoch oft von der Wirklichkeit. Theorie und Praxis klaffen hier oft auseinander. Die Anforderungen in den verschiedenen Betrieben waren enorm unterschiedlich und weitläufig. Teilweise weißt du da Anfangs schlichtweg nicht, wie du mit manchen Fragen umgehst, welche Lösung nun die Beste und rechtskonform ist, wo du deine Antworten findest und wie du eben den Kunden nachhaltig berätst. Zu sagen ‚Tut mir leid, dass weiß ich leider nicht, da muss ich erstmal recherchieren‘ war einfach nicht mein Anspruch“, erzählt Brunner.

"Eine Verbesserung im Vergleich zum vorherigen Arbeitstag sei es erstmal nicht gewesen", blickt Brunner schmunzelnd zurück. Natürlich kam bei ihm auch Mal der Gedanke auf, ob das nun wirklich die richtige Entscheidung war, jedoch gab es auch kein zurück. „Wenn ich mich für etwas entscheide, ziehe ich es durch und schmeiße nicht sofort die Flinte ins Korn“, so der heutige Geschäftsführer. Die Firmenleitung von secum motivierte Sven hierbei stets, der Sache Zeit zu geben, den hohen eigenen Anspruch etwas zu reduzieren, da eben aller Anfang in einem neuen Beruf meist etwas holprig verläuft. „Mit der Zeit klappte die Beratung aber immer besser, das Wissen erweiterte sich, die Erfahrung wuchs, die Kompetenzen erweiterten sich, die Vertrauensbasis zu den Kunden nahm mehr und mehr zu. Die Arbeit begann immer besser ‚von der Hand‘ zu gehen. Nach ca. 1,5 - 2 Jahren war ich voll im Berufsbild der Sicherheitsfachkraft angekommen. Die Arbeit machte enorm viel Spaß und rückblickend würde ich heute sagen: Das bei Liebherr war mein Traumjob, die Arbeit bei und für secum ist meine Berufung.“

Die weitere Entwicklung sah dann den Posten des Teamleiters vor, der dann neben der Fachkompetenz nun zum ersten Mal auch Führungskompetenz und Mitarbeiterverantwortung erforderte. Auch dies war damals als jüngster Mitarbeiter mit 27 Jahren im Team und Sohn des Geschäftsführers natürlich ein spannender Sachverhalt. Hier kamen dann zu der täglichen Arbeitsaufgabe, der Beratung der Kunden und dem Durchführen von diversen Schulungen, das Kalkulieren von Angeboten, die Nachkalkulation erfolgter Projekte, Kundenakquise, Teammeetings, Preisverhandlungen und das Planen vieler weiterer Dinge hinzu. Der Arbeitstag begann länger zu werden, als bei anderen. Auch der Einblick in die Buchhaltung, in Umsätze, sonstige Statistiken und die strategischen Entscheidungsprozesse begannen hier, welche Brunner bis Ende 2014 beibehielt.

Gemeinsam wurde mit Karl-Heinz Brunner und Ulrich Müller zu Beginn 2014 über die nächsten Schritte gesprochen, was im ersten Step den Aufstieg in die Gesch.ftsführung bedeutete. Um die secum GmbH führen und irgendwann zukunftssicher leiten zu können, wurde hierfür mit einem 5-Jahres-Ausstiegs-Plan seines Vaters Karl-Heinz begonnen. Bereits seit 2008 hatte Brunner Sen. parallel zum „normalen“ Portfolio von secum die Unternehmensberatung und hier speziell die strategische Personalentwicklung entwickelt, die er als Trainer/Coach und Mediator in den unterschiedlichsten Firmen begleitete. Somit war ein systemischer Ablauf von den gesellschaftenden Geschäftsführern von secum garantiert.

„Was dann aber auf mich als Geschäftsführer einprasselte, damit hatte ich nicht gerechnet. Wenn du am Ende der Entscheidungskette bist und keiner mehr über dir ist, bleibt wirklich alles an dir hängen. Und die Aufgaben sind vielfältig, wer es nicht selbst kennt, kann es sich erstmal nur schwer vorstellen“, grinst Brunner jun. Plötzlich sei man der Vorgesetzte von seinen Kollegen. „Von diesen Mitarbeitern nun der Chef zu sein, war definitiv eine neue Herausforderung, denn es ist eben nicht immer alles nur super“, beschreibt es Brunner. Die Firmenleitung um Brunner und Müller ermutigte hierbei die ganze Belegschaft mit Weitblick in die Zukunft zu sehen – dass der Tag komme, an dem Sven die Firma alleine führen und leiten müsse. Der Rückhalt, das Vertrauen und die Möglichkeit sich selbst zu entwickeln, war hierbei zu jeder Zeit seitens der Belegschaft und den Gesellschaftern gegeben. „Ich habe dann aber schnell gemerkt, dass es nur auf die sympathische und lockere Art auch nicht immer geht“, erzählt mir Sven Brunner von seinen ersten Führungserfahrungen. Ein Mix aus Gutmütigkeit und bedürfnisorientierter Argumentation scheint seither der „Führungs-Schlüssel“ Brunners zu sein, der sich stets selbst treu bleiben und seinen eigenen Führungsstil entwickeln wollte.

Was im ersten Jahr als Teil der Geschäftsleitung noch schleppend funktionierte, wurde Jahr für Jahr besser. „Ich habe, wenn man wirklich ehrlich ist, drei Jahre gebraucht, um meine Art und Weise der Führung zu entwickeln, den Gesamtüberblick zu erlangen und strategisch das große Ganze richtig zu verstehen und umzusetzen. Es hat natürlich enorm geholfen, dass ich mit meinem Vater und meinem heutigen Partner Ulrich Müller grundsätzlich immer offen kommunizieren konnte, den Rückhalt hatte, nachhaltige Gespräche und konstruktive Kritik stets möglich waren. So konnte ich sehr gut in die neue Rolle als Nachfolger meines Vaters reinwachsen und im alleräußersten Notfall immer bei einem der beiden nachfragen“, fasst Sven Brunner die fünf Jahre bis zum 31.12.2018, als Vater Karl-Heinz endgültig aus dem operativen Geschäft ausschied, zusammen. „Ein großer Vorteil war sicher auch, dass ich mich langsam von „unten“ hocharbeitete, dieselben Aufgaben durchlief und bis heute immer noch selbst als Geschäftsführer voll mitarbeite. Somit kenne ich das Berufsbild wie kein zweiter und befinde mich immer auf Augenhöhe mit meinen Mitarbeitern.“

Was läuft nun anders bei secum mit dem neuen Führungsduo Brunner Jun. und Ulrich Müller? – fragte ich Brunner. „Zunächst mal ist der Altersdurchschnitt der Geschäftsführung durch mich gesunken. Mit Sicherheit hat sich durch mich auch der Führungsstil etwas verändert. Davon mal abgesehen war aber immer das Ziel, einen schleichenden Übergang zu gewährleisten, ohne spürbaren Cut oder einer 180° Wende. Das Team war immer glücklich und zufrieden, homogen und kollegial. Ich bzw. wir wollten und mussten das Rad nicht neu erfinden. Hier hat man im gemeinsamen Konsens über das 5 Jahres Modell einen perfekt homogenen Übergang geschaffen, genau wie es geplant und allen versprochen wurde. Unser Team ist unsere Stärke, wodurch wir enormen Wert auf deren Meinung und Wünsche gelegt haben.

Seit ich ein Kind bin kennen mich einige, daher war der kollegiale und freundschaftliche Zusammenhalt, der Austausch und das Vertrauen immer sehr gut. Ansonsten hatten wir stets in den meisten Fällen dieselben Ansichten und befanden uns daher immer schon auf einem fortschrittlichen Weg. Deshalb gab es aus meiner Sicht auch keine großen Veränderungen oder gewaltigen Neuerungen, auch wenn sich das ganze Team sicherlich schon erstmal umgewöhnen musste,“ so Brunner.

Trotz aller Bescheidenheit fiel dann aber doch das neue Marketingkonzept auf, welches unter anderem eine neue Homepage, neue CI, Marktauftritt und auch neue Marketing- und Kommunikationswege beinhaltete. Der Claim „Gesunde Arbeitswelten“ passt dabei noch besser in die Neuzeit, um den Fokus auf das große Ganze in den Unternehmen noch stärker zu beschreiben. Was nehme ich mit aus der young generation Story über Sven Brunner? Auf alle Fälle, dass der Weg von Brunner über seinen Traumjob hin zu seiner Berufung nicht unbedingt von Anfang an vorgezeichnet oder gar einfach und unproblematisch war. Dass es gut ist, sich Herausforderungen zu stellen, nicht aufzugeben, dran zu bleiben und Chancen zu ergreifen – auch wenn es das Verlassen der Komfortzone erfordert. Aber auch, dass man mit Durchhaltevermögen, Ehrgeiz, Disziplin und einem eigenen, persönlichen Führungsstil auf eine erfolgreiche Welle kommen kann. Eine Erfolgswelle, die Brunner gemeinsam mit Ulrich Müller nun weiter beschreitet. Angereichert mit neuen Ideen, dem Blick in die Zukunft und stets angepasst an die Wünsche und Anforderungen der Kunden.

Weitere Informationen auch unter: www.secum.de

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