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Wenn Köpfe qualmen (Ad.)

- Advertorial - | Text: Benni Sauer

Stundenlang still in einem Sitzungssaal sitzen. Non-Stopp-Konzentration. Anstrengende Seminare, Diskussionen oder Verhandlungen. Das alles, während draußen doch die Sonne lacht, die Wildnis wartet, Gipfel locken. Wer hat nicht schon einmal aus dem Fenster geschielt, dabei so herrlich leicht den Faden verloren, sich jedoch ganz schnell auf einem Wanderweg wiedergefunden? Oder auf dem Mountainbikesattel. Oder der Piste…

Und auch wenn die Tagungshotels, Seminarräume und Locations im Alpenraum oft nichts zu wünschen übriglassen, so ist der Spielplatz drumherum, der aus ihnen macht, was sie sind. Sich regelmäßig zu bewegen ist nämlich nicht nur gesund, es fördert auch die Konzentration. Das Herumtoben auf dem Schulhof und der Sportunterricht sind nicht nur bloße Bewegungseinheiten, sondern clever integrierte Konzentrationssteigerer im Alltag unserer Kinder. Der schulische Erfolg ist erwiesenermaßen eng mit der sportlichen Betätigung verknüpft. Das Gehirn eines Erwachsenen macht da keinen Unterschied. Es wird beim Sport ebenso wie das der Schulkinder mit mehr Sauerstoff und Glukose versorgt: Die Leistungsfähigkeit steigt. Das ist nicht neu, sondern sogar schon seit der Antike bekannt. Einer der bedeutendsten Philosophen und Naturforscher unserer Geschichte, nutze diese Tatsache. Aristoteles dachte und lehrte ganz besonders gerne während er ging!

Kein Wunder also, wenn uns während der Convention irgendwann die Köpfe qualmen. Wenn unser Gehirn an die Leistungsgrenze kommt, ist die Zeit für eine Pause gekommen. Für einen Ausgleich, oder ein Ventil. Ganz gleich wie man es nun nennen mag, solche Aktivitäten sind oft integraler Bestandteil des Tagungsaltages! Ein Rahmenprogramm, aus mehr oder weniger sportlichen Aktivitäten, ist im Alpenraum schon fast obligatorisch – und falls nicht: Ein Schritt vor die Tür genügt meist schon!

Das Ötztal in Tirol. Am Eingang dieser malerischen Bergregion steht Österreichs größter Outdoor-Freizeitpark, die Area 47. Canyoning, Rafting, Klettern, Biken, Bungeejumping. Schneller kann man wohl kaum aussteigen und in die raue Bergwelt der Alpen eintauchen. Wenn einem das eiskalte Wasser der Ötztaler Ache um die Ohren spritzt, man im Schlauchboot Stromschnellen passiert und letztendlich das Kräftemessen mit der archaischen Kraft des Wassers gewonnen hat. Wenn dich plötzlich 27 Meter vom sicheren Boden trennen, im Hochseilgarten, der mit unterschiedlichsten Hindernissen auf dich wartet. Hier, wo sich auch völlig Unerfahrene ihren Ängsten stellen können. Solo, oder als Team. Wenig lockert unsren Geist so gut, wie ein völlig neues Erlebnis, eine wertvolle Erinnerung und die Gewissheit es geschafft zu haben. Sollten selbst dann noch die Gedanken im Business stecken, bläst das Adrenalin den Rest davon, wenn du erst einmal von Österreichs höchsten Fußgängerbrücke gesprungen bist. 94 Meter ist sie hoch. Freier Fall. Mit einer Beschleunigung, die jeden Sportwagen alt aussehen lässt. Kaum ein Kopf dürfte nach einem Bungeesprung in der Area 47 noch qualmen. 

Angenehmer Nebeneffekt: Wer sich mit seiner gesamten Belegschaft Zeit für solch ein Erlebnis nimmt, profitiert nicht nur von einer gesteigerten Konzentration und Leistungsfähigkeit, sondern auch von einer Zusammenschweißung des Teams. Ganz gleich ob nun Adrenalinkick oder Meditationskurs. Nicht ohne Grund spezialisieren sich einige Veranstalter gänzlich auf solche Teambuildings. Und nicht ohne Grund sind davon besonderes viele in den Alpen zu finden. 

Schon die Symbolik spricht Bände. Ein Seil, die Garantie, die Lebensversicherung. Ein Knoten, der Zusammenhalt. Und ein Karabiner, der nur kurz schnappt und all das Verbindet, dabei ein Team entstehen lässt. Bergsteigen und Klettern ist ein wunderbarer Teamsport. Ohne den Andren geht nichts, dafür legt man sogar sein eigenes Leben in die Hände des Sicherungspartners. Vertrauen, Empathie und Mut! So schafft man ganz besondere Gipfeltreffen, Bergführer selbstverständlich vorausgesetzt. Sicher schafft man es so sogar auf Deutschlands höchste Berge. Die lokalen Bergführer in Garmisch-Partenkirchen und der Umgebung führen Gruppen auf den unterschiedlichsten Wegen auf die Zugspitze. Durchs Reintal, auf dem Weg der Erstbesteiger beispielsweise, wo zwar keine technischen Schwierigkeiten warten, wohl aber 20 Kilometer und mehr als 2000 Höhenmeter. Es geht aber auch anspruchsvoller: Der Weg durch das Höllental ist ungleich schwieriger, wartet sogar mit kurzen Gletscherpassagen und einem Klettersteig mit luftigen Kraxeleinlagen. Auch hier warten wieder mehr als 2000 Höhenmeter auf die Gipfelaspiranten. Glücklicherweise aber stehen an den Wegesrändern dieser Routen die märchenhafte Reintalangerhütte, die Höllentalangerhütte und die spartanische, dafür jedoch traumhaft gelegene Knorrhütte. Ein gemeinsamer Abend auf einer dieser Berghütten? Auf die positive Wirkung, den Effekt eines urigen Hüttenabends fernab der Zivilisation, muss hier sicher nicht weiter eingegangen werden. 

Jedoch sind Canyoning, Felsklettern und Bergsteigen stark witterungsabhängig - die Termine aber meist schon lange im Voraus geplant. Dann wissen die örtlichen Veranstalter, Berg- und Bergwanderführer meist gute Alternativen, die unterm Strich meistens nicht weniger Wirkung haben. Selbst wenn einmal das Wetter nicht mitspielen sollte. Und im Winter? Wenn die Berge unter meterdicken Schneedecken begraben liegen? Dann erfreuen sich Schneeschuhwanderungen und Rodelabfahrten mit Hütteneinkehr größter Beliebtheit. Wer es gern etwas sportlicher mag, der kann sich und sein Team kurzerhand in die Technik des Eiskletterns einweisen lassen. Hier wird Tritt- und Schlagtechnik mit Steigeisen und Eisgeräten geübt, sodass die ersten Klettermeter im Eis schon nach kürzester Zeit souverän bewältigt werden können. Wer einmal mit Pickel und Steigeisen ins Steileis will, findet natürlich in den Gletscherregionen im Pitztal oder Stubaital Anbieter, je nach winterlichen Bedingungen aber auch schon in den bayrischen Alpen, wie beispielsweise in Mittenwald. Auch Schneeschuhwanderungen werden in den gesamten deutschen Alpen, vom Allgäu bis nach Berchtesgaden, und natürlich auch darüber hinaus im gesamten Alpenraum angeboten. 

Nun, die Leistungssteigerung der sportlichen Aktivitäten ist wichtiger Bestandteil des Tagungsalltages geworden, ebenso wie Teambuildingmaßnahmen. Doch manchmal ist alles was man braucht: nichts! Keinen Lärm, keine Gespräche, weder mit Vorsitzenden, Kollegen oder Freunden. Kein Adrenalinstoß. Kein Gipfel. Nicht einmal ein Ziel ist dann noch nötig. Man brauch dann nichts weiter zu tun, als einen Fuß vor den anderen zu setzten, möglichst rhythmisch in die Pedale zu treten, oder sich darauf zu konzentrieren, die Schneeschuhe kraftsparend auf der Schneedecke zu positionieren. Eine Art der Entspannung, die, getragen vom Ausblick, oft nicht überboten werden kann. Südtirol, schafft mit schroffen Felsbastionen, Türmen und Spitzen und dank sanfter Almwiesen wunderbare Kontraste. Kontraste, die es ermöglichen, sich auch im tiefsten Winter den Bergen ganz nah zu fühlen. Vieles erscheint nach einer Winterwanderung über die eingeschneite Seiser Alm, nach dem Rundweg zum Flaner Jöchl, oder einem Spaziergang im Gebiet der Furkelhütte, gegenüber der mächtigen Silhouette König Ortlers, in einem ganz anderen Licht. Das Gedankenkarussell steht plötzlich still. Vielleicht sogar fallen einem jetzt Entscheidungen einfacher, gehen einem schwierige Aufgaben leichter von der Hand. Ganz bestimmt aber konnte man unterwegs wunderbar nachdenken. Spätestens jetzt hört der Kopf wirklich auf zu qualmen. So wie schon vor mehr als 2000 Jahren. Als Aristoteles nichts weiter tat, als einen Fuß vor den anderen zu setzen.

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