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Es geht bergauf! (Ad.)

Herbstwandern, so weit die Füße tragen. Ausblicke, so weit das Auge reicht. Und der Winter im Herzen der Alpen - in Tirol ist es bald wieder soweit!

- Advertorial - | Text: Benni Sauer

Grinzens, südwestlich von Innsbruck. Die Herbstsonne steht schon weit oben am wolkenlosen Himmel und taucht alles in kupfergoldenes Licht. Mit dem Wagen schlängle ich mich durchs kleine Senderstal. Immer weiter nach Süden, bis ich am kleinen Parkplatz auf 1450 Metern stoppe. Hier schultere ich meinen Rucksack, schnüre noch einmal meine Schuhe nach und beginne langsam mit dem Aufstieg. 500 Höhenmeter trennen mich von meinem ersten Ziel. 500 Meter, auf denen ich keiner Menschenseele begegnen werde. Ruhe und Abgeschiedenheit, die ich regelrecht aufsauge, bis ich erstmals den Salfainssee erblicke. Weit dahinter, auf der gegenüberliegenden Seite des Oberinntales, da ragt die Mieminger Kette in die Höhe. Doch bin ich wegen eines anderen Ausblickes hier heraufgewandert. Schnell ist der kleine See umrundet, sind einige Graspolster überwunden, dort, wo ich mich ins duftende Bronzemeer fallen lasse. Die trockenen Halme und Kräuterblätter knistern unter mir. Während die Sonne schon weit im Westen steht, erhellt sie von dort die Kalkkögel, unzählige Türme und Zinnen, deren Risse, Schluchten, Abbrüche und Grate um die Wette strahlen. Ein wunderbares Spiel aus nichts als Licht und Schatten. Dieses Spektakel spiegelt sich im ruhigen Salfainssee, der so perfekt liegt, als sei er dort eigens für diese Vorführung angelegt. Tatsächlich ist es aber nur ein glücklicher Zufall. Eine durchaus sehenswerte Laune der Tiroler Natur. Und nur eine von vielen!

Auf meinem Weiterweg, der Gratwanderung hinauf zum Grieskogel, werde ich immer wieder an den Abzug des Sommers erinnert. Verblühte Wiesen und der ganztägig niedrige Sonnenstand lassen keinen Zweifel daran, dass die letzten schneefreien Tage bald gezählt sind. Sicher, der Wanderherbst wird von Wintersportlern allzu oft nur als Übergangsjahreszeit oder Geduldsprobe angesehen. Doch in Wirklichkeit ist jetzt oft der perfekte Zeitpunkt für traumhafte Wandererlebnisse. Wenn die Gewittergefahr gen Null sinkt, die Chance auf eine dichte Talnebeldecke dagegen von Tag zu Tag steigt. Im goldenen Herbst Tirols. 

Ruhe und Stille aber, sie kommen nicht von ungefähr. Manche der Berghütten haben jetzt zumindest zeitweise geschlossen. Die Kemater Alm dagegen, am Fuße der Nordtiroler Dolomiten, wie die Kalkkögel gerne auch genannt werden, empfängt mich aber noch mit offenen Türen. Mein traumhafter Wandertag findet hier ein wunderschönes Ende. Für andere endet dieser Tag nach einem Besuch des Großsees in den Ötztaler Alpen. Des Zireiner Sees in den Brandenberger Alpen. Oder der Drei-Seen-Wanderung in den Tannheimer Bergen. Die nassen Naturjuwelen der Tiroler Gebirge sind fast unzählig und stellen besonders jetzt im Herbst, wenn sie glitzern und funkeln wie Kristalle, lohnende und oft sogar recht einfach erreichbare Wanderziele dar.

Ein Abstecher ins Tiroler Bergland lohnt also immer. Ganz egal ob freier Tag des Geschäftsaufenthaltes oder mehrtägiger Familientrip: 24.000 markierte Berg- und Wanderwege warten auf Besucher. 6.000 Kilometer offiziell genehmigten Mountainbike-Routen, für Downhill-Fans sogar 300 Single-Trail-Kilometer. Golfen, Canyoning, Klettern, Paragleiten oder Angeln. So unterschiedlich die vielfältigen Möglichkeiten sind, alle basieren sie auf der grandiosen Bergwelt Tirols. Urlauber, Ausreißer, Erholung- oder Abenteuersuchende, freuen sich dabei über eine besonders stabile Situation im letzten Quartal des Jahres. Die Krise scheint schon überwunden. An den Grenzen zu Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und Italien gilt wieder die Vor-Corona-Situation – weder gibt es Quarantänepflichten noch Testerfordernisse für Einreisende. In Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben, Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten gelten die üblichen Verhaltensregeln, die einen unbeschwerten, sicheren Aufenthalt für alle Gäste ermöglichen. Es geht bergauf!

Sie scheinen aber nicht immer so überschwänglich vom Himmel wie im goldenen Wanderherbst, die wärmenden Strahlen der Sonne. Erste kalte Regenschauer, hohe Bergspitzen werden oft jetzt schon von ihnen eingezuckert, gehen bald nieder. Die Tage werden kürzer und kürzer. Eine hervorragende Zeit, um in Talnähe Land und Leute kennenzulernen. Trachtenfeste, Spitzen-Kulinarik, uralter Brauchtum, aber auch Wellness, Shopping und das spannenden Architektur-Potpourri der Tiroler Städte locken, selbst wenn der Herbst mal mit seiner ungemütlichen Seite aufwartet.

In dieser Zeit aber, wenn urige Gaststuben wieder ihre heimelige Gemütlichkeit erlangen, wächst weiter oben die Schneedecke mit jedem Tag. Meist ist davon im Tal nicht viel zu sehen. Zu dicht ist die Wolkenwand, die neugierige Blicke verwehrt. Doch irgendwann fällt er immer – der Vorhang des Schneespektakels. Wintersportler finden dann viele der modernsten und fortschrittlichsten Skigebiete der Alpen. Schnell erreicht bleiben hier keine Winterwünsche offen. Sicherlich sind aber manche der tief eingeschneiten Berge nun auch schwerer zugänglich als sonst irgendwann im Jahr. Eine Tatsache, die Schneeschuhwanderer und Skitourengänger besonders zu schätzen wissen. Wenn alles unter einer oft meterdicken Schneedecke schläft, jedes Geräusch von ihr verschluckt wird, man Schritt für Schritt bergauf steigt, dann spürt man ihn besonders intensiv. Den Tiroler Bergwinter.

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