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Grünlinge, traut euch aufs Grün! (Ad.)

Ein Plädoyer für Golf-Liebäugler, sich endlich auf den Platz zu wagen – wider aller gängigen Klischees

- Advertorial - | Text: © Linda Hild / www.kikeriki-texte.com

Gute Gründe, um mit dem Golfspiel anzufangen, gibt es viele. Vorbehalte leider auch, denn kaum ein Sport kämpft seit jeher gegen so viele Klischees wie der Golfsport. Wer beim Wort „Golf“ elitäre Grüppchen im gestärkten Poloshirt vor Augen hat, tut dem Sport allerdings Unrecht und beraubt sich im Zweifel einer ziemlich genialen Erfahrung – sportlich wie auch mental. „Der Golfplatz ist so etwas wie eine Lebensschule“, sagt Andy Riss vom Golfpark Schloßgut Lenzfried in Kempten, „Wer etwas über sich selbst lernen will, sollte Golf spielen.“ Wir haben den Golflehrer zum Interview getroffen. Ein Gespräch über den Mythos des perfekten Schwungs, die Magie des Loslassens und über die Notwendigkeit, einfach  auch mal draufzuhauen.

Eigentlich ist es reichlich unfair, einen Sport vorstellen zu wollen, indem man mit dessen Vorurteilen beginnt. Geht es um Golf, verfallen trotzdem viele in eine Art Rechtfertigungsmodus. Dass Golf gar keine Beschäftigung für gelangweilte Rentner sei, die sich einfach gerne an der frischen Luft aufhielten, um anschließend Schampus zu trinken. Oder dass man überhaupt nicht schief angeguckt würde, wenn man mit dem alten VW Passat vor dem Clubhaus vorfahre. Die Liste der Klischees ist lang und für echte Liebhaber des Golfsports ist es müßig, immer und immer wieder dagegen zu halten. „Die Unwissenheit kommt der Wahrheit näher als das Vorurteil“, soll Lenin einst gesagt haben. Anders gesprochen: Wer behauptet, Golf sei kein Sport, sondern ein teurer Zeitvertreib für Langweiler, der hat offenbar noch nie Golf gespielt.

Einer, dem Vorurteile völlig gleich sind, ist Andy Riss. Ihm geht es allein um die Sache, um das Spielerische, die persönliche Entwicklung auf dem Platz, die pure Freude am Golfen. Riss, der jeden Spieler von Weitem am Schwung erkennt, spielt seit mehr als 50 Jahren Golf, hat mit neun Jahren begonnen und es als Spieler bis nach ganz oben geschafft. Er war mehrfacher bayerischer Meister, Mitglied der Nationalmannschaft, Gewinner von über 150 Turnieren auf nationaler wie internationaler Ebene und er stellte in seiner aktiven Zeit allein acht Platzrekorde auf. Riss ist Sportler durch und durch und das, was man zurecht einen passionierten Trainer nennt.

Dabei war seine Karriere als Golflehrer so nie geplant. Selbst da nicht, als er sein Jurastudium an den Nagel hängte, um als Golfprofi in die USA zu gehen. Die Idee, seine Passion anderen nahezubringen, kam erst mit Mitte 30. „Da habe ich gemerkt, wie viel Spaß es mir bereitet, mich in andere hineinzuversetzen und mich zu fragen, warum etwas beispielsweise nicht klappt oder wo die Schwachstelle liegt“, erzählt er, der heute der festen Überzeugung ist, dass Golf nicht bloß Technik, sondern zu einem großen Teil auch mentales Training ist. Nicht umsonst bietet er neben den klassischen Trainingsstunden auch Mentalcoachings für Golfer an, um zu zeigen, wie viel mehr möglich ist, wenn man mit dem richtigen Mindset aufs Grün geht.

Andy Riss hat schon etliche Anfänger ans Golfen herangeführt, das Spiel alter Hasen perfektioniert oder Sportlern dabei geholfen, Blockaden im Kopf zu überwinden, von denen sie nicht einmal wussten, dass sie existieren. „Wer Golf spielt, lernt sich selbst kennen, denn er bekommt einen Spiegel vorgehalten“, sagt er, „So, wie du bist, so spielst du Golf“. Will heißen: Der Perfektionist, der im Job alles zu 100 Prozent korrekt machen will, steht sich auf dem Golfplatz nicht selten selbst im Weg. „Beim Golf kommt es nicht darauf an, Checklisten im Kopf abzuarbeiten und dann perfekt zu spielen“, sagt er. Für viele sei das eine wichtige Lektion – nicht alles kontrollieren zu können, sondern auch mal den Kopf auszuschalten. Wer zu verkopft an die Sache herangehe und zu viel über die Technik nachgrübele, stoße erfahrungsgemäß schnell an seine Grenzen. „Manche lernen beim Golf zum ersten Mal, dass der Erfolg darin liegt, bewusst loszulassen“, so Riss.

Das allein ist schon ein gutes Argument, um mit dem Golfspiel nicht erst als Pensionär zu starten, sondern es in jungen Jahren zu erlernen. Denn das bringt nicht nur Vorteile fürs persönliche Mindset, sondern in jungen Jahren lernt’s sich eben leichter. „Viele fangen erst an, sich für Golf zu interessieren, wenn die Knie oder die Bandscheibe nicht mehr mitmachen und andere Sportarten aus gesundheitlichen Gründen mehr und mehr in den Hintergrund rücken“, erzählt Riss. Und es stimmt: Um Golf zu spielen, braucht es kein besonderes Fitnesslevel und letztlich lässt sich der Sport an jedes Leistungsniveau anpassen.

Trotzdem – schaut man sich die Riege der Profis an, wird schnell deutlich, dass man es hier mit absoluten Top-Athleten zu tun hat, deren trainierte Körper denen von Profifußballern in nichts nachstehen. Nicht zuletzt hat auch das dazu beigetragen, dass Golf auch für jüngere Menschen immer attraktiver wird. „Heute werden Golfturniere mehr und mehr im Fernsehen übertragen und das hat das Vorurteil, Golf sei kein richtiger Sport, sehr schnell in der Bevölkerung entkräftet“, sagt Riss. Auch in Kempten spürt man das wachsende Interesse am Golfsport.

Inzwischen bietet der Golfpark alle zwei Wochen Schnupperkurse für Interessenten an. „Die Kurse sind ideal, um den Sport kennenzulernen, auszutesten, ob einem das Golfen Spaß macht und ob es als Hobby infrage kommt“, sagt der Golftrainer, der immer wieder feststellt, dass die Teilnehmer der Schnupperkurse meist nach wenigen Minuten erleichtert aufatmen, weil sie merken, dass Golf kein Hexenwerk ist, bei dem man sich unentwegt blamiert, gegen komplizierte Etiketten verstößt und womöglich noch falsch angezogen ist. „Klar, es gibt das Regelwerk und die sogenannte Golfetikette, die dazu dient, andere Spieler nicht zu gefährden oder sich gegenseitig zu behindern. Das ist aber alles nichts Wildes“, so Riss, der seinen Schützlingen am Anfang gerne sagt, dass es nicht darum gehe, den perfekten Schlag à la Tiger Woods zu kopieren, sondern die Grundtechnik zu erlernen und dann seinen ganz individuellen Schwung zu entwickeln. „So, wie jeder anders Ski fährt oder läuft, so hat auch jeder Golfschwung seine eigene Handschrift“, sagt Riss, „Viele trauen sich nicht, einfach mal draufzuhauen, aus Angst, jemand könnte sehen, dass sie den Ball nicht treffen. Denjenigen versuche ich zu vermitteln, dass es nicht darauf ankommt, das Spiel zu steuern, sondern vielmehr zu genießen.“

Die entsprechende Ausrüstung wird den Neulingen übrigens gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung gestellt und auch ohne Platzreife dürfen sie die Übungseinrichtungen des Clubs in Kempten als auch beim Partnerclub Waldegg-Wiggensbach kostenfrei nutzen. Wer Blut geleckt hat, bekommt nach dem Schnupperkurs noch zweimal 30 Minuten kostenlosen Golfunterricht bei einem der Professionals und kann sich anschließend gerne zum Platzreifekurs anmelden. Dieser wird alle vier Wochen im Golfpark angeboten und beinhaltet Theorie- und Praxisteil.

Wer die Platzreife erlangt hat, darf im Golfpark Lenzfried schließlich auch allein auf den Golfplatz und gegen eine Gebühr (das sogenannte Greenfee) seine Runden spielen; eine Besonderheit, die man in Lenzfried denjenigen anbietet, die nicht gleich Mitglied im Club werden möchten. Mitglieder hingegen zahlen einen Jahresbeitrag (eine Aufnahmegebühr gibt es nicht) und haben den Vorteil, neben dem Golfplatz in Lenzfried gegen ein ermäßigtes Greenfee bei rund 20 weiteren Clubs in der Umgebung spielen zu dürfen.

Auch die Kosten für die Ausrüstung halten sich in Grenzen: Anfänger benötigen einen Schlägersatz (fünf oder sieben Schläger reichen anfangs völlig aus), ein Golfbag, gegebenenfalls einen Trolley, Golfbälle und Golftees  (der kleine Stift, der beim Abschlag in den Boden gesteckt wird). „Wir bieten bereits Einsteigersätze ab 199 Euro an“, sagt Riss. Wer mag, kann sich spezielle Golfschuhe anschaffen, braucht es aber nicht zwingend. „Normale Turnschuhe mit verstärkten Seiten und Profil, die bei den Drehbewegungen des Fußes Halt geben, funktionieren beim Golfen für Anfänger auch wunderbar.“


Unser Experte: Andy Riss

Fully Qualified Golfprofessional  PGA
A-Trainerlizenz  DGV/DOSB

Andy Riss bietet eine Vielzahl an Golfkursen für jedes Level an – vom Starter bis zum Profi. Als Mentalcoach schult er zudem Sportler mit gezielten Trainingstechniken und ist außerdem als PGA Health Pro ausgebildet, um gesundheitlich vorbelastete Personen optimal im Golfsport zu trainieren. Darüber hinaus organisiert er jedes Jahr beliebte Golfreisen auf die Azoren, Madeira, Kanaren, Portugal, Griechenland und Südafrika.

www.andy-riss.de


Kosten für Golf-Einsteiger im Golfpark Schloßgut Lenzfried

Schnupperkurs: 79 Euro

Platzreifekurs: 99 Euro

Schlägersatz für Einsteiger: ab199 Euro

Golfbag und Trolley: ab ca. 120 Euro

Satz Golfbälle und Golftees: ab ca. 15 Euro

Jahresbeitrag Schnuppermitgliedschaft: 600 Euro

www.golfparklenzfried.de


2-Tages-Schnupperkurs in Kempten

  • 6 Stunden Gruppenunterricht mit maximal zehn Teilnehmern
  • unbegrenzte Übungsbälle und freie Nutzung sämtlicher Übungseinrichtungen
  • kostenlose Leihschläger inkl. Golftasche
  • Spiel auf dem Golfplatz als abschließendes Highlight des Kurses
  • 2 kostenlose Trainingseinheiten á 30 Minuten bis vier Wochen nach dem Kurs
  • kostenlose Nutzung der Übungsanlagen für die aktuelle Saison als Mitglied der Golfakademie Allgäu
  • 4 Wochen Golfspiel auf dem Golfplatz in Begleitung eines Clubmitglieds bis vier Wochen nach dem Kurs
  • Preis pro Person: 79 Euro

Termine 2020: 11./12. Juli, 25./26. Juli, 1./2. August, 22./23. August, 5./6. September, 19./20. September

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