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Wo ein „passt scho!“ einfach nicht reicht (Ad.)

- Advertorial - | Text: © Linda Hild / www.kikeriki-texte.com

„Acht von zehn Golfern, die zu uns kommen, spielen mit unpassendem Material“, sagt Steffen Schild (27), Inhaber der ProGolfAcademy auf dem Gelände des Golfclub Hellengerst. Gerade einmal zwei Jahre nach Gründung gilt seine Golfschule als eine der besten Adressen im Allgäu – für Golf-Einsteiger wie auch für erfahrene Spieler. Zu erzählen hat der junge Unternehmer viel; vor allem von neuen, vielversprechenden Ideen, die seine Golfschule gerade umsetzt (Stichwort „Yoga“). Wir wollten von Steffen Schild wissen, was er zum Thema Fitting zu erzählen hat und haben mit ihm eine Runde im Golfcart auf der 18-Loch Anlage gedreht. Ein Gespräch über Eisen und Baumstämme, falschen Männerstolz und warum Sonnenaufgänge über den Bergen wunderbar gegen Golferarm und Rückenschmerzen helfen.

Ein Sprichwort besagt „Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist grundsätzlich die Badehose schuld.“ Gilt das auch beim Thema Golfschläger?

Es gibt immer Menschen, die allem Möglichen die Schuld geben, nur nicht sich selbst. Da wird gerne mal in eine neue Ausrüstung investiert, bevor man mehr Zeit ins Training steckt. Das heißt aber nicht, dass die richtige Ausrüstung am Ende des Tages nicht unglaublich viel ausmacht. Letztlich verhält es sich mit Golfschlägern ähnlich wie mit dem passenden Schuh beim Laufen – wer einen guten, bequemen Schuh trägt, der nicht drückt und zum Fuß passt, der kommt entspannter und sicher auch schneller ans Ziel.

Was sind die klassischen Fehler, die Golfer bei der Anschaffung von Golfschlägern machen?

Viele, die gerade erst mit dem Golfsport starten, sind am Anfang ratlos. Die Auswahl in den großen Golfstores ist riesig und oft wird Anfängern zu Standardsets geraten, die oft nicht zu Statur und Proportionen passen und die somit auch nicht den persönlichen Anforderungen des Spielers gerecht werden können. Andere wiederum übernehmen das ausrangierte Equipment von Freunden oder Familienmitgliedern und damit fangen viele Probleme gleich zu Beginn schon an. Junge Menschen spielen mit viel zu schwerem Material, Frauen haben oft zu lange Schläger, Männer spielen mit zu kurzen Eisen.

Mit welcher Konsequenz?

Zum einen, dass das Golfspiel an sich weniger Freude bereitet, weil ein Spieler mit unpassendem Material weit hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Das frustriert und trübt die Freude am Golfsport. Darüberhinaus haben viele nach kurzer Zeit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Wer immer nach vorn gebeugt spielt, weil der Schläger zu kurz ist, bekommt auf Dauer Rückenprobleme. Wer den falschen Griff hat, wird nach einiger Zeit Beschwerden mit Hand und Unterarm verspüren. Viele Anfänger, die mit Stahlschlägern spielen, berichten nach kurzer Zeit von Schmerzen in den Gelenken, weil die Vibration eines jeden Fehlschlags direkt in den Arm übergeht.

Warum sieht man trotzdem immer wieder Anfänger, die mit Stahlschaft spielen?

Manche Männer sind hin und wieder von einem falschen Ehrgeiz getrieben und meinen, sie müssten mit Stahl spielen, weil das hart und männlich ist. Damit tun sie sich bloß keinen Gefallen. Das Argument, der Stahlschläger würde ihnen wichtige Rückmeldungen über ihren Schlag geben, gilt allenfalls im Profibereich. In der Regel kann man sagen, dass derjenige mit Stahl spielen sollte, der sich im sehr guten einstelligen Handicapbereich bewegt. Anfängern raten wir grundsätzlich zu einem Schläger aus Graphit.

Wo genau liegt der Unterschied zwischen Graphit- und Stahlschaft?

Der Stahlschaft ist wesentlich präziser in der Ausführung, da er beim Schlag kaum Verdrehung aufweist. Wer hervorragend spielt und mit einer gewissen Regelmäßigkeit den Ball mittig trifft, kann hiermit wunderbar die Richtung des Balls beeinflussen. Anders gesagt: Der Ball macht genau das, was der Spieler möchte. Wer hingegen noch nicht präzise genug trifft, der hat beim Spiel mit Stahlschaft einen enormen Längenverlust, weil der Schläger nicht nachgibt und die Schläge sozusagen „in der Hand landen“. Das führt oft zu Verletzungen und Schmerzen. Abgesehen davon, dass Graphitschläger wesentlich leichter sind, verfügen sie auch über mehr Torsion. Das heißt, dass man auch mit einem nicht ganz präzise gespielten Ball trotzdem zum erwünschten Ergebnis kommen kann, da Graphit Fehler verzeiht und gegensteuert. Das ist gerade für Anfänger wesentlich entspannter.

Der spanische Golfer Severiano Ballesteros hat als Kind zufällig ein abgesägtes Eisen 3 gefunden, mit dem er fortan übte. Mit 17 Jahren wurde er Profi. Spricht das nicht dafür, dass widrige Startbedingungen mitunter die beste Schule sind?

Es kommt darauf an, welchen Anspruch man an sich stellt. Man kann natürlich auch mit einem Besenstiel golfen, aber das macht in der Regel keinen Spaß. Den meisten geht es beim Golf um einen gesunden, entspannten Freizeitausgleich und nicht so sehr um die Profikarriere. Hinzu kommt, dass Ballesteros sicherlich eine absolute Ausnahmeerscheinung unter den Golfern war.

Ab welchem Level macht ein Fitting überhaupt Sinn? Gleich nach dem Platzreifekurs oder erst später, wenn man seinen Schwung verfeinert hat?

Sowohl als auch. Erfahrene Spieler erleben nach dem Fitting oft ein Aha-Erlebnis, weil sie es sich jahrelang schwerer gemacht haben als nötig. Aber auch als Anfänger ist es wichtig, gut zu starten und gleich ein Fitting zu vereinbaren. Man kann sich als Beginner selbstverständlich auch „überkaufen“ und zu viel investieren. Daher ist es wichtig, sich direkt am Anfang die Frage zu stellen, wie ernsthaft man diesen Sport betreiben möchte. Wer sich sicher ist, dass er die nächsten Jahre auf dem Golfplatz verbringen möchte, sollte sich schon einen recht umfangreichen Schlägersatz zulegen. Wer vorsichtshalber erst einmal mit nur drei oder vier Schlägern startet, wird es später unter Umständen schwer haben, die fehlenden Schläger aus der gleichen Reihe nachzukaufen. Wem gewissen Distanzen fehlen, der wird sich beim Spiel schnell eingeschränkt fühlen. Wir helfen unseren Kunden und beraten hier ehrlich und fachmännisch.

Wie läuft ein solches Fitting ab?

Wir ermitteln die relevanten Daten des Spielers wie die Größe oder den Abstand des Handgelenks zum Boden und haben zudem verschiedene Messgeräte, mit denen wir alle wichtigen Infos über den Schwung des Golfers genauestens ermitteln können. Auf dieser Grundlage wird dann der passgenaue Schläger gefertigt. Die Marke, für die sich der Kunde entscheidet, ist hier tatsächlich zweitrangig. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Firmen sind minimal. Das ist in etwa so, als würden Sie sich zwischen einem Audi A6 oder einem 5er BMW entscheiden – das Auto ist im Grunde das gleiche, es steht nur etwas anderes drauf.

Kann man an einem bereits erworbenen Satz nachträglich noch etwas ändern?

Das ist in der Regel kein Problem, ist aber nicht die optimale Variante und hat auch seine Grenzen. Die Griffdicke oder das Material des Griffs lassen sich bei uns jederzeit anpassen. Beim Kürzen oder Verlängern gibt es Einschränkungen. Sprich, wir können nicht unendlich viel absägen oder ankleben. Hier kommt es auf das Material an und inwieweit gekürzt oder verlängert werden muss. Wir verfügen auch über Maschinen, um den Winkel des Schlägers zu verändern. Auch hier ist Vorsicht geboten – je älter und beanspruchter ein Schläger, desto leichter kann er brechen. Wer seine Schläger rund ums Jahr im Auto spazieren fährt, gerne mal in den Boden hackt oder ihn aus Wut gegen einen Baumstamm haut, hat erfahrungsgemäß nicht all zu lange Freude an seiner Ausrüstung.

Wenn man nun jahrelang mit unpassendem Material gespielt hat und sich nach dem Fitting plötzlich umgewöhnen soll – ist das nicht kontraproduktiv fürs Spiel?

Die Umgewöhnung geht relativ schnell von statten und wird in nahezu allen Fällen als riesige Erleichterung erlebt. Wer beispielsweise sein Leben lang mit einem zu kurzen Schläger gespielt hat, wird nach dem Fitting sagen „Endlich stehe ich bequem“ oder „Ich habe plötzlich keine Rückenschmerzen mehr“. Und wer von Stahl auf Graphit wechselt, wird schnell die Erfahrung machen, dass sein Ball plötzlich wesentlich weiter fliegt. Kurz gesprochen: Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand.

Apropos Rückenschmerzen: Mit welchen gesundheitlichen Problemen haben Golfer am häufigsten zu kämpfen?

Man muss natürlich unterscheiden zwischen bereits bestehenden Problemen und denen, die durch unpassendes Material oder eine falsche Bewegung auftreten. Mit am häufigsten betroffen sind Rücken, Hüfte, Lenden- und Brustwirbelsäule, ebenso wie die Bandscheiben. Klassiker sind auch das sogenannte Impingement-Syndrom in der Schulter oder der Golferarm. Hier können wir mit unserer Expertise beraten und oft auch Abhilfe schaffen; im Übrigen nicht nur durch das Fitting, sondern auch mit speziellen Kursangeboten im Gesundheitsbereich.

Welche zum Beispiel?

Yoga ist ein großes Thema, das wir seit Kurzem verstärkt angehen. Mein Kollege Markus Schmitz und ich sind ausgebildete Yogatrainer und wir sehen hier einen direkten Nutzen für den Golfsport. Yoga ist eine wunderbare Ergänzung zum Golfspiel im Hinblick auf die erhöhte Konzentration und auch Mobilität. Daher bieten wir unter anderem jeden Dienstag und Donnerstag eine morgendliche Yogasession direkt auf dem Grün an. Unmittelbar vor dem Golfen ist Yoga für die Beweglichkeit von Vorteil, direkt danach hilft es uns, die Muskulatur zu dehnen. Abgesehen davon ist die Kulisse hier schlichtweg atemberaubend. Mit Blick zum Tannheimer Tal, nach Oberstdorf und bei gutem Wetter sogar bis zur Zugspitze und dem Schweizer Säntis – für mich gibt es nichts Schöneres.


Unser Experte: Steffen Schild

Mit 13 Jahren fing Steffen Schild mit dem Golfen an. Angefixt vom Onkel übte er damals die ersten Schläge im heimischen Garten in Köln. Während eines Italienurlaubs folgte alsbald die Platzreife, dann die Ausbildung zum Golf- und Yogatrainer und schließlich die Gründung der ProGolfAcademy. Heute vereint er die sportlichen und mentalen Aspekte beider Disziplinen auf dem Grün und hat damit ein neues persönliches Highlight auf dem Platz geschaffen: Der Sonnenaufgang über der Bergkulisse während der morgendlichen Yogasession neben Loch 18.

www.progolf-academy.de


Namaste! Yoga mit der ProGolfAcademy

Gründe, um Yoga zu praktizieren, gibt es viele. Für Golfer kommen sogar noch ein paar zusätzliche hinzu. Die Kombination aus den fließenden Bewegungen der indischen Lehre und dem präzisen Abschlag auf dem Grün ist nämlich eine, die Golfern ungemein entgegenkommt; mental wie auch körperlich. Das gilt im Übrigen für blutige Anfänger als auch für eingeschworene Yogis. Selbst bei Problemen mit den Bandscheiben, bei Prothesen oder sonstigen Beschwerden des Bewegungsapparates muss niemand auf Yoga verzichten. Steffen Schild und sein Kollege Markus Schmitz gehen auf etwaige Vorerkrankungen während des Trainings ein.

Golfspezifisches Yogatraining

  • für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet
  • mit Fokus auf die am Golfschwung beteiligte Muskulatur
  • jeden Dienstag und Donnerstag, 8:00 - 9:00 Uhr

GOGA

  • 5-tägiger Kurs aus täglich 200 Minuten Golf-, Beweglichkeits- und Yogatraining
  • tägliches Warm Up, Training spezieller Golf-Asanas, Übung des gesunden Golfschwungs und vieles mehr

Sport- & Vitalwochen

  • 7-tägige Fit- & Vitalwochen am Hanusel Hof inkl. 7 Tage Hotelaufenthalt inkl. Genießer-Pension zur optimalen Vorbereitung auf die Golfsaison
  • Themen: Anatomie und Physiologie, Beweglichkeit, Ernährung, Yoga, golfspezifisches Stabilisierungstraining, gemeinsame Wanderungen, Ausflüge und vieles mehr

Alle Infos zu Terminen und Anmeldung auf www.progolf-academy.de/kurstermine

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