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Die Stimme der jungen Wirtschaft (Ad.)

Wirtschaftsjunioren der Region: jung. vernetzt. stark.

- Advertorial - | Text: Marcel Reiser

Die Allgäu GmbH – Gesellschaft für Standort und Tourismus im Allgäu – und das Citymanagement in Kempten als Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung sind heute wichtige, große Player für die Außen- und Innenentwicklung im Allgäu. Aber wussten Sie, wer an ihrer Entstehung maßgeblich mit beteiligt war? Es waren die Wirtschaftsjunioren der Region, die sich für die Einrichtung der beiden Institutionen einst stark gemacht haben.

Nun haben wir uns nicht mit Tobias Sirch, Regionalsprecher der Wirtschaftsjunioren Schwaben und Programmbeirat der Wirtschaftsjunioren (WJ) Kempten-Oberallgäu, getroffen, um möglichst viele spezielle Geschichten zu erfahren, sondern vielmehr, um Ihnen die junge Wirtschaftsmacht in Allgäu-Schwaben einmal genauer vorzustellen. Doch war es eine schöne Randnotiz die zeigt, dass das Ziel der Wirtschaftsjunioren Kempten-Oberallgäu „Das Allgäu als Wirtschaftsstandort weiter nach vorne zu bringen“ schon in große Maßnahmen und Erfolge mündeten.

Tobias Sirch - Regionalsprecher der Wirtschaftsjunioren Schwaben und Programmbeirat der Wirtschaftsjunioren (WJ) Kempten-Oberallgäu

Aber der Reihe nach. Wer sind die Wirtschaftsjunioren und wie sind sie aufgestellt? In jedem Landkreis finden sich separate Wirtschaftsjunioren, welche sich dann – auf unsere Region bezogen - über Schwaben und Bayern übergeordnet bis zu den Wirtschaftsjunioren Deutschland vereinen. Deutschlandweit bilden rund 10.000 Unternehmer und Führungskräfte das größte Netzwerk junger Wirtschaft in der Bundesrepublik mit rund 210 Mitgliedskreisen vor Ort. Die Wirtschaftsjunioren sind global vernetzt und übernehmen mit wirtschaftspolitischem und gesellschaftlichem Engagement Verantwortung für die Zukunft und fördern den Austausch und die Entwicklung junger Unternehmer.

Kommunale Projekte, Kooperationen im Bildungsbereich und Schulpartnerschaften, sowie Impulse für die Wirtschaft: neue Ideen und Initiativen gehören zum Kern der Wirtschaftsjunioren, bei welchen eine klare Altersgrenze festgelegt ist. Aktiv bis 40 Jahren, darüber gilt man als „Förderer“ und passives Mitglied.

Im Regierungsbezirk Schwaben zählen die Wirtschaftsjunioren 800 Mitglieder davon sind es im Allgäu rund 450 Wirtschaftsjunioren. Einer davon – und dies schon lange – ist Tobias Sirch als Geschäftsführer des Autohaus Sirch mit vier Standorten im Allgäu. „Wir wollen aktiv mitgestalten, sind parteiunabhängig und bringen uns für unsere Zukunft ein. Ich glaube, das ist auch ein sehr wichtiger Aspekt. Es ist wichtig, dass die junge Unternehmer-Generation, die ja auch in 20 Jahren mit den Gegebenheiten noch täglich klarkommen muss, sich heute schon für ihre Belange einsetzt“, erklärt Sirch. Konkret bedeutet dies, dass sich die Wirtschaftsjunioren bei Betriebsbesichtigungen informieren, an Diskussionsrunden und Fachvorträgen regelmäßig beteiligen und in der Kommunalpolitik einbringen. 

Einen intensiven Austausch bieten die Wirtschaftsjunioren ihren Mitgliedern bei überregionalen Konferenzen. Hier werden Workshops, Fachvorträge, Coachings und Raum, um Netzwerke zu erweitern, angeboten. 

Aber auch im Bayerischen Landtag und Bundestag sind die jungen Unternehmer aktiv, wenn dort an bestimmten Tagen Kontakte geknüpft, Abgeordnete begleitet und mit den Entscheidern in der Politik diskutiert wird. Das Engagement wird abgerundet durch eigene Aktionen in der Region, wie beispielsweise dem Schüler-Jobshuttle oder dem Themenkomplex „Innovative Stadtentwicklung“.

„Aktuell sind bei uns die Themen Personalführung sowie Digitalisierung im Fokus. Rund um die Digitalisierung bedeutet dies: unsere Region ist wirtschaftlich stark, jedoch leben wir trotzdem im ländlichen Raum und müssen zusehen, dass der Wirtschaftsstandort auch in Zukunft attraktiv bleibt“, gibt Sirch Einblicke in die aktuelle Arbeit. In Sachen Personalführung gehe es dagegen darum, den Mitarbeiter als Mensch mit Bedürfnissen und Wünschen wahrzunehmen. „Da spielen heute Faktoren wie ein attraktives Umfeld für die Familie oder gute Freizeitangebote eine Rolle. Das Ganze wie früher nur auf die reine Arbeit zu reduzieren, wäre eine vollkommen veraltete Herangehensweise“. Wenn man mit einem Wirtschaftsjunior wie Tobias Sirch spricht merkt man schnell: die Mitglieder sind in den Themen tief drin, setzen sich mit den Dingen intensiv auseinander und haben dann auch eine fundierte, klare Meinung und Position, die sie vertreten. Nicht umsonst sind die Wirtschaftsjunioren deutschlandweit bis in höchste Ebenen von Politik und Wirtschaft angesehen und integriert.

Aber wie wird man nun zu einem Wirtschaftsjunior? „Ich wurde damals von einem befreundeten Unternehmer zu einer Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren eingeladen und bin mitgekommen. Offiziell ist man ein halbes Jahr Gast und es wird dann entschieden, ob man Wirtschaftsjunior wird. Die Wirtschaftsjunioren in den verschiedenen Kreisen bearbeiten unterschiedliche Schwerpunktthemen und es werden verschiedene Arbeitskreise, wie beispielsweise Bildung & Wirtschaft, Kommune & Wirtschaft , Marketing & PR sowie Unternehmertum gebildet. Hier kann man sich dann einbringen. Für mich war wichtig, durch die Tätigkeit die Region mitgestalten und auf die Zukunft Einfluss haben zu können“, erzählt der Allgäuer.

Durch sein intensives Einbringen hat Sirch es dann bis zum heutigen Regionalsprecher für die Wirtschaftsjunioren Schwaben geschafft. Bei den Wirtschaftsjunioren gilt das Motto „one year to leave“. Bedeutet: mehr als ein bis zwei Jahre werden die Positionen nicht von einer Person besetzt. Nach dieser Zeit wird der Platz frei gemacht für den Nächsten. „Das ist auch ein großer Unterschied zur Politik“, erwähnt Sirch. Und ein sehr guter und entscheidender Unterschied – finden wir. Es geht hier einfach nicht um Personen, sondern um die Sache. So wie eben auch einst, als die Wirtschaftsjunioren zur Stärkung der Region und der Stadt Kempten den Vorschlag unterbreiteten, ein Citymanagement und eine Gesellschaft für Standort & Tourismus zu implementieren.


TERMINANKÜNDIGUNG

WIRTSCHAFTSJUNIOREN KEMPTEN-OBERALLGÄU
SOMMERGESPRÄCH DER WIRTSCHAFT

am 15. Juli 2019 um 19.00 Uhr

zum Thema „Gesellschaftliche Transformation - wohin führen uns die Megatrends?“ mit Trend- und Zukunftsforscher Sven Gábor Jánzsky im großen Saal des Theaters in Kempten.

WIRTSCHAFTSJUNIOREN KAUFBEUREN-OSTALLGÄU
ERLEBNISVORTRAG

am 17. Oktober 2019 um 18.30 Uhr

zum Thema "Stress ist kein Zufall: die 7 Denkfehler gestresster Menschen“ mit Redner und Autor Christian Bremer im Corona Kinoplex Kaufbeuren.

WIRTSCHAFTSJUNIOREN MEMMINGEN-UNTERALLGÄU
HIGHLIGHTVERANSTALTUNG

am 21. Oktober 2019 um 19.00 Uhr

zum Thema "Politik in Zeiten des Umbruchs - zwischen Brexit und Populismus" mit Journalist Markus Gürne im Kaminwerk Memmingen.

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