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Hygiene-Konzept angepasst: Gastgeber in Bayern dürfen wieder uneingeschränkt Zeitschriften und Zeitungen auslegen (Ad.)

- Advertorial -

Das Lesen von Zeitschriften beim Friseurbesuch oder im Wartezimmer ist für viele ein geschätzter Teil der Lebensqualität und Informationsvielfalt. Auch für Beherbergungsbetriebe zählt die Zeitungsauslage zum Service für ihre Gäste dazu. Nun wurde seitens des Bayerischen Gesundheitsministeriums die Beschränkung im „Hygienekonzept Beherbergung“ grundlegend angepasst.

Es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung für Sven Abend und sein Team des Stafette-Lesezirkels. Der 1946 gegründete und in Immenstadt beheimatete Pressevertrieb hatte nach Gesprächen mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege am 20. Oktober eine wesentliche Korrektur im Hygienekonzept Beherbergung erreicht: Den Wegfall der Einschränkung zur Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften

Das Hygienekonzept Beherbergung wurde laut Bayerischem Gesundheitsministerium „den aktuellen Erkenntnissen entsprechend“ nun überarbeitet. Dort war bis dato im Punkt 3.2.5. eine Einschränkung für die Auslage von Zeitschriften festgeschrieben, die eine Reinigung oder Auswechslung der Medien nach jedem Nutzer vorschrieb. Eine Umsetzung dieser Regelung war für Gastgeber schlichtweg nicht möglich, weshalb viele Kunden des Lesezirkels bisher noch keine Zeitschriften beziehen wollten.

Zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr wurde das Auslegen von Zeitschriften generell durch Schutzkonzepte stark reglementiert. Nach und nach rudern Branchenverbände und jüngst nun auch die Bayerische Staatsregierung mit ihren Einschränkungen für Zeitschriftenauslagen zurück. Denn Virologen, Bundesgesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut sind sich einig: Die Auslage von Zeitschriften im öffentlichen Bereich wird als nahezu unbedenklich eingestuft. Laut Forschungen und zahlreicher Einschätzungen von Virologen ist eine Übertragung der Covid19-Viren über Papieroberflächen weiterhin äußerst unwahrscheinlich.

Für die Lesezirkel-Branche war es wie für so viele andere Branchen in den letzten Monaten ein regelrechtes Auf und Ab. Im April musste ein Großteil der Bezieher wie Friseure, Cafés, Restaurants und Hotels schließen. Von heute auf morgen konnte ein Großteil der Kunden nicht mehr beliefert werden. Bei den ersten Wiedereröffnungen Anfang Mai war für den Lesezirkel dann die so wichtige Branche der Friseure dabei. Ein Schutzkonzept der zuständigen Berufsgenossenschaft sah jedoch Ende April noch ein Verbot für die Auslage von Zeitschriften vor.

Aufgrund vehementer Proteste der Verlage und Lesezirkel wurde das Verbot noch vor der Wiedereröffnung der Salons zurückgenommen. Da war das Kind laut Abend aber längst in den Brunnen gefallen. Denn Anfang Mai wurde deutschlandweit über die Neuerungen beim Friseurbesuch berichtet – und damit auch einhergehend über ein angebliches Verbot von Zeitschriften.

„Das Schutzkonzept wurde zwar im Nachgang inhaltlich angepasst, die Kommunikation darüber seitens der Berufsverbände fand jedoch praktisch nicht statt“ berichtet Abend. Für den Lesezirkel bedeutete dies viel Aufklärungsarbeit und zahlreiche Gespräche mit den Kunden: „Viele unserer Bezieher waren verunsichert, hatten veraltete Informationen ihrer Branchenverbände oder Fehlinformationen durch die teils fehlerhafte Berichterstattung“.

Doch nicht nur das Friseurhandwerk änderte zwischenzeitlich seine Vorgaben. So wurde beispielsweise auch von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) wegen des möglichen Übertragungsrisikos von Oberflächen vorsichtshalber dazu geraten, die Auslage von Zeitschriften und Zeitungen im Wartezimmer von Arztpraxen einzustellen. Diese Empfehlung wurde im Juli aufgrund fehlender Evidenz zurückgenommen.

Das Lesezirkel-Unternehmen aus Immenstadt hatte auch in Gesprächen mit der Bayerischen Landesärztekammer sowie der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) in Erfahrung gebracht, dass es keinerlei Einschränkungen für Ärzte gibt. Dennoch setzt aktuell ein Teil davon mit dem Bezug der Zeitschriften aus. Abend kann die Gründe dafür nicht immer nachvollziehen: „Infektionen werden vermieden durch die Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen, Abstand halten und dem Tragen eines Mundschutzes, nicht durch das Verbannen von Zeitschriften aus den Wartezimmern.“

Für seine eigene Tätigkeit hatte der Lesezirkel bereits zu Beginn der Pandemie ein Schutzkonzept festgelegt. Im Versand arbeiten die Mitarbeiter jede Woche mit Maske und Mindestabstand. Alle Mitarbeiter wurden im Umgang mit den Kunden nochmals eigens geschult. Direkte Kundenkontakte sollen soweit es geht vermieden werden.

„Für uns als Lesezirkel ist Hygiene das A und O. Wir können unseren Kunden nicht täglich kommunizieren, dass Zeitschriften auch während Corona sorgenfrei zu gebrauchen sind, wenn wir nicht selbst höchste Anforderungen an unser Hygienekonzept stellen.“ Daher bietet der Lesezirkel seit Beginn der Pandemie auch ausschließlich druckfrische Zeitschriften an und bemüht sich verstärkt um einen wöchentlichen Austausch der Magazine in den Wartebereichen.

Der Ende Oktober beschlossene „Lockdown Light“ veranlasste Anfang November erneut Lesezirkel-Kunden aus Hotellerie und Gastronomie, Fitnessstudios und weitere Branchen zum Abbestellen der Zeitschriften. Auch wenn es dem Lesezirkel trotz nun beschlossener Lockerungen derzeit noch keine Beherbergungsbetriebe zurückbringen wird – es ist zumindest ein Lichtblick für die Zeit nach dem zweiten Lockdown.

Kontakt zum Lesezirkel:
Tel. 08323 6068
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.stafetteverlag.de

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