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Nachhaltigkeit ist ein Prozess der kontinuierlichen Weiterentwicklung (Ad.)

wd im Interview mit Christian Gabler, Markenmanagement der Marke Allgäu 

- Advertorial - | Text: Marcel Reiser | Bilder: Allgäu GmbH / Marc Oeder

An was denken Sie, wenn es um das Allgäu geht? An die schöne Landschaft, an die tollen Traditionen und an den boomenden Tourismus vielleicht? Sicherlich aber verbinden vielen von Ihnen mit den ersten „Allgäu-Gedanken“ auch das auffällige, blaue Logo der Allgäu GmbH – Gesellschaft für Standort und Tourismus. Die Marke Allgäu ist aber längst viel mehr als ein starkes Logo. Das positive Image im Tourismus wird seit Jahren auf eine breite Basis der Unternehmen und Produkte im Allgäu übertragen. Nachhaltigkeit und Qualität sind dabei die zentralen The- men. Wir sprachen mit Christian Gabler, Markenmanagement der Marke Allgäu, über den Begriff Nachhaltigkeit, seine Bedeutung im Allgäu und die Allgäu Markenpartner, zu welchen auch wir als wd Magazin gehören. 

wd: Herr Gabler, der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird aktuell nahezu inflationär verwendet. Alles und jeder stellt sich nachhaltig auf. Droht der Begriff aus Ihrer Sicht dadurch an Kraft und Bedeutung zu verlieren? 

Gabler: In vielen Bereichen ist es ein Modebegriff geworden, das ist sicherlich richtig. Allerdings werden wir den Begriff weiter nutzen. Nachhaltigkeit ist der Kernwert der Qualitätsmarke Allgäu. Wir betrachten in vielen Bereichen alle Einzelaspekte der Nachhaltigkeit. Darunter fallen soziale Kompetenz gleichermaßen wie ökonomische und ökologische. 

wd: Was bedeutet es aus Ihrer Sicht, wirklich nachhaltig zu handeln und zu sein? 

Gabler: Relativ einfach zu erklären ist es damit, dass die drei angesprochenen Einzelaspekte immer im Einklang stehen müssen. Wer nur einen Aspekt im Blick hat, arbeitet aus unserer Sicht noch lange nicht nachhaltig. Das sieht man an den vielen Familienbetrieben der Region: Wenn diese nicht nachhaltig arbeiten würden, wären sie längst nicht mehr am Markt. Ich vergleiche bzw. spreche bei Nachhaltigkeit immer gerne von der „Enkeltauglichkeit“. 

wd: Im Allgäu kann man ja in sehr vielen Betrieben von dieser „Enkeltauglichkeit“ sprechen? 

Gabler: Genau. Wir haben hier die schöne Ausgangslage, dass es noch viele Mittelständler und kleinere Familienbetriebe gibt, die ausgewogen und umsichtig handeln und dabei die Zukunft im Blick haben. Sie alle tragen auch unsere gemeinsam erarbeitete Idee von Nachhaltigkeit und Qualität nach außen. Das ist auch das Prinzip der Markenpartner Allgäu, von welchen wir bereits 600 Betriebe im Allgäu haben. Hier sehe ich auch den Austausch im Netzwerk als wichtig an. 600 Partner sind ein enormer Wissenspool. Als Region und Marke sind wir in dem, wie wir alles gemeinsam mit den Markenpartner angehen und umsetzen, einer der Leuchttürme in Deutschland. Für uns ist Nachhaltigkeit ein Prozess der kontinuierlichen Weiterentwicklung. 

wd: Neu und damit eine dieser Weiterentwicklungen ist eine Dialogplattform, in welcher alle Markenpartner mit vertreten sind. 

Gabler: Die Dialogplattform ist vor allem eine Wissensplattform. Öffentliche Antworten unserer Markenpartner laden dazu ein, dass sich jeder ein Bild über die Aktivitäten der Partner in Be- reichen wie Ökonomie, Ökologie und sozialem Handeln machen kann. Für uns ist die Plattform natürlich auch dazu da, die Qualität zu überprüfen. Gerade im Bereich der Lebensmittelverarbeitung gibt es zum Beispiel einfach viele Aspekte, die schlicht ein- gehalten werden müssen. Zum Dritten sagt aber bereits der Name vieles über das neue Tool aus: wir wol- len den Dialog zwischen uns und den Partnern, aber auch zwischen den Partnern untereinander, fördern. Damit geben wir auch etwas an unsere Partner zurück, das war uns wichtig. 

wd: Wenn Sie den Werdegang des Projekts Allgäu Markenpartner bis hierher kurz beschreiben müssten, wie sähe dies aus? 

Gabler: Ich denke es ist uns gelungen, für die so unterschiedlichen Branchen des Wirtschafts- und Tourismusstandorts eine gemeinsame Wertebasis zu finden, die der Marke Allgäu einen starken und zukunfts- gerichteten Charakter verleiht, ohne die Wurzeln der Bodenständigkeit zu verlassen. Die vielen Markenpartner ergeben einen interessanten Mix, sie tragen diesen Charakter und die Wertebasis mit nach außen. All das hat sich in unserer Marken- und Destinationstartegie manifestiert. Das Allgäu zeichnet sich durch maßvolles und nachhaltiges Wirtschaften, erfrischende Originalität und gesundes Leben aus. Nachhaltig und qualitativ. 

Danke für das Gespräch. 


Allgäu Markenpartner 

Einen starken und zukunftsgerichteten Charakter und die Wertebasis der Marke Allgäu nach außen tragen: das ist die Vorgabe für die Allgäu Markenpartner. Ein Best-Practice-Beispiel. 

„Wenn man die Natur einsetzt, kann nichts schief gehen“ 

Klaus und Kilian Benninghoff wollen wertvolle Lebensräume schaffen 

Wie wollen die Menschen wohnen, arbeiten und leben? Wie groß ist mein Fußabdruck, den ich hinterlasse? Fragen, die die beiden Brüder Klaus und Kilian Benninghoff viel beschäftigen und die ihr Arbeiten lenken. Bald werden sie zusammen die Zimmerei Benninghoff leiten, die von ihrem Vater und ihrem Onkel 1985 gegründet wurde. Wer die Werkhalle betritt, der atmet auf, fühlt sich, als ob er gerade mitten in ein Waldstück gelaufen wäre. „Den Duft schmecken wir zwei nicht mehr“, meint Klaus Benninghoff, „aber wir fühlen es.“ Die beiden Brüder wohnten als Kinder über der Zimmerei, in der sie alle Mitar- beiter kannten und in der sie aus und ein gingen. Sie ist ihr Zuhause. Keiner hätte sich je vorstellen können, etwas anderes zu machen. Auf die Frage, ob sie woanders arbeiten könnten, lachen die beiden und schütteln die Köpfe: „Im Allgäu, hier in Bad Hindelang, da passt für uns alles zusammen. Es ist einfach unsere wunderschöne Heimat, die uns Kraft und Ruhe gibt und wo ein Handschlag noch etwas gilt.“ 

Nachhaltigkeit steht an erster Stelle 

Zusammen mit ihren 30 festen und freien Mitarbeitern planen und bauen sie Massivholz-, Blockhäuser und Alphütten, sanieren Gebäude, Dächer und Fassaden - mit einem großen Unterschied zu vielen anderen Unter- nehmen aus der Branche: Sie wollen, dass die Natur in allem steckt und sie keinen Müll hinterlassen. „Es muss alles ein Kreislauf sein, denn was mache ich, wenn ich ein Produkt nicht entsorgen kann? Dann wird der Müllberg immer größer!“, meint Kilian Benninghoff. Deshalb bieten sie nur das an, was sie selbst für sinnvoll halten - und sind sehr erfolgreich damit. Egal, ob sie ein Haus bauen oder ein Gebäude sanieren: Da gibt es nichts, was sich später nicht wiederverwerten ließe oder beim Abbau gar schädliche Materialien hinterlassen würde. „Mit den Thoma Holz100-Häuser zum Beispiel haben wir eine Holzbauweise gefunden, hinter der wir voll stehen. Da steckt 100 Prozent Holz drin - und Gefühl. Denn die Bäume sind 100 oder 120 Jahre im Wald gestanden, haben Sonne getankt. Das holen wir ins Haus rein, es bekommt eine richtige Seele. Und die Bewohner und deren Körper können sich erholen“, sagt Bernd Benninghoff, der Onkel. Er und dessen Bruder Rainer haben Klaus und Kilian in ihrer Art zu denken und zu arbeiten, stark geprägt und diese sind ihren Vorreitern dankbar, für alles, was sie aufgebaut haben. Sie wissen, dass diese es in ihren Anfängen nicht so leicht hatten wie sie selbst und manchmal auch für ihren Ansatz belächelt wurden. Aber die Benninghoffs hielten Kurs und blieben dabei: 

Nachhaltigkeit steht bei ihnen an erster Stelle - egal in welchem Bereich. Heute lächelt niemand mehr darüber. Die Auftragsbücher sind voll. Trotzdem ist ihre Vision nicht, größer zu werden, sondern zu überlegen, was sie technisch noch besser machen können, z.B. in der energetischen Wärmespeicherung. Nachhaltig ist auch ihr Umgang mit den Mitarbeitern. Alle sind sie aus Bad Hindelang oder der näheren Umgebung und in der Zimmerei selbst ausgebildet worden. Und wenn einer mal weg geht, um woanders Erfahrungen zu sammeln, kommt dieser gerne wieder zurück - so war es bislang. Auch mit dem Nachwuchs haben sie keine Probleme. Für ihr gutes Arbeitsklima sind sie bereits beim Regionalwettbewerb „Great place to work“ als bester Arbeitgeber im Allgäu ausgezeichnet worden. 

Kilian und Klaus Benninghoff stehen auf der Baustelle, ein neues Holzhaus ist gerade fertig geworden. Für sie ist es immer ein besonderes Gefühl, wenn sie den letzten Handstrich gemacht haben. „Das ist sehr befriedigend, zu wissen, dass die Menschen jetzt in einen Lebensraum einziehen, der ihnen selbst und unserer Erde gut tut.“ 

Wir sind Botschafter für die Marke Allgäu...
...well mir im schienschde Teil vu Ditschlond zähmet hebe miessed! (...weil wir im schönsten Teil von Deutschland zusammenhalten müssen!) 

Mehr dazu: www.allgaeu.de

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