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Videokonferenzen im Fokus (Ad.)

- Advertorial - | Questions asked by MARCEL REISER

Die Corona-Pandemie hält die Welt seit März in Atem. Nahezu alle Branchen mussten sich im Zuge des Lockdowns auf eine vorübergehend neue Situation einstellen. Das war mit vielen Risiken verbunden, aber durchaus auch mit Chancen, welche es in den Betrieben zu nutzen gilt. Spricht man von den Chancen in gewissen Abläufen in Unternehmen, wird man nicht an digitalen Lösungen vorbeikommen. Wir nahmen das Thema Videokonferenz einmal etwas genauer in den Fokus und sprachen mit Benjamin Mayer, Geschäftsführer der IDKOM Networks GmbH in Kempten, über Nutzen, Technik und Etikette. 

Herr Mayer, die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt stark beeinträchtigt, mit Sicherheit aber auch Chancen hervorgebracht, vor allem im digitalen Bereich. Welche Veränderungen beobachten Sie als Unternehmen direkt an der „Front“?

Benjamin Mayer: „Wir spüren tatsächlich eine drastische Veränderung, vor allem im Bereich Nutzung von Videokonferenzen. Diese Option zur Kommunikation war vor der Pandemie vorrangig aus dem Konzerngeschehen bekannt. Die Klein- und Mittelständler in der Region hatten sich damit kaum beschäftigt. Dort herrschte das Credo, persönlich vor Ort beim Kunden sein zu müssen. Die Pandemie respektive der Lockdown hat eine neue Situation hervorgebracht. Plötzlich musste man, um irgendwie im Kontakt mit dem Kunden sein zu können, auf Videokonferenzen zurückgreifen. Der Einstieg war bei vielen sozusagen ‚quick and dirty‘: mit den Plattformen auseinandersetzen, Laptop mit Kamera starten und los ging es.“

Wie sind die Erfahrungen Ihrer Kunden mit Videokonferenzen?

Benjamin Mayer: „Ich glaube grundsätzlich sehr gut. Interessant für mich ist die Tatsache, dass die Videokonferenzen plötzlich auf breite Akzeptanz stoßen. Bestimmt sieben von zehn Meetings finden mittlerweile per Video anstatt vor Ort statt. Das dürfte sich auch nachhaltig so einpendeln. Die digitale Lösung ist hier oft einfach effizienter, aus zeitlichem Aspekt schlüssiger und die Teilnehmer sind konzentriert bei der Sache. Allerdings birgt das Thema auch Risiken.“

Diese wären?

Benjamin Mayer: „Die neue Möglichkeit der Videokonferenz erfordert einiges an Eigendisziplin. Wo man früher mit An- und Rückfahrt nur zwei Meetings am Tag planen konnte, sind theoretisch heute auch fünf oder sechs Meetings möglich. Da die Vor- und Nachbereitung aber auch stattfinden muss, übernimmt man sich da mitunter gerne einmal durch die neuen, technischen Möglichkeiten und die verbundene Zeitersparnis. Ohnehin wird es nicht so sein, dass die Unternehmen komplett auf Videokonferenzen umstellen. Der persönliche Kontakt kann nie komplett abgelöst werden. Wo eine zeitliche und finanzielle Ersparnis herbeigeführt werden kann, dürfte die Videokonferenz aber in Zukunft das Maß der Dinge sein. Eine weitere Gefahr sehe ich darin, dass eventuell manche Mitarbeiter per Video zurückhaltender auftreten, auch wenn sie mit einer getroffenen Entscheidung vielleicht nicht einverstanden sind. Das kann problematisch sein. Wo im Face-to-Face Kontakt klar erkennbar wäre, dass ein Gegenüber unglücklich mit einer Entscheidung ist, ist dies per Videotelefonie nicht immer klar zu sehen. Da fehlt bei aller Technik dann eben der persönliche, menschliche Kontakt.“

Auf was sollte man bei der Durchführung einer Videokonferenz achten?

Benjamin Mayer: „Aus meiner Erfahrung heraus sollte eine gewisse Videokonferenz-Etikette gewahrt werden. Was ist im Hintergrund zu sehen? Beachte ich gewisse Grundregeln, wenn die Kamera auf mich gerichtet ist? Lasse ich die Teilnehmer ausreden? Das sind alles Dinge, die man beachten sollte. Dabei geht es um persönliche Dinge ebenso, wie dass das Equipment und die Räumlichkeit für eine Videokonferenz tauglich sein sollten.“

Apropos Technik. Mit welchen Tools sind Videokonferenzen ganz einfach umzusetzen?

Benjamin Mayer: „Ich benötige einen Software-Anbieter, einen PC oder Laptop, ein Mikrofon und eine Kamera. Bei einem 2- oder 3er-Meeting reicht dabei tatsächlich ein einfaches Equipment. Zu empfehlen wäre ein gutes Headset mit Funktionen für Sprache und Akustik, um beispielsweise durch eine Noise-Cancelling-Funktion Hintergrundgeräusche im Großraumbüro abzustellen. Bei größeren Videokonferenzen empfiehlt sich dann ein umfangreicheres Equipment, das aber von diversen Herstellern heute auch schon zu vernünftigen Preisen zu bekommen ist. Im Kern sind die bekannten Plattformen wie Zoom, Skype oder Microsoft Teams alle recht identisch im Funktionsumfang und der Handhabe. Objektiv betrachtet sehe ich Tendenzen zu Microsoft Teams. Das aber schlicht aus dem Grunde, da viele Unternehmen Microsoft-Office-365 besitzen und Teams hier bereits enthalten ist. Deshalb wird die Microsoft-Plattform sicher auf Dauer die Nase etwas vorn haben.

Danke für die Einblicke.

Die Digitalisierungsexperten der IDKOM Networks GmbH beraten Sie bei Interesse gerne für eine individuell passende Lösung.

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