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"Außer dem Fern" (Ad.)

Ein neues Jahr in der Region Außerfern

- Advertorial - | Text: Benni Sauer

Mehr als eintausend Jahre ist es her, da verlief hier eine der wichtigsten Routen der damaligen Welt. Die Via Claudia Augusta, eine legendäre Römerstraße, bedeutender Kriegs- und Handelsweg. Damals war er eine der wenigen Möglichkeiten die Alpen zu überqueren.

Im Norden flacht das Land langsam ab, mit bewaldeten Hügeln und glitzernden Seen. Weiter im Süden dagegen, wachsen die Berge schroffer und gewaltiger in die Höhe. Ein gigantischer Bergsturz füllte hier einst ein tiefes Tal bis auf 1200 Meter auf, schuf einen flachen Anstieg und einen Sattel, der die beiden Täler von da an verband. So entstand der Fernpass. Wie zur damaligen Zeit im Tirolerischen üblich, setzte man vor die Namen der Täler gerne ein Außer- oder Inner-. So konnte zwischen den taleinwärts und -auswärts gelegenen Regionen unterschieden werden. Die Region nördlich des Fernpasses wurde so zu dem was sie heute ist: Außerfern!

Urbar gemacht!

Heute ist die Region eine der beliebtesten Urlaubsziele der Alpen. Hierfür spricht nach wie vor die gute Verkehrsanbindung. Von allen Himmelsrichtungen ist Außerfern heute gut zu erreichen – mit dem eigenen Auto genauso, wie mit Bus und Bahn. Deutsche Urlaubsgäste nutzen die A7, oder genießen ganz umweltbewusst die ersten Almwiesen und das näherrückende Bergpanorama aus der Bahn heraus. Diese unkomplizierte Anreise macht Außerfern besonders für Tagesausflügler und Kurzurlauber interessant. Einer der ersten Anlaufpunkte ist dann oft Reutte. Auch hier versteckt sich wieder ein spannendes Detail in der Namensgebung. Die Endung -reuth bedeutete im Althochdeutschen so viel wie ‚gerodetes und urbar gemachtes Land‘. In diesem Land, heute ist es eine Marktgemeinde, leben 7000 Menschen. Sie machen aus der Stadt ein lebendiges Ziel, mit schmucken Bürgerhäusern und historischem Ortskern. Auf einem Spaziergang lassen sich spannende Details entdecken. Gleich eine ganze Reihe sehenswürdiger Gebäude säumen dabei den Weg. Da wäre ein wuchtiges Geschäfts- und Wohnhaus, das schon fast 500 Jahre alt ist. Sein ursprünglicher Zweck ist im Namen erkennbar. Der „untere Salzstadel“ diente als Lager des wertvollen weißen Gutes. Reutte liegt nämlich nicht nur auf der Römerstraße, sondern auch auf einer der wichtigsten Salzstraßen der Alpen. Bei Ehenbichl allerdings mussten die damaligen Salztransporte den Fluss Lech überqueren, um nach Höfen zu gelangen und von dort das Salz weiter transportieren zu können. Der Beruf des Flößers war damals eine sehr begehrte Stelle, die Reichtum und Wohlstand in das kleine Dorf brachte.

In Reutte warten derartige Geschichten hinter so vielen Gebäuden, dass ein Stadtbummel fast schon zwangsläufig zum historischen Spaziergang wird. Die bunt bemalten, prachtvoll verzierten Häuser geben den Fußgängerzonen einen ganz eigenen Charme – nicht nur in Reutte, sondern überall in Außerfern.

Regionalität als Wert

Spaziert man also an so einem herrlichen Frühlingstag durch die Örtchen Außerferns, fallen die vielen Geschäfte auf, die alle eines gemeinsam haben: Sie lieben und leben Regionalität, bieten echte, althergebrachte Handwerkskunst, verbinden Tradition und Moderne und schaffen so etwas ganz Besonderes.

Zwischen Museen und alten Gemäuern findet man beispielsweise Bio-Produkte von nebenan. Kurze Transportwege bringen auf den Tisch, was gut und lecker ist. Käse, Fisch, Fleisch, Milch und Wurst von bester Qualität. Feine Weine und Edelbrände. Leckere Naschereien, Cafés, Bars und Restaurants. Brauereien und Handgemachtes im Tal, Almbetrieb auf den umliegenden Bergen. Und auch wenn die Örtchen sich nur eng zwischen den Bergflanken in den Tälern drängen, floriert in und um ihnen ein reges Leben! Dass die Region ihre Werte in unmittelbarer Nähe sucht und findet, ist aber nicht nur in den Städten zu spüren. Auch wer raus in die Natur geht, dem wird schnell klar, dass in Außerfern das Gute direkt vor der Tür liegt.

Die Naturpark Region Reutte, das großartige Tannheimer Tal, der naturbelassene Flusslauf des Lechs, all das wird zum Alpen-Erlebnis von paradiesischer Schönheit. Meistens muss man dafür nicht mehr tun, als einen Fuß vor den anderen zu setzen. Wandernd genießt man am einfachsten die Bergwelt, durchstreift jetzt im Frühling blühende Wiesen und kehrt auf einer der vielen Hütten ein. Oft lassen sich die ersten anstrengenden Höhenmeter abkürzen, indem man eine der vielen Seilbahnen der Region nutzt.

Am Neunerköpfle südlich von Tannheim, schwebt man so auf mehr als 1800 Meter und findet dort oben wunderbares Wandergelände. In sanftem Auf und Ab kann bis rüber zur Landsberger Hütte gequert werden. Sie liegt malerisch im Naturschutzgebiet Vilsalpsee und direkt unter der mächtigen Nordwand der 2126 Meter hohen Lachenspitze. Wer genau hinsieht, kann sogar in der 250 Meter hohen Wand Bergsteiger erspähen, die dem Gipfel über einen Klettersteig entgegenstreben.

Wenn die Bergluft um die Nase weht

Auf der gegenüberliegenden Seite des Tales erheben sich zwei der berühmtesten Berge der Region. Gimpel und Rote Flüh. Ihnen kann man dank der Gondel, die aufs Füssener Jöchle führt, ganz nahe kommen. Ausdauernde und trittsichere Wanderer, können die Rote Flüh sogar über einen spektakulären, teils in den Fels gemeißelten Steig erklimmen.

Weiter im Süden des Lechtals bringt die Jöchlespitzbahn Wanderer in die Bergwelt. Hier steht man unmittelbar dem höchsten Gipfel der Allgäuer Alpen, dem großen Krottenkopf gegenüber. Seine Besteigung zählt in der Region wohl zu den lohnendsten Unternehmungen für Bergsteiger, die hohe Ziele suchen.

Die Gondeln der 8er-Einseilumlaufbahn am Hahnenkamm bei Reutte, bringt dagegen vor allem Spaziergänger mit Kindern in das Familienwandergebiet Bergwelt Hahnenkamm. Sie erwarten hier wunderbare Almwanderungen, ein alpiner Barfußwanderweg, gemütliche Einkehrmöglichkeiten und traumhafte Ausblicke auf den Reuttener Talkessel und den Wildfluss Lech. Der Fluss prägt den Naturpark und begleitet Weitwanderer auf ihrer Reise entlang des moderaten 125 km langen Weitwanderwegs Lechweg. Radfahrer führt der beliebte Lechradweg auf 52 km entlang des einzigartigen Wildflusses.

Zwischen damals und heute

Außerfern ist auch Burgenland! Entlang der Wander- und Radwege kann man auf den umliegenden Hügeln immer wieder Ruinen entdecken. Sie sind wie Pforten in längst vergangene Zeiten, als hier noch die Römer ihr Reich verteidigten. Besonders steht die Burgruine Ehrenberg im Rampenlicht. Sie prangt eindrucksvoll, gleich mit einem ganzen Ensemble weiterer Anlagen, hoch über der B179, der früheren Via Claudia Augusta.

Besucher können die Burgen auf gut begehbaren Wegen erwandern. Kleine Gäste begeben sich derweil auf Schatzsuche nach dem magischen Ehrenberg-Schwert oder forschen nach dem Zauberer des weißen Lichts. Begleithefte für die Schatzsuche sowie Souvenirs erhalten Gäste in der Ehrenberger Klause.

Hier in diesem engen Tal gibt es aber noch eine weitere Attraktion und die ist ungleich jünger als die 725 Jahre alte Burg Ehrenberg. Die Highline 179 überspannt die Bundesstraße seit 2014 und ist seitdem nicht mehr aus der Burgenwelt Ehrenberg wegzudenken. 70 Tonnen wiegt die Hängebrücke, die sich ganz offiziell die weltlängste Fußgängerhängebrücke im Tibet Style nennen darf. 406 Meter lang und mehr als 100 Meter über dem Boden. Die Fußgänger brauchen starke Nerven, erleben dann aber einen „Blick mit Kick“!

Lebenselixier!

Uralte Handelsstraßen. Das Salz, das über weite Strecken hinweg transportiert wurde. Historische Highlights, moderne Attraktionen und die Wanderwege machen Außerfern zur sprudelnden Urlaubsdestination. Das alles wäre aber nichts, ohne: Wasser! Der Lech war nicht nur lange Zeit wichtiger Transportweg, sondern ist auch heute noch die Lebensader der Region - auch wenn sich der Warenverkehr mit der Zeit auf die Gleise verlagert hat. Die Außerferner Gewässer wurden somit Erholungsorte, Naturund Lebensraum, Sport- und Spielplatz.

In der Pflacher Au kann man sogar ganz in Stadtnähe die Natur am Wasser erleben. Ein Vogel-Erlebnispfad führt am Lechufer entlang und vorbei am 18 Meter hohen Beobachtungsturm. Nicht nur Hobby-Ornithologen, sondern jedermann kann hier seltene Sumpf- und Wasservögel in ihrem Lebensraum beobachten. Der Lech konnte sich in seiner Geschichte stellenweise breit ausdehnen, schuf ausladende, teils mehrere hundert Meter breite Kiesbänke und eine zauberhafte Landschaft. So wild und unverbaut sieht man die Flüsse der Alpen leider nur noch selten.

Der sieben Kilometer lange Archbach verbindet den Lech mit dem weiter östlich gelegenen Plansee. Der zweitgrößte See Tirols ist ein wahres Freizeit-Paradies. Segler, Surfer, Taucher aber auch Angler und Schwimmer genießen das kristallklare Wasser der Güteklasse I. Bei einer Schifffahrt mit einem der Passagierschiffe MS Wilhelm und MS Margarethe kann man sich ganz entspannt die Seeluft um die Nase wehen lassen. Tipp für Käse-Fans: Am Nordufer darf in der Musteralpe das Handwerk der Käser beobachtet und natürlich probiert werden!

Es gibt aber noch mehr vom kühlen Nass in Außerfern: Die Stuibenfälle laden zu einem kurzweiligen Spaziergang. Unterhalb der Zug- und Sonnenspitze kann man durchs flache Ehrwalder Becken wandern. Das dortige Naturschutzgebiet umfasst eine sensible Moorlandschaft sowie einen rund 800 Meter langen Altarm der Loisach. Und auch im Tannheimer Tal gibt es überall das Lebenselixier Wasser. Der Haldensee ist sommers wie winters ein beliebtes Ziel. Im kleinen Naturschutzgebiet Vilsalpsee finden sich sogar gleich vier Seen. Wer dann immer noch nicht genug vom Wasser hat, stattet dem Bergaicht Wasserfall einen Besuch ab, oder genießt eine fangfrische Forelle in der Fischerstube, direkt am Ufer des Vilsalpsees. So lässt sich der abwechslungsreiche Außerfern-Urlaub sogar kulinarisch perfekt abrunden.

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