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Mamapower. (Ad.)

- Advertorial - | Autor: Marcel Reiser | Fotos: Florian Rieder Fotografie

Mit einem herzlichen „Hej Marcel“ werde ich an einem kalten, aber schönen Freitagmorgen auf dem Hildegardplatz in Kempten begrüßt. Hier bin ich verabredet mit Janine Brunner und Nina Beck, den Inhaberinnen des hej lille kidsshop - und mit der Marketingleiterin der Töpfer Gmbh, Christine Breyer.

„hej lille“ bedeutet auf dänisch „Hallo Kleines“ - und um die Kleinsten dreht sich im ersten Concept Store für Babys, Kinder, Mamis und Papas der beiden Allgäuerinnen auch alles. Hier bekommt man super hochwertige, zeitlose, stilvolle, mitwachsende und nachhaltige Unikate kleiner Labels. Und nicht nur, weil ich als Papa schon selbst bei Janine und Nina eingekauft habe, interessiert mich die Story hinter dem kleinen Laden. Wie kommen zwei Mamas auf die Idee, ein solches Business zu beginnen? Was ist ihnen wichtig und wie kommt eine Kooperation mit bekannten Babymarken wie Töpfer zustande?

Alles hat seinen Anfang in Australien. Dort nämlich verbringt Janine vor ungefähr zwei Jahren den vierten bis sechsten Lebensmonat ihres Sohnes. „In Australien gibt es total viele kleine Läden, in welchen man Handgemachtes mit Unikatcharakter bekommt. Das hat mich fasziniert“, erzählt Janine, die nach der Rückkehr aus Down Under ihrer Freundin Nina die Eindrücke schilderte.

Der damals zweite Lockdown im Zuge der Corona-Pandemie verhinderte, dass das Duo bereits im Herbst 2020 ein Ladengeschäft in Kempten eröffnete. „Wir haben dann als Alternative innerhalb von zwei Monaten ein Konzept für unseren Online-Shop erarbeitet, sind auf verschiedene Mama-Labels zugegangen, haben ein Lager eingerichtet und unseren Shop gestartet. Alles mit unseren eigenen Ressourcen ohne Kredite von der Bank und zunächst auch ohne Kommissionsware“.

Aus einer Leidenschaft wurde eine Idee – und aus der Idee „hej lille“. Zwölf Labels bildeten den Start des hej lille Shops. Ganz wichtig: die Labels produzieren bis heute exklusive Kollektionen für Nina und Janine. Im Shop und natürlich jetzt auch im Laden bekommt man also ganz besondere Unikate, die es sonst nirgendwo zu kaufen gibt. Online stellen sich die Labels jeweils auf einer eigenen Unterseite vor – das schafft Transparenz, Vertrauen und auch eine Bindung zu den Dingen, die man da sieht und kauft. Übrigens findet sich unter den Marken auch Janines und Ninas Eigenmarke ‚hej lille‘: „Wir dachten am Anfang, dass wir noch mehr Produkte bräuchten, deshalb haben wir Schnullerketten, Zirben- und Kirschkernkissen sowie Latzhosen selbst genäht. Mittlerweile ist auch das gewachsen – wir haben fünf Näherinnen für die eigene Brand, die die Unikate fertigen“, erzählt mir Janine.

Gewachsen war mit der Zeit auch der erneute Wunsch nach dem eigenen Laden. Das lag nicht nur – aber auch - daran, dass das in der privaten Wohnung von Nina befindliche Lager mittlerweile des Öfteren von Kund:innen zum Showroom umfunktioniert worden war. „Viele wollten die Dinge, die wir da online verkaufen, einfach auch anfassen und ausprobieren. Zuhause ist das schlichtweg der falsche Rahmen“, so Nina.

Es mag dann Janines Auffassungsgabe oder schlichtweg ihre zahlreichen Besuche in der "Cucina Toscana" auf dem Hildegardplatz – besser bekannt als „Bei Paula“ – gewesen sein, dass ihr dabei die ungenutzten Räumlichkeiten nebenan aufgefallen sind. Zwei Monate später fanden sich die Beiden in einem – nachhaltig und liebevoll, teils auch mit gebrauchten Gegenständen – eingerichteten „hej lille kidsshop“ wieder. Der Erfolg stellte sich auch hier sehr schnell ein. Die Kunden kommen oftmals nur für ein Geschenk oder ein Oberteil – und gehen mit kompletten Sets nach Hause.

Stöbert man bei Janine und Nina durch, trifft man durchweg auf qualitativ extrem hochwertige Stücke. Als Mamas wissen sie auch, dass es sich oftmals lohnt, tiefer in die Tasche zu greifen, um die Stücke weitergeben zu können. Deshalb finden sich auch mitwachsende Teile in den Kollektionen – für welche man, zumal aus robusten, ökologisch fair gefertigten Materialien bestehend, gerne etwas mehr ausgibt. Der Ausdruck „Slow Fashion“ trifft es da sehr gut. Denn: bei hej lille kauft man bewusst ein.

Die Unterstützung der Kundschaft ist dabei das eine. Auf der anderen Seite können sich die beiden Unternehmerinnen aber auch auf den Support von bekannten Marken aus der Region verlassen. Ganz vorne dabei: die Töpfer GmbH aus Dietmannsried. Schnittstelle zwischen Töpfer und hej lille ist dabei Nina, welche bei Töpfer neben ihrer Elternzeit in Teilzeit arbeitet. Eine Häufung von Zufällen führte dazu, dass wir gemeinsam mit Christine Breyer hier heute alle sitzen. Über ihre aktive Zeit als Beachvolleyballerin entstand zum damaligen Sponsor Töpfer eine enge Beziehung, die Nina Beck nach einer Zeit in München wieder ins Allgäu führte. Bei Töpfer übernahm Nina 2019 das Marketing, bevor sie ein Jahr später in Elternzeit ging. Ihre Nachfolgerin: Christine Breyer. „Für uns als Töpfer war es dann auch selbstverständlich, dass wir Nina keine Steine in den Weg legen, um sich nebenher eine Selbstständigkeit aufzubauen. Im Gegenteil: wir unterstützen das sogar sehr gerne. Wie cool ist es, wenn Mamas eine solche Idee in die Tat umsetzen? Aus meiner Sicht gehen noch viel zu wenige Frauen diesen Weg“, sagt Christine Breyer, die sich freut, Nina Beck weiterhin beziehungsweise wieder bei Töpfer im Team zu wissen. Übrigens ist die Marketingabteilung im Dietmannsrieder Vorzeigeunternehmen eine reine Frauenrunde zwischen 25 und 60. „Wir bei Töpfer sehen unsere Marke als Kleinod, das gehegt und gepflegt werden muss. Das spiegelt sich auch im hej lille kidsshop wider. Deshalb passt die Zusammenarbeit so gut in unser Konzept. Und am Ende stärkt es einfach auch die Region“, so Christine weiter.

Stärke. Das vermitteln mir heute alle drei Gesprächspartnerinnen. Gleichzeitig benötigt es für den Aufbau einer solchen Stärke aber auch Mut. Uns diesen Mut, etwas zu wagen, haben Janine und Nina mehr als bewiesen. Wie gut die Entscheidung zum Ladengeschäft war, zeigt übrigens die Tatsache, dass sie sich bereits jetzt nach nur einem halben Jahr die Erweiterung des Ladens mit den Räumlichkeiten nebenan leisten können. „Zudem haben wir uns Unterstützung ins Verkaufsteam geholt. Wir stehen total gern selbst für die Kundschaft im Laden, müssen uns aber vermehrt auch um den Background kümmern“, erzählen mir die Beiden zum Abschluss. Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, wie ich finde. Und eine, die noch lange nicht zu Ende geschrieben ist.

Wenn ich es richtig recherchiert habe, hätte ich mit einem „Farvel Marcel“ (dänisch: Auf Wiedersehen) verabschiedet werden müssen. Auch wenn das nicht der Fall war freue ich mich aber auf das nächste „Hej“. Und: ich bin gespannt, was bis dahin bei den beiden rührigen Allgäuerinnen schon wieder Interessantes passiert ist.

Mehr unter: www.hej-lille-kidsshop.de

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