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RSC AUTO BROSCH Kempten schnuppert an der 700er Mitglieder-Marke

- Advertorial - | Autor: Marcel Reiser

Die Einschränkungen während der Corona-Pandemie waren nicht nur für Familien oder Unternehmen eine Herausforderung, sondern gerade auch für den Breitensport in den Vereinen stellten die Vorkehrungen zur Eindämmung des Virus eine erhebliche Beschränkung der Aktivitäten dar. Für viele Vereine damit einhergehend waren Mitgliederverluste und finanzielle Einbußen. Beim RSC Auto Brosch Kempten würde die Vorstandschaft um Karl Schlusche nun keinesfalls davon sprechen, dass die vergangenen 1,5 Jahre ganz normal verliefen.

Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden, der Rennsport fand nur eingeschränkt statt und beispielsweise auch die Ausfahrten der RSC-Trainingsgruppen mussten reduziert vonstatten gehen. Aber: der größte Radsportverein Bayerns darf sich über einen ungebremsten Zulauf an Neumitgliedern freuen. „Wir peilen die 700er Marke an Mitgliedern an. Wenn man bedenkt, dass viele Vereine exakt die gegenläufige Entwicklung durchmachen, können wir uns glücklich schätzen“, sagt Vorstand Karl Schlusche. Das liegt aber mitunter vor allem auch an den gewachsenen Strukturen, den langjährigen Partnern, neuen Angeboten und der familiären Atmosphäre.

Mehr dazu im Interview.

Karl, nach dem fast komplett wettkampffreien Jahr 2020 ist der RSC Kempten gut ins Jahr 2021 gestartet. Die Mitgliederentwicklung spricht Bände. Warum ist der RSC über die Landesgrenzen hinaus so attraktiv?

Schlusche: Zunächst einmal konnte man den Radsport grundsätzlich auch während Corona betreiben. Teilweise nur alleine, aber immerhin. Dadurch ist das Thema Radfahren – nicht zuletzt auch durch die Entwicklungen im E-Bike-Segment – in der Bevölkerung noch präsenter geworden. Wir profitieren da als Verein natürlich dann am Ende. Dazu gehört aber auch die familiäre Atmosphäre im Verein, das einheitliche Auftreten nach außen, das extern wie intern geschätzt wird, und unser Angebot. Jenes für die Kinder haben wir mittlerweile extrem ausgebaut. Jede Woche findet das Kindertraining statt, wir machen immer vier Gruppe – je nach Alter und Können. Das ist natürlich logistisch auch nicht einfach zu stemmen. Wir sind mittlerweile mit acht Trainern bzw. Betreuern jede Woche vor Ort.

Allerdings ist es ein weiterer Baustein neben der Tourenabteilung, Mountainbike, Rennsport und Triathlon, das den Verein auf ein noch angeseheneres Level bringt.

Schlusche: Das stimmt. Natürlich profitieren wird auch davon, dass die Kinder ihre Eltern ins Vereinsumfeld bringen und wir dadurch auch neue Mitglieder gewinnen. Und wir sind natürlich noch ein wenig besser in Sachen Nachwuchsförderung aufgestellt.

Blicken wir auf das Jahr 2021 zurück. Zunächst mal weniger sportlich ambitioniert, mit der Touren-Abteilung. Diese konnte ihren Terminplan im Vergleich zu 2020 wieder ausweiten?

Schlusche: Genau. Unsere Tourenabteilung bietet durch RSC-Vereinsmitglieder geführte Touren an. Hierfür werden zwei Gruppen angeboten. Gruppe 1 fährt mit sportlichem Fokus und richtet sich an ambitionierte Rennradler. Die Fahrten über 120 bis 150 km Länge werden jeweils mit einer Mittagspause organisiert, welche in der Regel bei ca. 2/3 der Strecke eingeplant sind. Gruppe 2 (Il Gruppetto) fährt mit gemäßigterem Tempo und Streckenlängen zwischen 100 und 130 km. Der Fokus liegt auf dem gemeinsamen Erlebnis und weniger auf dem Tempo. Auch hier werden entsprechende Pausen eingeplant. Im Frühjahr verbringen die Tourenfahrer immer eine Woche im Süden Europas, um die nötige Kondition fürs Jahr zu bekommen. Das wird dann 2022 hoffentlich wieder der Fall sein. Das Saison-Highlight ist die Ausrichtung der Allgäu Rundfahrt, an der jedes Jahr mehr als 2.000 Radsportfreunde teilnehmen.

In diesem Jahr wurde die Allgäu Rundfahrt coronabedingt in einem anderen „Modus“ ausgetragen. Erfolgreich?

Schlusche: Ja und nein. Die geänderte Form der Veranstaltung – die Strecke konnte über Wochen hinweg befahren werden, anstatt eines Startgeldes konnte jeder zugunsten der Aufforstung des Allgäuer Bergwaldes einen freiwilligen Betrag spenden – war insofern für uns gut, als dass wir überhaupt eine Allgäu Rundfahrt anbieten konnten. Der eigentliche Charakter des Events und das Miteinander haben darunter aber natürlich gelitten. Das wollen wir 2022 ändern, indem wir zum traditionellen Modus zurückkehren.

Der Mountainbike Marathon sowie der Rad-Basar fielen ebenfalls Covid zum Opfer?

Schlusche: Genau. Den Marathon wird es in seiner ursprünglichen Form auch nicht mehr geben. Hier sind wir an einem neuen Format dran. Der Rad-Basar wird 2022 sicherlich wieder stattfinden, das Kriterium konnten wir ja im August diesen Jahres durchführen. Das war sehr erfreulich für uns. Grundsätzlich galt es in diesem Jahr, den ganzen ‚Haufen‘ zusammenzuhalten, um das mal salopp zu sagen. Wir haben treue Partner, die uns die Stange halten. Das sieht man alleine daran, dass das Autohaus Brosch sein Engagement von vier auf gleich fünf Jahre verlängerte.

Wobei wir beim Rennsport und den Erfolgen 2021 wären. Gutes sportliches Jahr?

Schlusche: Ich sage das ja fast nach jeder Saison, aber es ist auch dieses Jahr so: so erfolgreich waren wir noch nie. Das gilt für die Quantität, als auch für die Qualität der Siege. Meine Highlights auf jeden Fall: Jonas Schmeiser ist Deutscher Kriteriumsmeister, Julian Kern hat im Herbst noch den Bayerischen Kriteriumsmeister hinterher geschoben und Tim Schlichenmaier gewann die Gesamtwertung des Bayern-Derny-Cups. In Deutschland sind wir im Amateurbereich aktuell damit quasi unschlagbar, wenn wir mit der gesamten Truppe am Start stehen.

Das liegt auch am tollen Miteinander im Team.

Schlusche: Auf alle Fälle. Wir haben eine harmonische Truppe, die sich gegenseitig unterstützt. Das soll auch so sein, am Ende ist Kriterium Mannschaftssport. Auch die jungen Wilden wie Michael Wasserrab oder Florian Weber haben sich bestens entwickelt.

Mountainbike beim RSC Kempten – das ist Sache von Ferdinand „Ferdl“ Ganser. Ferdl, wie zufrieden bist du mit deinen Stollenreifen-Pedaleuren?

Ganser: Für uns als Verein ist es natürlich grandios, wenn wir Sportlerinnen wie Nadine Rieder oder Sina van Thiel haben, die international Erfolge verbuchen können. Nadine Rieder im Profi Team „Ghost Factory Racing“ hat sich nach einer Verletzung, welche Sie unter anderem die Olympia-Quali kostete, zurück gekämpft und mit einem achten Rang beim Weltcup-Finale aufgewartet. Dazu kommt die Titelverteidigung bei der Deutschen Marathon-Meisterschaft. Sina van Thiel ist Deutsche Juniorinnen-Meisterin im Cyclo Cross und Siegerin der MTB-Bundesliga. Absolutes Highlight natürlich: WM-Bronze für Sie in der Mixed-Staffel. Ansonsten haben wir mit vielen Sportlerinnen und Sportlern tolle Ergebnisse einfahren dürfen. Für eine recht kurze Saison war sie sehr erfolgreich.

Auch in der Saison 2021 blickt die Triathlonabteilung des RSC Auto Brosch Kempten auf zahlreiche Podestplatzierungen und gelungene Wettkämpfe der Athletinnen und Athleten zurück. Seid ihr zufrieden mit der Saison, Christian Kiefer?

Kiefer: Auf alle Fälle. Besonders die Regionalliga-Mannschaft der Herren zeigte in diesem Jahr eine überragende Saison, die mit dem Gesamtsieg der Regionalliga belohnt wurde. Sie gewannen sowohl das Rennen in Schongau als auch in Weiden mit einer starken Mannschaftsleistung. Zudem konnten zahlreiche Meisterschaftstitel mit nach Kempten gebracht werden. Zunächst sicherte sich Tom Hohenadl den Europameistertitel auf der Mitteldistanz am Walchsee. Er gewann in einem perfekten Rennen nicht nur den Titel in seiner Altersklasse, sondern lief auch als erster aller Age-Group-Athleten ins Ziel. Der Bayrische Meistertitel im Sprint-Duathlon ging an René Höchenberger. Der Vereinsmeister der Saison 2021 unterstrich seine Hochform, indem er zudem den Bayrischen Meistertitel auf der Kurzdistanz-Triathlon holte. Das in Schongau ausgetragenen Rennen wurde von den RSC-Athleten dominiert, denn neben René Höchenberger standen Yannic Baier und Tom Hohenadl auf dem Podest. Zum Abschluss der Saison sicherte sich Tom Hohenadl beim Ingolstadt-Triathlon zudem noch den Bayrischen Meister-Titel über die Mitteldistanz.

Ein Highlight war sicherlich auch der in diesem Jahr wieder ausgetragene KULT-Triathlon in Immenstadt?

Kiefer: Auf alle Fälle. Wir hatten 18 Athletinnen und Athleten des RSC Auto Brosch Kempten, die sich auf allen drei Distanzen stark präsentierten. Die Dominanz zeigte sich vor allem auf der Sprintdistanz, wo fünf Athleten unter den Top10 finishten und sogar ein Doppelsieg durch Yannic Baier und Stefan Wachter gefeiert werden konnte. Ein Saisonhighlight stellte zudem die jährlich ausgetragene Vereinsmeisterschaft dar, die in diesem Jahr mit neuem Teilnehmerrekord ausgetragen wurde. Geschwommen wurde im Vorsee in Bisseroy, bevor es mit dem Rad 20km einmal um den Rottachspeicher ging. Bei den abschließenden 5km konnte sich René Höchenberger vor Yannic Baier und Finn Sattler durchsetzen. Bei den Damen gewann Annchristin Hounker vor Lisa Steger und Juliana Zapata.

Einen kleinen Wehmutstropfen war dann die coronabedingte Auf- und Abstiegsregelung, oder?

Kiefer: Ja. Ähnlich wie beim Radsport, entschied der Triathlon Verband die Auf- und Abstiegsregelung aus zu setzen. Doch ganz verloren war das Jahr für den RSC Kempten nicht. Wir kommen 2022 wieder.

Danke für das Interview.

Mehr über den RSC AUTO BROSCH KEMPTEN: www.rsc-kempten.de

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