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Rund ums Bayerische Meer (Ad.)

Zu Besuch im Chiemgau

- Advertorial - | Text: Benni Sauer

Lange ist´s her, da war dort wo heute der Chiemsee ist fruchtbares Land. Den Menschen ging es gut. Sie hatten keine Sorgen, immer einen reich gedeckten Tisch und lebten im Überfluss. Die Tiere auf der Weide wurden fetter und fetter, die Häuser wurden größer und prunkvoller. Sogar die Bewohner wandelten sich mit der Zeit. Aus hart arbeitenden Bauern, wurden verwöhnte, bequeme Faulenzer. Zu allem Überfluss machten sich die Bewohner dieses Landes auch noch über die Menschen lustig, die in den Klöstern auf den Hügeln der Stadt ein verzichtvolles Leben in Demut lebten. Das alles erzürnte den Herrn im Himmel derart, dass er über den südlich der zu Gold gewordenen Stadt gelegenen Bergen ein gewaltiges Unwetter entfesselte. Es regnete tagelang und schon bald wurde das Ackerland, die Viehweiden und die Stadt mit all ihrem Prunk von der Gewalt der Wassermassen verschlungen. Nur die zwei Klöster blieben verschont.

Noch heute kann man der Legende nach an trüben Tagen das Leuten der versunkenen Kirchenglocke hören. Von irgendwoher scheint es dann durch den Nebel ans Ufer des Chiemsees zu dringen. Woher es kommt weiß keiner. Wenn dagegen die Sicht gut und das Wasser ruhig ist, so schimmern noch immer die glitzernden, goldenen Dachziegel der Dächer durch die Wasseroberfläche empor.

Mehr als nur märchenhaft

Im Chiemgau begegnet man vielerorts derartigen Sagen und Legenden. Sie fügen sich so wunderbar geheimnisvoll in die Kultur, die Landschaft und Brauchtum, dass man sich tagelang auf die Spuren dieser Geschichten machen kann und immer wieder Neues entdeckt.

Berühmte Beispiele sind sicherlich die Herren- und Fraueninsel im Chiemsee. Denn tatsächlich stehen auf ihnen zwei Klöster: Das ehemalige Augustiner-Chorherren-Stift und das Benediktinerinnenkloster Frauenchiemsee. Eine weitere Insel allerdings hat diese Legende unterschlagen: Die Krautinsel, welche genau zwischen der Frauen- und der Herreninsel liegt. Sie ist die mit Abstand kleinste Insel, aber selbst um sie ranken sich noch Mythen und Geheimnisse. Der Sage nach sollen sich hier die Mönche und Nonnen der Klöster heimlich getroffen haben. Wieder war es der Herrgott, dem nicht gefiel was sich dort abspielte. Zur Strafe für die Sünden ließ er die Insel unfruchtbar werden.

Die Unfruchtbarkeit schien allerdings nicht von langer Dauer gewesen zu sein. Die Nonnen der Fraueninsel bauten schließlich auf den 3,5 Hektar Gemüse und Kräuter an und selbst heute noch dienen die Wiesen dem Vieh als Weide. Dafür werden die Tiere mit einem Boot über den See transportiert. Im Frühjahr auf, und im Herbst wieder runter von der Krautinsel. Pure Nostalgie!

Wo die Uhren noch anders ticken

Auch weiter im Süden, wo sich zaghaft die ersten sanften Hügel des Voralpenlandes erheben, finden Märchenfreunde ein echtes Wanderparadies. Sommers wie winters kann man eintauchen, in mystische Wälder, in Ruhe und Abgeschiedenheit. Ganz im Süden des Chiemgaus findet sich sogar ein ganz besonderes Schmankerl: Die Winklmoosalm.

1200 Meter hoch liegt das Plateau der Alm. Wer vom Chiemsee kommt, fährt immer tiefer in die Täler, durch Wälder und romantische Örtchen, die steile Mautstraße hinauf, bis sich der Wald plötzlich lichtet. Im Winter erreicht man diese Höhe am einfachsten mit der Gondel. Aber egal zu welcher Jahreszeit man die Winklmoosalm besucht, schnell spürt man, dass die Welt hier oben noch eine andere ist. Weit weg ist man vom Trubel der Stadt, von großen Hotelkomplexen und Massentourismus. Lediglich ein paar Höfe, eine Kirche, eine Hütte des Alpenvereins, sowie eine Handvoll Unterkunftsmöglichkeiten und Restaurants stehen hier oben. Sie schmiegen sich harmonisch ins ländliche Bild.

Die umliegende Region ist in wahrgewordener Traum für aktive Bergfreunde: Jetzt im Winter kommen nicht nur Skifahrer im Skigebiet der Steinplatte auf ihre Kosten. Schneefreunde begeben sich auf Deutschlands erstem Premium-Winterwanderweg, der mit imposanten Ausblicken, tief verschneiten Almhütten und der mehr als einhundert Jahren alten Kapelle St. Anna darauf wartet erwandert zu werden. Damit der Wanderung nichts im Wege steht, werden die 6,5 Kilometer regelmäßig fußgängerfreundlich gewalzt. Außerdem gibt es nur wenige Anstiege. Insgesamt sind auf dem Wanderweg lediglich 150 Höhenmeter zu bewältigen. Wer mag gelangt aber auch mit einer rasanten Rodelabfahrt zurück zum Wanderparkplatz.

Sportlicher geht es auf der Grenzlandloipe zu. Im klassischen Stil können Ausdauersportler die sonnigen Hochflächen erkunden und dabei immer wieder eindrucksvolle Blicke auf die Loferer Steinberge erhaschen. Auch Hochkalter und Watzmann blitzen hier und da hervor und vermitteln so deutlich, dass man sich hier oben auf einer durchaus beachtlichen Höhe bewegt - was man anhand der flachen Wege zunächst eigentlich kaum glauben mag.

Übrigens: Hier oben ist einer der dunkelsten Orte weit und breit! Die Winklmoosalm wurde deswegen zum ersten offiziellen Sternenpark der Alpen ausgewiesen. Dank spezieller und durchdachter Beleuchtungssysteme wird die Lichtverschmutzung auf ein Minimum reduziert und so wird ein nächtlicher Blick in den Nachthimmel zum unvergesslichen Erlebnis. Der Sternenhimmel ist schlich überwältigend und kein Vergleich zu den wenigen Sternen, die wir von den Städten aus beobachten können.

Wenn die Natur erwacht

Im Frühling werden zwar die Nächte wieder kürzer, aber genau das lässt die Natur im Chiemgau wieder erwachen. Was noch vor wenigen Wochen Skifahrern, Langläufern und Sternenfreunden perfekte Bedingungen bereitstellte, wird nun zum Wander- und Bike-Eldorado. Nicht nur oben an der Winklmoosalm, sondern auch in den Tälern, durch die Natur und Örtchen der Region, aber natürlich auch um den Chiemsee herum, führen dann herrliche Rad- und Wanderwege. Über saftige Wiesen, vorbei an den drei Seen im Naturschutzgebiet Östliche Chiemgauer Alpen, oder sogar auf den Steigen hinauf auf die Kampenwand. Ihr schroffer Gipfel ist zwar nur 1669 Meter hoch, wirkt aber von allen Seiten unnahbar. Tatsächlich ist ihre Besteigung aber für geübte Wanderer keine große Herausforderung und kann mit Unterstützung der Seilbahn auf lediglich 340 Höhenmeter abgekürzt werden. Von oben darf man dann ein traumhaftes Panorama genießen, hinab bis zum Chiemsee, mit seinen vielen umliegenden Ortschaften. Sie bieten nicht nur ein schönes Nachmittagsprogramm, sondern auch ein ansprechendes Kontrastprogramm nach einem Ausflug in die Natur des Chiemgaus.

Die große Metropole im Chiemgau? Die gibt es nicht. Das große Zentrum fehlt. Doch ist es genau das, was die Region so sympathisch werden lässt. Ruhpolding, Chieming, Grabenstätt, Seeon-Seebruck im Norden, Inzell ganz im Osten und Reit im Winkl im Süden. Die vielen kleinen Städtchen sind lebendige Orte mit Kultur und Geschichte zum Anfassen!

Die vielen Seiten des Chiemgaus

Die einstige Römersiedlung Seeon-Seebruck bietet neben Naturerlebnissen auch historische und kulturelle Highlights: Ein archäologischer Rundweg, das Römermuseum, öffentliche Kunstwege und Veranstaltungen zeigen, wie das Leben hier vor über 2000 Jahren gewesen sein muss.

Chieming am Ostufer des Sees ist dagegen der Hotspot für alle Wassersportler. Wind- und Kite-Surfen, Segeln, Kajak-, Kanu- oder ganz klassisch Bootfahren ist hier möglich. Im Winter verzaubern skurrile Eisstrukturen die Besucher. In diesem Örtchen lässt sich auch wunderbar die kulinarische Seite der Region kennenlernen. Viele hundert Jahre alt ist die Fischereitradition hier in Chieming, und das schmeckt man: Die traditionellen Rezepte für Renke, Barsch, Aal und Hecht sollten sich Fischfreunde keinen Falls entgehen lassen. Rund um den See betreiben heute noch 16 Familien die althergebrachte Berufsfischerei, die von Generation zu Generation weitergeben wird.

Und so geht sie weiter, die Reise rund ums Bayerische Meer. Vorbei an Künstlerateliers, an uralten Handwerksstätten, an fast schon romantischer Vieh- und Landwirtschaft, und immer wieder in die Natur, die Ruhe und märchenhafte Stille der Chiemgauer Berge.

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