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„Erholsam ist das, was uns zufrieden macht“ (Ad.)

Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Erholungsforschung

- Advertorial - | Autorin: Linda Hild

Wer an akutem Fernweh leidet und sich nach Ruhe sehnt, packt in der Regel seinen Koffer und fliegt dahin, wo er faul sein darf. Gute Idee, aber nicht zwangsläufig die beste, wenn es darum geht, Körper und Seele zu entspannen und neue Energie zu tanken. Studien haben in den letzten Jahren gezeigt: Wer seine Urlaubstage nicht auf der Sonnenliege verbringt, sondern sowohl körperlich als auch geistig aktiv ist, erzielt einen wesentlich höheren Erholungseffekt.

Kaum etwas steigert unsere Laune so sehr wie die Aussicht auf den nächsten Urlaub. Zu Recht, denn immerhin ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass erholte Menschen wesentlich kreativer, konzentrierter und schneller ihre Aufgaben erledigen als solche, die unter Dauerstress stehen. Fakt ist aber auch, dass der angenehme Zustand der Erholung nach einem Urlaub gerade einmal eine Woche anhält, wie Forscher der Universität Tampere in Finnland herausgefunden haben. Spätestens nach der dritten Woche habe sich die Anspannung der Menschen wieder auf dem alten Niveau eingependelt.

Wie also sollte man seinen Urlaub verbringen, um möglichst lange etwas von ihm zu haben? Dieser Frage ist Prof. Dr. Carmen Binnewies, Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster nachgegangen. Ihre Beobachtung: Freizeit wird dann als besonders erholsam empfunden, wenn man sie nutzt, um etwas Neues zu erlernen oder lang gehegte Träume und Ideen zu realisieren. Die Zufriedenheit, die sich daraus ergibt, wird in der Regel als besonders erfüllend empfunden – und zwar langfristig.

Wer zu denjenigen gehört, die nach dem Urlaub erst einmal Diät halten müssen, weil das Buffet so lecker und die Sonnenliege so bequem war, der darf also gerne einmal etwas experimentierfreudiger werden. Und nein, es muss nicht gleich die schweißtreibende Bergtour oder das Schweigekloster sein.

„Erholsam ist das, was uns zufrieden macht“, sagt die Professorin aus Münster. Und das sei für jeden Menschen etwas anderes. Trotzdem würden wir uns oft von anderen beeinflussen lassen, wenn es um die Urlaubsgestaltung gehe, weiß Prof. Dr. Binnewies. Gerade die Nutzung von sozialen Netzwerken habe in den letzten Jahren dazu geführt, dass viele ein bestimmtes Bild von einem perfekten, erholsamen Urlaub hätten. Was aber auf den ersten Blick nach paradiesischem Urlaubsglück aussehe, halte der Realität oft nicht stand. Schließlich blüht nicht jeder beim morgendlichen Yoga am Strand auf oder findet Ruhe, indem er maximal instagrammable einen Bergsee durchschwimmt. „Man kann Erholung auf unterschiedlichem Wege finden, denn Erholung ist Typsache“, sagt die Expertin. Anders gesprochen: Es ist nicht die Aktivität allein, die darüber entscheidet, ob wir etwas als besonders erholsam empfinden, sondern vor allem, wie wir diese Aktivität psychologisch empfinden.

Laut der Wissenschaftlerin gibt es in der Erholungsforschung vier zentrale Mechanismen, die dafür sorgen, dass wir etwas als erholsam und kraftschöpfend empfinden: 1. Das psychologische Abschalten (die Fähigkeit, sich mental von der Arbeit zu lösen und den Kopf frei zu kriegen.) 2. Das Loslassen von Stress und körperlicher Anspannung. 3. Die aktive Freizeitgestaltung, bei der wir sowohl körperlich als auch intellektueller gefordert werden. 4. Die Selbstbestimmung und damit das Gefühl, dass wir weitestgehend frei darüber bestimmen können, mit was wir unsere freie Zeit füllen möchten.

Demnach sei die Kombination aus sowohl körperlicher wie geistiger Aktivität und Entspannung ein ziemlich guter Weg, um die Urlaubszeit tatsächlich erholsam zu verbringen. „Es gibt in der Forschung hierzu die Theorie, dass man das, was vorher besonders beansprucht wurde, im Urlaub geschont werden will“, so Prof. Dr. Binnewies. Sprich: Wer in seinem Job viel lesen muss, wird im Urlaub seltener zum 500-Seiten-Roman greifen wollen.

Zudem würde den meisten Menschen eine gewisse Struktur auch dann guttun, wenn der Wecker morgens nicht zwangsläufig klingeln müsste. „Einige halten auch im Urlaub an ihrer gewohnten Schlafroutine fest, weil es ihnen schlichtweg guttut“, berichtet die Wissenschaftlerin. Kurzum: Gut ist, was guttut.

Eine gute Möglichkeit, um seinen Urlaub sowohl mit Entspannung als auch mit Aktivität zu füllen, sind beispielsweise Retreats. In den letzten Jahren sind zahlreiche Angebote rund um den sogenannten Rückzug entstanden, die eine wunderbare Kombination aus Entspannung, Ruhe, sanfter Aktivität und gesunder, vollwertiger Ernährung anbieten. Die meisten Hotels, die solche meist ein- oder zweiwöchigen Retreats anbieten, liegen inmitten der Natur und sorgen allein durch ihre Atmosphäre dafür, dass die Urlauber Trubel, Stress und Hektik besser hinter sich lassen können.

Häufig stehen Retreats unter speziellen Themenschwerpunkten. Daher gilt es sich im Vorwege gut zu informieren, ob das jeweilige Retreat wirklich den eigenen Wünschen und Anforderungen entspricht. Während sich der eine über streng vegetarische Kost freut und gut und gerne auf Cocktails und Internet verzichten kann, wird der andere nervös, wenn er nicht täglich seine Mails checken kann. Aber genauso vielfältig wie die Bedürfnisse der Urlauber ist hier glücklicherweise auch die Auswahl der Anbieter.

Wer bislang glaubte, ein Retreat habe immer etwas mit Askese und Verzicht zu tun, liegt glücklicherweise falsch. Vielmehr geht es darum, den Urlaubern eine besondere Form der Entspannung für Körper und Seele zu bieten; meist abgerundet durch ein Beauty- und Spa-Programm. Somit bieten Retreats eine wunderbare Möglichkeit, seinen Tag mit genau den Dingen zu füllen, die einem sowohl Energie als auch Entspannung liefern.

Und nach dem Urlaub? Wie schafft man es, dass sich die gewonnene Erholung nicht gleich in den ersten Arbeitstagen wieder in Luft auflöst? Schließlich ist der Workload nach dem Urlaub oftmals besonders hoch, weil sich so viel angesammelt hat. Prof. Dr. Binnewies empfiehlt, nicht gleich mit Volldampf zu starten, sondern es die ersten Tage ruhig angehen zu lassen. Das kann beispielsweise heißen: Keine Termine am ersten Tag, die Abwesenheitsnotiz im Mailprogramm einen Tag länger aktiviert lassen und gegebenenfalls lieber in der Mitte der Woche starten statt an einem Montag. So lässt sich das schöne Urlaubsgefühl tatsächlich ein wenig länger konservieren.

Die auf den kommenden Seiten nachfolgenden Orte für Retreats gehören zu den wohl schönsten in der Alpenregion.

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