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Bessermacher. Sparringspartner. WEGBEREITER. (Ad.)

- Advertorial - | Autor: Marcel Reiser

Baden-Württemberg. Balingen im Zollernalbkreis. Herrmann-Rommel-Straße. Ich kann mich noch recht genau erinnern, als ich hier zum ersten Mal die Klingel gedrückt habe. Damals schlug ich als – mal mehr, mal weniger – gehyptes Radsport-Talent bei Holger Fischer auf. Dieser empfängt mich an einem kalten aber schönen Wintertag – rund 12 Jahre, viele Rennteilnahmen auf höchstem Niveau, einer ausgelaufenen Radsport- Karriere und einem erfolgreichen Schritt ins Unternehmertum später – auf alle Fälle genauso herzlich, wie er es bei unserer ersten Begegnung getan hat.

Heute treffen wir beide uns nicht nur für eine kleine Session, sondern vor allem auch für ein Portrait über Holger. Es war übrigens meine eigene Idee, diese Story in eines unserer Magazine zu bringen. Weniger aus Dankbarkeit für den gemeinsamen Weg, sondern eher, weil es aus meiner Sicht nur wenige so absolut besondere Menschen in unserer Gesellschaft, wie Holger, gibt. Wenn man nach Holger Fischer googelt, erscheinen zuerst die Schlagzeilen der Boulevardblätter. Die Liste reicht vom „Mental-Guru“ über den „Wunderheiler“ bis zum „Profiflüsterer“. Warum ich selbst damals zu ihm kam, kann ich nicht mehr genau sagen. Wie viele – gerade im Profisport Beheimateten – hatte ich vermutlich von Holgers Erfolgen erfahren. Von Spitzensportlern, deren Verletzungen in Rekordzeit heilten. Von Fußballprofis, die plötzlich ihr Potenzial ausschöpfen konnten und sich unter den Besten festspielten.

Wer ist also dieses Phänomen Holger Fischer und – aus meiner Sicht viel interessanter – wie schafft man es aus einer solchen Gabe ein florierendes Business zu machen? Ich denke für das, was Holger macht und kann, gibt es keine Berufsbezeichnung. Oftmals unterhält man sich mit Holger Fischer einfach nur. Entscheidend und eben anders ist dabei, dass er (Nach)Fragen stellt und Dinge anspricht, von welchen er eigentlich nichts oder wenig wissen kann. Dinge, welche einen aber im Innern beschäftigen. Dieses besondere Gespür für den Gegenüber bezeichnen manche als ein Hineinsehen, wieder andere – wie ich – nehmen es schlichtweg als eine Gabe und mit Sicherheit den entscheidenden USP (Unique Selling Proposition = Alleinstellungsmerkmal), wenn man es salopp und im Business-Jargon formulieren mag, hin. So ist „Coach“ gewiss mit die beste Berufsbezeichnung für Holger Fischer. Allerdings ein Coach, der von Fußballprofis, über Olympioniken in Golf oder Dressurreiten bis hin zu Topmanagern und Größen aus dem Musikbusiness schon viele Menschen weitergebracht hat – und dies immer noch mit viel Erfolg tut.

Holger Fischers Faszination galt seit jeher der Sportszene. Zunächst als selbst Aktiver, später als Tennistrainer. Stets auf rationaler Ebene und sportwissenschaftlich untermauert coachte er dort viele Jahre im Hochleistungsbereich. Als ihm mit Ende 20 die Haare am gesamten Körper ausgingen und seine Kinder mit Krankheiten zu kämpfen hatten, änderte sich seine Betrachtungsweise grundlegend. Fischer lies alternative Wege in seine Gedankenwelt einziehen und spürte, dass er bei seinen kranken Kindern selbst etwas bewirkte. Oftmals ohne großes, zusätzliches Dazutun übergaben sich die Kinder nach kurzer Zeit seiner Aufmerksamkeit für sie – und waren danach schnell wieder auf dem Damm.

Natürlich sucht man da nach Erklärungen der neu entdeckten Fähigkeiten – sozusagen als Rechtfertigung für sein Tun, das er immer öfter auch bei Bekannten, Freunden und später bei Sportlern einsetzte. „Gerade auch mit meinen gecoachten Mannschaften hatte ich immer Erfolg. Auf meiner letzten Trainer-Station in Balingen traf ich auf Sportler, die weit unter ihren Möglichkeiten spielten – und auch hier stellten sich Erfolge ein, die keiner für möglich gehalten hätte. Das lag vor allem auch daran, dass ich zu dieser Zeit bereits mehr Coach als nur Tennistrainer war“, erzählt Holger Fischer, der als einen Meilenstein seine Begegnung mit dem ukrainischen Handballtrainer Sergej Budanow erwähnt. Der Ukrainer setzte auf die mentale Wirkung eines positiven Umgangs mit seinen Schützlingen und hatte damit großen Erfolg. Durch ihn lernte Fischer den mentalen Hintergrund von Erfolg und Leistung neu kennen. Ein weiterer Meilenstein: eine Frage seiner damaligen Frau. „Sie hat mich eines Tages gefragt, ob ich denn auf dem Tennisplatz sterben wolle? Das hat mich zum Nachdenken angeregt und einen großen Stein ins Rollen gebracht“, fährt Holger Fischer fort. Am Ende des Prozesses habe er sich – nach dem Motto „was im kleinen Rahmen funktioniert, müsste auch im Großen gehen“ – selbstständig gemacht. „Natürlich stellte sich am Anfang zurecht die Frage, weshalb plötzlich alle zu mir kommen sollten für ein Coaching. Ich habe dann klassisch Kaltakquise betrieben und bald den ersten Spielerberater kennengelernt“, erzählt Fischer von den Anfängen.

Der besagte Spielerberater war übrigens erstens mit dem früheren FC-Bayern-Profi Thomas Strunz kein Unbekannter und zweitens sehr skeptisch gegenüber Fischers Methoden. Heute, so Fischer, zähle Strunz zu seinen engsten Partnern. „Nach dem ersten Fußballer kamen sie plötzlich alle zu mir. Ich habe dann die gesamte Bandbreite an Spielern von der zweiten Mannschaft bei Werder Bremen bis hin zu Nationalspielern betreut“, fährt er in seinen Erzählungen fort. Wie fühlt man sich, wenn plötzlich die „VIPs“ zu einem kommen? Frage ich nach. „Für das Ego war das am Anfang natürlich extrem fördernd. Das hat sich aber schnell gelegt, weil auch ein bekannter Mensch am Ende eine ‚normale‘ Person mit ihren ureigenen Stärken und Schwächen ist. Mittlerweile gehört der Umgang zum Beispiel mit Sportprofis – so doof es sich anhört – zu meinem ‚täglich Brot‘. Ich lebe das, wonach sich viele sehnen. Die Nationalspieler melden sich von selbst bei mir. Das ist natürlich ein großes Privileg, dafür bin ich dankbar – und es ist meine Berufung“, fasst Fischer die Antwort zusammen.

Zurück zu den Boulevard-Medien. Die „Wunderheiler“-Schlagzeile entstand durch Holgers Arbeit mit Ex-Nationalspieler Mike Hanke. „Mike hat mich angerufen. Er war am Syndesmoseband verletzt und kam im Heilungsprozess nicht voran. Ich bin dann nach Hannover gefahren und war mit ihm auf dem Trainingsplatz von 96. Nach einer Dreiviertelstunde ist Mike im Vollsprint über den Platz gelaufen. Am Spielfeldrand stand dabei unter anderem auch ein Reporter der BILD. So kam es zur besagten Schlagzeile und gleichzeitig zu einer Eigendynamik“. Holger Fischer war in den kommenden Wochen überall in den Medien präsent. Aus ganz Europa fanden sich Klienten bei ihm ein, um gesund zu werden. „Oftmals, und gerade im Fußball, war es aber auch ein Kampf gegen Windmühlen. Dadurch, dass ich kein Arzt bin respektive über geeignete Qualifikationen und Zertifizierungen verfüge, war ein enges Arbeiten beispielsweise mit den medizinischen Abteilungen nicht möglich. Die Spieler waren dann immer ohne Wissen der Ärzte bei mir. Ich habe mir dann auch die Frage gestellt: Du arbeitest mit Kranken, welche Legitimation hast du dafür?“, gibt Fischer Einblicke in eine Art Findungsphase, denn es gab auch andere Beispiele. Wie jenes von der Einladung der Firma Orthomol zu einem Vortrag mit Workshop. Auf dem Podium: das „Who is Who“ der Topreferenten – und Holger Fischer. Das Endergebnis: ein voller Erfolg und die ehrliche Rückmeldung der hochrangigen Teilnehmer, ihn nur deshalb ernst genommen zu haben, weil er sich eben nicht wie andere mit seinen Qualifikationen und Zertifizierungen eine Legitimation verdienen wollte.

Fischer hatte sehr hohe Erfolgsquoten in seiner Arbeit mit und der Heilung von Kranken. Trotzdem hörte er mehr oder weniger von jetzt auf gleich damit auf und konzentrierte sich fortan darauf, mit Unternehmen zu arbeiten, Seminare abzuhalten und die Sportler anders zu betreuen. „Die Fußballer kamen und kommen immer noch. Tennisspieler und Olympioniken auch. Aber mit anderem Hintergrund. Es geht nicht mehr ums Heilen, sondern um Persönlichkeitsentwicklung. Grundsätzlich sind Personen bei mir, die etwas bewegen, etwas erreichen und ihr Potenzial entfalten wollen“, sagt Fischer. Und so gibt es – um bei seiner Leidenschaft Sport zu bleiben – keinen Titel, an welchem er in den vergangenen Jahren nicht beteiligt war. Zuletzt beispielsweise am Doppel-Gold bei Olympia von Dressurreiterin Jessica Bredow-Werndl. Oder an der spannenden Entwicklung von Golfer Marcel Siem, dessen Weg von Rang 1000 der Welt aktuell bei Platz 200 angelangt und noch lange nicht zu Ende ist. So habe er viele, tolle Menschen kennengelernt und vieles bewegen dürfen. Gerade wenn totgesagte Karrieren plötzlich wieder Fahrt aufnehmen, gehe ihm das Herz auf. Holger Fischer denkt jedoch lange nicht ans Aufhören. Im Gegenteil. Nach seinem ersten Buch „Sie sind…Ihr bester Coach.“ ist Anfang diesen Jahres mit „Karrierekiller – und wie man sie effektiv vermeidet“ sein zweites Werk erschienen.

Parallel schwebt Fischer der Aufbau einer Akademie für Nachwuchsführungskräfte vor. Erster Step dazu ist „ELEAN – die Erfolgsakademie“. Die Akademie, zu welcher unter anderem auch seine Frau und Life&Soul Coach Martina Berger, der ehemalige Handball-Nationalspieler Martin Strobel und Ex-Profi Thomas Strunz gehören, soll das gesammelte Wissen über Karriere, Führung und Persönlichkeitsentwicklung für Jedermann abrufbar machen. „Ich würde es als deutsches Phänomen bezeichnen, dass nie so wirklich geschaut wird, wer in einem Unternehmen eine Führungsposition innehaben könnte. Echte Prozesse in Bezug auf eine Karriereleiter gibt es da nicht oder wenig. Gleichzeitig geht es in der heutigen Zeit darum, schneller, stressfester zu werden. Wir müssen im Job lernen, mit Druck umzugehen. Das alles sind Themen, die sowohl das neue Buch als auch unsere Akademie behandeln“, erklärt Fischer, den ich zum Ende unseres Gesprächs noch nach dem spannendsten Ereignis oder Klient in seiner bisherigen Zeit als Coach frage.

„Eines Tages rief mich Dr. Müller-Wohlfahrt (langjähriger Arzt beim FC Bayern München und der Nationalmannschaft) an. Er fragte, ob ich einem der damals bekanntesten, deutschen Rockstars helfen könne. 

Ansonsten stehe die Tour der Band auf der Kippe. Die Tragweite meiner Zusage war mir damals nicht gleich bewusst. Auf alle Fälle wurde ich in ein Nobelhotel gefahren“, beginnt Fischer die Erzählung. Der Manager der Band habe ihn gefragt, was er denn jetzt vorhabe, bevor kurz nach Mitternacht besagter Rockstar das Zimmer betrat – und dieses etwa 2,5 Stunden später mit dem Ergebnis wieder verließ, dass die Band die Tour fortsetzen und ein Millionenverlust abgewendet werden konnte. „Eine surreale Situation, aber natürlich durch den positiven Ausgang auch enorm spannend“, so Fischer.

Wer Holger näher kennenlernt weiß, dass er mit den Headlines der Boulevard-Presse wenig anfangen kann. Superlative sind ihm eher unangenehm. Viele seien auch der Ansicht: „Wenn der mit VIPs arbeitet, kann ich nicht zu ihm. Dem ist aber überhaupt nicht so. Im Gegenteil“, sagt Fischer. Der gebürtige Stuttgarter arbeitet schlichtweg gerne mit Menschen. Ob diese dann Promis, Unternehmer oder „einfache“ Privatpersonen sind, das ist für ihn zweitrangig. Wer zu ihm kommt, hat meist das Ziel, besser zu werden und sich zu entwickeln. Im Job. In Bezug auf eigene Herausforderungen. Was man dabei verstehen muss ist, dass aus einem „Mach mal“ bei Holger Fischers Methoden schnell ein „Ich zeige dir und unterstütze dich, dir selbst zu helfen“ wird.

Etwas tiefgründiger spricht man davon, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Blockaden zu lösen. Und dadurch einen Schritt nach vorne zu machen. Holger Fischer ist dabei der Bessermacher. Der Sparringspartner. Der Wegbereiter.

Weitere Informationen:
www.hfcoaching.de
www.elean-team.de

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