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EIN FEST FÜR DIE BÜRGER DER REGION. (Ad.)

- Advertorial - | Interview: Marcel Reiser

Wer aktuell in Balingen unterwegs ist und dabei aufmerksam beobachtet, dem werden die vielen Baustellen – vor allem entlang der Eyach und Steinach – aufgefallen sein. Dahinter steckt aber viel mehr als eine normale Baumaßnahme. Es sind die baulichen Vorbereitungen auf die Gartenschau 2023. Einen gesamten Sommer lang wird Balingen Anziehungspunkt für Gäste aus Nah und Fern sein. „Bis bald im Grünen!“ – der Slogan passt so wunderbar perfekt zu den Zielen der Stadt, die Außenwirkung durch den Zuschlag für die Gartenschau über viele Jahrzehnte hinaus zu stärken und urbane wie naturnahe neue Räume bestmöglich zu nutzen.

Wir sprachen mit Annette Stiehle, Technische Geschäftsführerin der Gartenschau 2023, über Planungen, Herausforderungen, Highlights und die Chancen eines solchen Großprojektes für die gesamte Region.

Die Gartenschau 2023 ist mittlerweile in Sichtweite. Seit dem Zuschlag im Jahr 2010 sind viele Jahre der Vorbereitung ins Land gegangen. Wie kam es überhaupt zur Bewerbung und wie ist der aktuelle Stand der Vorbereitungen?

Annette Stiehle: „Ich denke man wird mir in nahezu jeder Stadtverwaltung zustimmen, wenn ich behaupte, dass eine Gartenschau eines der wichtigsten respektive besten Stadtentwicklungskonzepte überhaupt ist. Ich spreche da gerne von einem Booster für jede Stadtentwicklung, denn der Zuschlag für eine Gartenschau ist immer auch ein Türöffner. Wir investieren 21 Millionen Euro und gehen von einer Refinanzierung durch unterschiedliche Landesförderprogramme von rund 40% aus. Alleine diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Ansonsten sind wir natürlich mitten drin in den Vorbereitungen. Dazu gehören die von Ihnen angesprochenen Baumaßnahmen ebenso, wie organisatorische Dinge vom Besucherleitsystem bis zum Bühnenprogramm. Grundsätzlich glauben wir an den großen Wurf für die Stadt.“

Lassen Sie uns genauer auf das Konzept eingehen.

Annette Stiehle: „Im Grunde genommen ist die Gartenschau ein Dreiklang aus den Daueranlagen, den Ausstellungsbeiträgen und den Veranstaltungen. Die große, nachhaltige Basis, von welcher Balingen noch viele Jahrzehnte zehren soll, sind dabei die Daueranlagen, die entlang unserer beiden Flüsse Eyach und Steinach das Grundgerüst bilden. Die innerstädtische Lage ist zum einen eine Herausforderung, andererseits bietet sie aber auch die einmalige Chance, die Stadt intensiv weiterzuentwickeln, ungenutzte Flächen zu aktivieren, neue Parks zu generieren und vorhandene Flächen aufzuwerten. Eine Gartenschau ist heutzutage lange keine ‚Blümchenschau‘ mehr, sondern eine attraktive Möglichkeit zur Weiterentwicklung eines Stadtbildes.“

Die Gestaltung der Daueranlagen erstreckt sich von der Bizerba-Arena im Balinger Norden bis zu den Steinachterrassen. Nehmen Sie uns mit auf einen kleinen Rundgang durch die attraktivsten Plätze, welche gerade entstehen.

Annette Stiehle: „Grundsätzlich geht es uns um die Schaffung eines durchgehenden Freiraums, dazu um die Stärkung der Erlebbarkeit und Zugänglichkeit gerade am Wasser. Wir bauen ein durchgängiges Fuß- und Radwegenetz entlang des kompletten Geländes und achten bei der Aufwertung der bestehenden Grünanlagen und der Anlage neuer Parks sehr auf eine hohe Nutzungs- wie Aufenthaltsqualität. Hinzu kommt die ökologische Aufwertung des Gewässers und die Einbindung ohnehin notwendiger Hochwasserschutzmaßnahmen.

Schönes Beispiel und damit auch der Start des ‚Rundgangs‘ sind die Erlebnisauen gegenüber der Bizerba-Arena auf dem ehemaligen Hahn & Schneckenburger Areal. Sie bilden den grünen, wassernahen Auftakt – als Hügellandschaft gestaltet – und sind die Ausläufer des Aktivparks. Die Entsiegelung der Gewerbebrache, also die Umwandlung in Garten- und Grünflächen, wird die ökologische Bilanz deutlich verbessern. Gestaltet werden die Flächen aus natürlichen Materialien, die zum Erforschen, Spielen, Genießen – und durch die eingearbeitete Sitztreppe auch zum Verweilen einladen.

Nächster Ankerpunkt ist dann der Aktivpark?

Annette Stiehle: „Genau. Dieser wurde über einen Beteiligungsworkshop gemeinsam mit den Bürgern entwickelt. Gewünscht waren multifunktionale Bereiche zum Toben, für Ballspiele, zur Erholung - für alle Altersklassen. So entsteht – übrigens auf vier Hektar Fläche nicht nur ein Beachvolleyball- und Streetballfeld, sondern auch eine große Skater- und eine Seniorenfitness-Anlage, verschiedene Aufenthaltsmöglichkeiten und zwei Boule-Felder. In der Mitte: das neue Balinger Jugendhaus in nachhaltiger Holzbauweise. Geht man weiter entlang der Eyach findet man dann auch mehrere Spiellandschaften, wie den Etzelbach-Spielplatz. Auch hier achten wir auf Qualität und den Einklang mit der Natur und den örtlichen Gegebenheiten.“

Ohnehin scheint das gesamte Konzept nicht nur in enger Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort zu entstehen, sondern bestmöglich für eine Optimierung der Flora und Fauna entwickelt worden zu sein?

Annette Stiehle: „Wir sehen die Gartenschau als Aktivator auf allen Ebenen. Am Ende haben wir anstatt aktuell einem dann vier Stadtparks, umgeben von den historischen Stadtmauern entsteht beispielsweise am Zwingergarten ein denkmalschutzgerecht neu erschlossenes Kleinod. Im Bereich des Eyachbogen kommen wir dem Wunsch der Balinger nach einem erschlossenen Stadtsee nach, ohnehin wird das Areal um das Zollerschloss durch die entstehenden Wassergärten enorm aufgewertet. Unser Konzept aktiviert aber gleichzeitig auch Baumaßnahmen im Umfeld. So wird gerade auf Höhe von Eyachterrassen und Wassergärten ein hochattraktives Wohnareal in Toplage erschlossen. Alles im Einklang mit der Natur. Weiter in Richtung Steinachterrassen entsteht der Schwefelbadgarten. Wir werden zudem die erste Gartenschau sein, die einen Friedhofsbeitrag auf einem aktiven Friedhof mit einplanen wird. Auch diese Dinge sind uns wichtig.“

Die Gartenschau bietet nicht nur für Balingen, sondern für die gesamte Region eine große Chance, um eine nachhaltig, positive Außerwirkung zu erzielen. Wie genau soll diese Chance genutzt werden?

Annette Stiehle: „Wir erwarten bis zu 500.000 Gäste im Sommer 2023. Die Gartenschau ist eine tolle Plattform für den gesamten Landkreis und natürlich für die Vereine vor Ort. Am Ende wollen wir ein Fest mit den Bürgern, aber vor allem für die Bürger der Region feiern. Unser Ziel: das Ausflugsziel in 2023 im Umkreis von 100 Kilometern Entfernung zu sein. Die sich hier ergebenden Chancen, wie beispielsweise den Tourismus auszubauen oder die Attraktivität Balingens für die Bevölkerung nachhaltig zu steigern, wollen wir gemeinsam nutzen.“

Sie sprechen die Bürgerbeteiligung wiederholt an. Wobei wir schon bei der zweiten Säule des Dreiklangs, nämlich den Ausstellungsbeiträgen, wären. Wie gehen Sie dies an?

Annette Stiehle: „Wir wollen ein Miteinander schaffen, die Identifikation mit der Stadt und der Stadtgesellschaft fördern. Das haben wir mit Baustellenkonzerten und Bürgerspaziergängen in der Frühphase begonnen, und diesen Weg gehen wir auch konsequent weiter. Die Ausstellungsbeiträge ergänzen sich aus den Bereichen des gärtnerischen Berufsstandes, institutionellen Partner wie beispielsweise dem Landesamt für Denkmalpflege, und den örtlichen Vereinen und Institutionen. Wir wollen alle Vereine einbinden. Jeder der möchte, kann mitmachen und in seinem Rahmen einen Beitrag leisten. Das gilt übrigens auch für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Wir haben jetzt schon knapp 200 Anmeldungen aus der gesamten Region von Menschen, die mithelfen und sich einbringen möchten. Das ist natürlich sehr erfreulich und bestärkt uns auch.“

Sozusagen das i-Tüpfelchen jeder Gartenschau ist ja dann die Säule drei mit dem Veranstaltungsprogramm. Was erwartet die Besucher?

Annette Stiehle: „Unser Grundgedanke ist es, mit einem vielschichtigen, unterhaltsamen Veranstaltungs- und Kulturprogramm ein breites Publikum anzusprechen. Unsere Zielgruppe sind ja nicht nur die ‚Best-Ager‘, sondern auch Familien, sowie Senioren- und Schulklassen. Wir füllen quasi die Tage mit unterschiedlichsten Themen. Das ergibt sich aus zwei Strategien. Einerseits herausragende Highlights wie das internationale Volkstanzfestival, der Tag der Selbsthilfegruppen oder den Tag des Sports. Andererseits binden wir Teilorte, örtliche Vereine, Organisationen, Kirchen und Bildungseinrichtungen ein. So ergeben sich themenbezogene Wochen sowie Tageshighlights von der Art Night, über die Musiknacht bis zum Theaterabend. Das sind alles Dinge, die aktuell intensiv geplant werden. Dabei geht es um das konkrete Bühnenprogramm, über das (Dauer-)Kartenmanagement bis hin zum Besucherleitsystem.“

Abschließend, und vielleicht gleichzeitig auch als Fazit dieses spannenden Austausches noch die persönliche Frage an Sie: was macht die Gartenschau in Balingen aus? Weshalb sollte ich im Sommer 2023 – am besten mit der gesamten Familie – nach Balingen kommen?

Annette Stiehle: „Weil wir ein Fest für die Menschen in der Region feiern werden, das durch die vielen spannenden Konstellationen ganz besonders werden wird. Wir machen unsere Gewässer erlebbar, verknüpfen mit einmaligem Konzept Natur und Stadt-Flair – von welchem natürlich auch der Einzelhandel und die Gastronomie profitieren werden – und wir binden alle Generationen mit in eine einmalige Chance der Weiterentwicklung unserer Stadt Balingen ein. Wir werden 143 Tage lang unsere Bühnen bespielen. Kein anderes Fest hält über einen so langen Zeitraum Veranstaltungen aller Couleur bereit. Das alleine dürfte Grund genug für einen Besuch sein.“

Mehr dazu: www.balingen2023.de

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