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Lebenswerte Region. Starke Wirtschaft. (Ad.)

Vom Schaf zum Techtex

- Advertorial -
Bild: Roland Beck

Was hat das Maschenmuseum in Albstadt-Tailfingen mit der Wirtschaftsregion Zollernalb gemeinsam? So einiges! Ein Gang durch das abwechslungsreich gestaltete Museum ist wie eine Zeitreise durch die Geschichte der Region. Im Fokus steht dabei die Entwicklung der Textilindustrie auf der Schwäbischen Alb von 1750 bis in die Gegenwart.

Bis die Wirtschaft auf der abgelegenen Alb in Schwung kam, dauerte es eine Weile. Aufgrund der Höhenlage ist das Klima eher rauer, die Temperaturen meist niedriger als im Vorland. Weiß scheinen noch heute überall die Kalksteinbrocken auf Äckern und Feldern durch. Auf dem kargen, steinigen Boden „wachset meh Schtoiner als Grombira“, also mehr Steine als Kartoffeln, beklagt schon der Volksmund. Landwirtschaft war hier somit stets eine schwierige Angelegenheit. Gut mit den Bedingungen klar kamen dagegen die Schafe, genügsame Wolllieferanten, die bis heute das Landschaftsbild der Schwäbischen Alb prägen und als beliebtes Motiv allerorten sichtbar sind. Durch die Wanderschäferei entstand einer der artenreichsten Lebensräume Europas, die charakteristischen Wacholderheiden.

Als günstige Voraussetzung für die Entwicklung der Textilindustrie gab es neben ausreichend Wolle als Rohstoff auch genügend fleißige Arbeitskräfte. Um zu überleben, suchten vor allem viele Frauen einen Nebenjob in der Textilindustrie und halfen dabei entscheidend mit, diese voranzubringen. Mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz konnte Kohle für die neuen Dampfmaschinen leichter herangeschafft werden und die fertigen Produkte schneller zum Kunden gelangen. All diese Komponenten führten Ende des 19. Jahrhunderts zu einer gelungenen Industrialisierung der Region, bei der die Textilindustrie eine fast monopolartige Stellung einnahm. Bis heute wird auf der Alb bekannte Markenwäsche produziert und Schnäppchenjäger freuen sich über zahlreiche Fabrik- und Herstellerverkäufe.

Bild: Roland Beck

Der Strukturwandel mit Billig-Konkurrenz aus Osteuropa und Asien brachte ab den 1970er Jahren eine neue Herausforderung für die Textilbranche - und damit für die Region - mit sich.

Aber ebenso wie das Tailfinger Maschenmuseum, das mit seinem sogenannten „Refresh“ gerade eine gelungene Frischzellenkur erhalten hat, erfand sich auch die Branche neu und setzte auf technische Textilien. Zwischenzeitlich sind in der Region Neckar-Alb rund 60 Techtex-Unternehmen ansässig, deren Angebot von Schutz- über funktionelle Textilien für den Sportbereich bis hin zu Textilien für die Medizin und Automobilindustrie reicht.

In Albstadt-Lautlingen zeugt ein Leuchtturm-Projekt von dieser Entwicklung: Eine Textilbetonbrücke, die deutlich leichter und langlebiger als konventionelle Stahlbetonbrücken ist und täglich vielen Schülern einen sichereren Schulweg ermöglicht. Von dem weltweit verstärkten Einsatz technischer Textilien im Bereich Bauwirtschaft, Medizin- und Umwelttechnik, Automobilindustrie oder Maschinenbau profitieren Unternehmen in der Region und werden durch das von der IHK Reutlingen ins Leben gerufene „Cluster Technische Textilien Neckar-Alb“ unterstützt.

Die gegebene Infrastruktur mit Textilmaschinenbauern und Textilzulieferern bildet den idealen Rahmen für Innovationen. Den wissenschaftlichen Hintergrund liefern Forschungseinrichtungen sowie die Hochschulen Reutlingen und Albstadt-Sigmaringen, die zum wissenschaftlichen Potenzial des Standorts beitragen und die Spitzenkräfte von morgen ausbilden. Studierende profitieren von modernen Laboren, kleinen Gruppen und direktem Kontakt zu den Professoren, umliegende Unternehmen von praxisnah ausgebildeten Fachkräften und wirtschaftsnaher Forschung.

Bild: Roland Beck

Mit der Eröffnung der Technologiewerkstatt in Albstadt hat sich zudem ein erfolgreiches Startup-Ökosystem gebildet, bei dem nicht nur ein reger Ideenaustausch und Networking stattfinden, sondern auch Geschäftsanbahnungen und der Kontakt zu Investoren unterstützt werden.

Medical-Valley Hechingen

Dank der Nähe zum Automobilstandort Stuttgart sowie der Medizintechnikhochburg Tuttlingen hat sich mitten in der Region Neckar-Alb das Medical-Valley Hechingen optimal entwickeln können.  Beim „Kompetenznetzwerk Medical Valley Hechingen" agieren „Global-Player“ ebenso wie zahlreiche mittelständische Unternehmen. Das Netzwerk bündelt mehr als 35 Unternehmen der Medizintechnik sowie deren Zulieferer und Dienstleister. Diese Unternehmen bieten über 4.000 Fachkräften zukunftsorientierte Arbeitsplätze. Das Know-how und die enge Anbindung an die Universität Tübingen, die in der Region vorhandenen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie eine Förderung durch die BioRegio STERN GmbH sind die Basis für Innovation und Leistungskraft im Medical Valley Hechingen. Neben der Medizintechnik bilden hier die Nahrungsmittelindustrie sowie die Kunststoff- und Metallverarbeitung Schwerpunkte, zudem haben sich vermehrt Firmen aus den Bereichen Software-Entwicklung und neue Medien angesiedelt.

Wie alles begann ist zu sehen im Waagenmuseum Balingen. | Bild: Stadt Balingen

Wiege der Feinmechanik

Als Begründer der Feinmechanikindustrie auf der Zollernalb gilt Pfarrer Philipp Matthäus Hahn, ein genialer Tüftler, der Waagen und Uhren konstruierte und die erste Neigungswaage, die ohne Gewichte auskam, entwickelte. Im Zollernschloss in Balingen ist das sehenswerte Waagenmuseum Balingen beheimatet, in dem sich neben zwei Hauswaagen, die Hahn entwarf, rund 500 verschiedene Ausstellungsstücke zur Geschichte und Entwicklung der Waage befinden. Noch heute ist die Waagenindustrie in Balingen allgegenwärtig, viele Arbeitsplätze hängen mit ihr zusammen.

Am Turm der Stadtkirche befindet sich eine weitere Erinnerung an Philipp Matthäus Hahn: Eine Sonnenuhr, die er als Theologiestudent dort 1760 installierte und die auch heute noch die Stunden zählt. Als reger Einzelhandelsstandort genießt die Kreisstadt Balingen einen exzellenten Ruf, auch innovative Bildungseinrichtungen wie die WissensWerkstatt Zollernalb sind hier zuhause. Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik mit spannenden, altersgerechten Kursen, Projekten und Exkursionen zu begeistern, ist deren Ziel.

Leben und Arbeiten wo es einfach schön ist

Denn früh übt sich, wer eine gefragte Nachwuchskraft werden möchte. Diese dann auch im Landkreis zu halten, ist den Zollernälblern sehr wichtig. Daher finden das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen mit dieser Zielsetzung statt. So richtet sich die Bildungsmesse Visionen an Schüler, die kurz vor dem Abschluss stehen, während die Karrierebörse Studierenden der Hochschule Albstadt-Sigmaringen die vielfältigen Angebote der Unternehmen im Landkreis aufzeigt. Die Veranstaltung "Arzt im Zollernalbkreis" möchte angehenden Ärzten eine Niederlassung oder Anstellung im Landkreis näherbringen. Überzeugende Argumente für ein Leben und Arbeiten auf der Zollernalb gibt es dabei genug: Neben zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen in einer vielfältigen, mittelständisch geprägten Wirtschaftsregion finden Familien hier bezahlbaren Wohnraum und viel Platz für ihre Kinder. Dazu gute Schul- und Betreuungsangebote, eine rege Kulturlandschaft , ein lebendiges Vereinswesen und natürlich eine umwerfende Natur, die unbegrenzte Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien bietet.

Weitere Infos:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Zollernalbkreis mbH
Alte Hechinger Straße 6
72336 Balingen

Tel. 0 74 33 - 92 11 39
www.zollernalb.com

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