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Wissen vermehrt sich, wenn man es teilt. (Ad.)

Zu Gast im Medical Valley Hechingen

- Advertorial - | Autor: Marcel Reiser
Heiko Zimmermann

Wer sich etwas genauer mit der Wirtschaftskraft und den unterschiedlichen Branchen im Zollernalbkreis und den Nachbarkreisen beschäftigt, wird den großen Anteil an Medizintechnikunternehmen längst wahrgenommen haben. Neben Tuttlingen hat sich in Hechingen über den Lauf der Jahrzehnte ein echtes MedTech-Cluster entwickelt.

An kaum einem anderen Ort in Deutschland ballt sich so viel Kompetenz im Bereich Medizintechnik wie hier. Das sichert einerseits natürlich viele Arbeitsplätze in der Region und gibt Start-Ups Möglichkeiten zur Ansiedlung und Schaffung neuer Potenziale. Andererseits gibt es wohl wenige Plätze weltweit, an welchem so viel Know-How und Expertise an einem Ort zuhause ist. Das haben die Hechinger – in Form von Alt-Bürgermeister Jürgen Weber natürlich längst erkannt. Dazu aber später mehr.

An einem kalten Wintertag treffe ich mich mit Heiko Zimmermann. Der Geschäftsführer des Kompetenznetzwerks Medical Valley Hechingen e.V. hat mich in die relativ neuen Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Linsenäcker/Lotzenäcker eingeladen. Hier – in einem Gebäude der Medizintechnikfirma Baxter – bündelt das Medical Valley Hechingen im Umkreis von rund 50 Kilometern mittlerweile eine stattliche Anzahl von 55 Unternehmen der Medizintechnik sowie deren Zulieferer und Dienstleister, was rund 5.000 Arbeitsplätze darstellt.

Heiko Zimmermanns Werdegang wäre selbst eine komplette Story wert. Die frühere Führungskraft der Firma Gambro (jetzt Baxter) hat mit dem Medical Valley Hechingen die perfekte Möglichkeit gefunden, sein enormes Wissen und seine wertvollen Kontakte in der Branche einzubringen. Auch dank ihm wächst und gedeiht das MedTech-Cluster mehr und mehr.

Die Anfänge gehen wie bereits erwähnt auf den ehemaligen Hechinger Bürgermeister Jürgen Weber zurück. Vor Jahrzehnten war die Textilbranche auch in Hechingen vorherrschend, mit der Ansiedlung der damaligen Firma Gambro vor circa 50 Jahren erlebte die Region als Medizintechnikstandort ihren Aufschwung. „Jürgen Weber hatte das früh erkannt und aus einer Standortinitiative heraus entwickelte sich über die Jahre das Kompetenznetzwerk. Globale Unternehmen wie Baxter, Erbe oder Storz kooperieren hier ebenso, wie Existenzgründer, die zu unserem Kreis gehören. Das Ziel ist, Expertise zu bündeln und dadurch Innovation und Leistungskraft über die verschiedenen Player hinweg stetig zu fördern. Unser Slogan ‚Wissen vermehrt sich, wenn man es teilt‘ kommt dabei nicht von ungefähr. Dieses Credo leben wir hier im Medical Valley“, so Zimmermann. Dazu muss man betonen, dass wenn es um die Behandlung von Organkrankheiten von Herz, Niere oder Leber geht, deutschlandweit nirgendwo so viel medizintechnische Kompetenz vorhanden ist, wie in der Zollernstadt.

Was aber genau bietet das Netzwerk an? Die Antwort auf diese Frage teilt sich in drei unterschiedliche Arbeitsschwerpunkte. Dazu gehört an allererster Stelle natürlich das Netzwerk selbst. Ideen finden, Kontakte knüpfen, Standpunkte und Wissen austauschen – dafür ist ein solch hochrangiger Zusammenschluss perfekt geeignet. Im Medical Valley Hechingen setzt man ganz aktiv auf diesen Wissens- und Erfahrungsaustausch, nutzt Synergien und kann die Leistungsfähigkeit des eigenen Unternehmens verbessern. „Ein wesentlicher Grund für ein Engagement der verschiedenen Unternehmen ist der globale Wettbewerb, durch den die Innovationszyklen immer kürzer und die Anforderungen an neue Produkte und Dienstleistungen immer höher werden. Zur Lösung dieser Herausforderungen müssen Unternehmen verstärkt zusammenarbeiten, um die Innovationsaktivitäten zu erhöhen und somit auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein. Cluster-Initiativen wie die unsere können sie dabei gezielt unterstützen“, so fasst es Zimmermann zusammen. Es geht am Ende darum, den Branchenalltag zu verlassen und den intensiven Austausch mit anderen zu pflegen, um neue Perspektiven und dadurch Marktchancen zu generieren.

Der zweite Arbeitsschwerpunkt ist der Wissenstransfer. Das gilt für Seminare ebenso, wie für die Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen darunter der Uni Tübingen. Die Weitergabe von Know-how wird im Medical Valley als eine entscheidende Investition in die Zukunft angesehen. Dazu gehören dann auch gezielte Fortbildungen von Mitarbeitenden sowie Nachwuchskräften, sowie eine Praktikumsbörse oder Kooperationsveranstaltungen. Es ist zudem nicht verwunderlich, dass mit dem Jürgen-Weber-Preis auch jährlich ein Nachwuchspreis verliehen wird, und so die besten drei Praktikumsberichte im Rahmen von Schülerpraktika ausgezeichnet werden.

Teil drei: die Wissensexpansion. „Wir wollen andere an unserem Wissen teilhaben lassen und durch unsere Teilnahme an Gremien und Foren außerhalb unseres Clusters den eigenen Blick für neue Dinge schärfen. Dafür präsentieren wir uns gezielt auf nationaler wie internationaler Bühne und arbeiten eng mit Ministerien wie dem Baden-Württembergischen Wirtschaftsministerium, Gründerforen und anderen Kompetenzzentren zusammen. Das hilft uns auch extrem in der Außendarstellung, wovon dann auch kleine Unternehmen unseres Clusters und speziell Start-Ups profitieren“, fasst Zimmermann zusammen.

Start-Ups, das ist ohnehin ein wichtiges Stichwort. Die Förderung von Existenzgründern ist im Medical Valley eine entscheidende Säule. Wenn Heiko Zimmermann darüber spricht, spürt man zudem sofort einen Enthusiasmus für die Zusammenarbeit mit Start-Ups und Spin-Offs. „Der Kontakt gerade auch mit jungen Menschen, die in der Medizintechnik Fuß fassen wollen, macht mir persönlich mit am meisten Freude. Hier spürt man, wie wichtig langjährige Erfahrung und der Wissenstransfer sind. Bei uns werden die Existenzgründer wirklich an die Hand genommen. Wir haben außergewöhnliche Serviceleistungen, bieten Labor- und Werkstattflächen, sowie Nutz- und Mietflächen beispielsweise für Büros. Als Beispiel fällt mir hier das gesamte Thema rund um oftmals notwendige Patente in der Entwicklung von Medizinprodukten ein. Mit dem Medical Valley und den Partnern im Hintergrund, steht hier enorm viel Erfahrung zur Verfügung, was vor durchaus möglichen Fehlern und Herausforderungen innerhalb der Prozesse extrem erleichtert und schützt“, so der Cluster-Geschäftsführer.

Das neue Gründerzentrum trägt dabei den Namen SPROUT und nimmt die Gründer mit auf den langen Weg von der Idee zum Medizinprodukt. „Für uns ist wichtig, dass wir alles auf unserer eigenen Kompetenz heraus machen. Es freut mich sehr, dass global führende MedTech-Unternehmen ihr Wissen in unserem Netzwerk preis- und weitergeben. Das ist nicht selbstverständlich“, sagt Zimmermann.

Selbstverständlich sicherlich nicht, aber genau dieser Aspekt, dass man im Medical Valley Hechingen eben das eigene Know-How nicht im „stillen Kämmerlein“ hortet, sondern bereit ist, es für den gemeinsamen Erfolg und die geschlossene Weiterentwicklung mit einzubringen, macht die besondere Partnerschaft der Med-Tech-Szene aus.

Heiko Zimmermann ist, übrigens unter anderem neben dem Vereinsvorsitzenden Thomas Bogenschütz und sechs weiteren Vorstandsmitgliedern an der Spitze des Medial Valley, sozusagen der Taktgeber und Außenbeauftragte des großen „Tankers“, der – gefüllt mit Ideen und Innovationen – noch lange nicht am Ende der Wegstrecke ist.

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